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Biel

Neugestaltung des Scheibenwegs

Im Scheibenweg stehen Vorhaben zur Erhöhung der Schulwegsicherheit sowie zur Aufwertung des Quartiers an. Die Verkehrsbetriebe Biel planen zudem an der Endhaltestelle Schulen Linde eine Ladestation, damit die Linie 9 künftig mit Elektrobussen betrieben werden kann.

Symbolbild: Keystone

In diesem Zusammenhang soll der Scheibenweg neugestaltet und vor der Primarschule eine Begegnungszone eingerichtet werden. Gleichzeitig wird die Bushaltestelle hindernisfrei ausgebaut. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat dafür einen Verpflichtungskredit von brutto 2.5 Mio. Franken.

Der Scheibenweg ist eine Quartierstrasse am östlichen Ende des Lindenquartiers, die keinen Durchgangsverkehr aufweist, da das Quartierstrassennetz hier endet. Der Strassenraum hat dennoch einen sehr verkehrsorientierten Charakter, was der Verkehrssicherheit abträglich ist, zumal hier aufgrund des Zugangs zur Primarschule, zur pädagogischen Hochschule, zu den Sporthallen und Sportanlagen viele Schülerinnen und Schüler unterwegs sind, heisst es in der Medienmitteilung. Vor diesem Hintergrund soll der Scheibenweg von der Kurve im südlichen Teil bis zur pädagogischen Hochschule neugestaltet werden.

Auf der Linie 9 sollen künftig Elektrobusse verkehren. Damit dies möglich ist, braucht es eine Ladestation, welche an der Endhaltestelle Schulen Linde zu stehen kommt, heisst es weiter. Die Verkehrsbetriebe Biel haben den Energie Service Biel/Bienne beauftragt, die Ladestation zu bauen. Es macht Sinn, jetzt alle genannten Vorhaben koordiniert umzusetzen.

Der Bau der Ladestation bedingt die Umgestaltung des gesamten Haltestellenbereichs. Die Haltestelle muss hindernisfrei gebaut werden, was u.a. eine Verbreiterung des Trottoirs voraussetzt. Dies wiederum führt dazu, dass die Querparkplätze auf der Gegenseite der Strasse aus Platzgründen in Längsparkplätze umgewandelt werden müssen.

Die Neugestaltung beinhaltet im Wesentlichen eine deutliche Begrünung des Strassenraums (es sollen über 30 zusätzliche Bäume gepflanzt werden), eine Erweiterung der Gehbereiche, die Einrichtung einer Begegnungszone – Tempo 20 und Vortritt für Fussgängerinnen und Fussgänger – vor der Primarschule, die Umwandlung der aus Sicht der Verkehrssicherheit problematischen Querparkplätze in Längsparkplätze, was zu einer Reduktion des Parkplatzangebotes führt, das aber immer noch als ausreichend beurteilt werden kann.

Der Scheibenweg erhält eine einheitliche und deutlich grünere, einladendere Gestaltung. Durch die starke Durchgrünung wird zudem ein angenehmes Mikroklima im Schatten der Bäume erreicht. Diese höhere Durchgrünung und mehr Versickerungsfläche dienen schliesslich dem Stadtklima.

Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat für das Projekt einen Verpflichtungskredit von 2.5 Mio. Franken, wobei rund 900'000.00 Franken mit Drittmitteln (Agglomerationsprogramm) finanziert sind. mt

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