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Verhandlung

Nach Attacke mit Messer vor Gericht

Am 2. April 2013 ist eine Buskontrolleurin in Biel mit einem Messer schwer verletzt worden. Ab heute steht der Beschuldigte wegen versuchter vorsätzlicher Tötung vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland. Der Fall ist auf drei Tage angesetzt.

Das Wappen von Biel

Ab heute muss sich ein Mann aus Sri Lanka während drei Tagen vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland in Biel verantworten. Ihm wird vorgeworfen, am 2. April 2013 eine Kontrolleurin der Verkehrsbetriebe Biel (VB) mit einem Messer angegriffen und verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte vorsätzliche Tötung, sowie eventuelle schwere Körperverletzung und Sachbeschädigung vor. Er habe die uniformierte Kontrolleurin lebensgefährlich verletzt. Der Beschuldigte befindet sich in Haft.

Das ist passiert: Am Dienstag, 2. April 2013, haben die Kontrolleure der VB an der Solothurnstrasse einen Schwarzfahrer erwischt. Die Personalien sind standesgemäss aufgenommen worden. Der Mann habe in keiner Weise aggressiv gewirkt oder sich aggressiv verhalten, sagte Tanja Flühmann, Mediensprecherin der VB damals gegenüber dem BT. Doch als die Kontrolleure im Begriff waren das Fahrzeug wieder zu verlassen, griff der zuvor gebüsste Mann die Kontrolleurin mit dem Messer an und fügte ihr eine Stichwunde am Oberarm zu. Anschliessend liess sich der Täter das Messer ohne Gegenwehr abnehmen. Die alarmierte Polizei hat den Mann dann mitgenommen. Die verletzte Kontrolleurin wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht und noch in der Nacht auf den 3. April 2013 operiert.lsg

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