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Biel

Mehr Sicherheit für Velofahrende

Gleichzeitig mit der Sanierung des Strassenabschnitts Dufourstrasse–Neumarktstrasse verbessert die Stadt Biel die Sicherheit für die Radfahrenden in der Dufourstrasse.

Symbolbild: Pixabay

Diese stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und den Quartieren im Osten der Stadt (Gurzelen, Champagne, Bözingen) dar. Erstmals wird dabei die Technologie zur Anmeldung der Busse auf bestehenden Lichtsignalen geändert. Bis zum Ende der Woche wird bei schönem Wetter dank einem Veloweg die Sicherheit für Velofahrenden in der Dufourstrasse auf der Höhe der Lichtsignale in der Jurastrasse verbessert. Bis anhin befanden sich die Velofahrenden auf der ganzen Länge der Einspurstrecken zwischen der Reitschulstrasse und der Jurastrasse beziehungsweise zwischen der Kreuzgasse und der Jurastrasse in einem Konflikt mit den Autofahrenden.

Durch die kleine Anpassung verändert sich das Verkehrsregime nicht und die Kapazität der Kreuzung bleibt trotz der Aufhebung der separaten Linksabbiegespuren ausreichend.

Die Busse der Linie 4 der Verkehrsbetriebe Biel (VB) können ihr Eintreffen per Funktechnologie an der Kreuzung anmelden. Diese Technologie, die am Portplatz bereits zum Einsatz gelangt (Linien 2, 74, 75), wird erstmals an bestehenden Lichtsignalanlagen verwendet. Dazu muss das Steuergerät mit einem Funkempfänger ausgerüstet werden.

Diese Technologie wird nun nach und nach eingesetzt und ersetzt die langen Induktionsschleifen im Asphalt. Die Schleifen werden regelmässig beschädigt (Verformung der Fahrbahn, Abnutzung, Arbeiten von Dritten). Dies führt zu einer Instabilität der Bus-Bevorzugung, erfordert regelmässige Reparaturarbeiten und ist unflexibel, da der Anmeldepunkt fix ist. Mit den Funkanmeldungen kann der virtuelle Punkt angepasst werden. Dies erfolgt beispielsweise bei einer veränderten Verkehrsbelastung oder Umleitungen infolge von Strassenarbeiten. mt

 

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