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Biel

Im Spital verstorben: Mann sprang bei Flucht vor der Polizei aus dem Fenster

In der Nacht auf Mittwoch ist die Kantonspolizei Bern wegen einer Lärmklage zu einer Bar in Biel ausgerückt. Bei einer anschliessenden Personenkontrolle versuchte ein Mann zu flüchten und sprang aus dem Fenster. Er wurde in kritischem Zustand von der Rega ins Spital geflogen, wo er kurze Zeit später verstarb.

Der Mann wurde von der Rega ins Spital geflogen. symbolbild: keystone

In der Nacht auf Mittwoch ist die Kantonspolizei Bern wegen einer Lärmklage zu einer Bar in Biel ausgerückt. Bei einer anschliessenden Personenkontrolle versuchte ein Mann zu flüchten und sprang aus dem Fenster. Er wurde in kritischem Zustand von der Rega ins Spital geflogen, wo er kurze Zeit später verstarb.

Am Dienstag, 2. August 2016, um zirka 23.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern eine Ruhestörung bei einer Bar an der Neumarktstrasse in Biel gemeldet. Beim Eintreffen der Patrouille entfernten sich mehrere Männer via Hintereingang des Lokals in das Treppenhaus der Liegenschaft.

Nach der Intervention in der Bar begab sich die Patrouille ebenfalls ins Treppenhaus, wo einer der Männer angetroffen werden konnte. Beim Versuch, den Mann für eine Personenkontrolle anzuhalten, konnte dieser fliehen. Obwohl die Einsatzkräfte versuchten, den Mann zurückzuhalten, sprang er unvermittelt aus einem geöffneten Fenster im dritten Stock in den Innenhof der Liegenschaft.

Umgehend wurde er durch Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern betreut und nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der Mann verstarb in den frühen Morgenstunden. Beim Todesopfer handelt es sich um einen 23-jährigen Liberianer.

Zur Klärung der Ereignisse wurden unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland Ermittlungen eingeleitet. pkb
 

Kommentare

Biennensis

@Gulliver, streichen Sie den Ritiker K. aus Ihrer Gedankenliste und geniessen Sie das Wochenende. :-)


Gulliver

Ich trau mich nicht mehr zu schreiben. Das BT soll aber weiterhin die tränendrüsendrückenden Kommentare vom Genossen Ritiker veröffentlichen. Die amüsieren mich.


Ritiker K.

Sicherlich hatte die Person etwas zu befürchten, sonst wäre sie wohl nicht aus dem Fenster gesprungen. Was es war werden wir wohl nicht erfahren. Verurteilungen ohne Hintergrundwissen a là 'der war sicher nicht eingeschüchtert sondern hatte was zu verbergen' finde ich einfach nur pietätslos. Ich habe die schweizerische Polizei bisher immer als anständig und respektsvoll erlebt (aber auch nicht nur freundlich), weiss jedoch aus erster Hand von Menschen aus anderen Ländern, dass die Menschen in Uniform dort (nicht in der Schweiz) willkürlich, brutal, rücksichtslos und sadistisch sein können. So ist es für mich auch nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, welche vor der Polizei schlichtweg Angst haben Egal aus welchem Grund es war - der Todesfall ist und bleibt entzetzlich. Es wäre vielleicht auch angebracht, Biennensis, dem Toten seinen Respekt zu zollen anstatt nur über ihn zu urteilen.


Biennensis

Eingeschüchtert oder ein schlechtes Gewissen, was trifft da wohl eher zu? Wir werden es nie erfahren, ob der "Fensterspringer" was zu verbergen oder zu befürchten hatte, denn "einfach so eingeschüchtert" springt kein Mensch aus dem 3. Stock! Alles Gute den traumatisierten Polizisten, danke das es Euch gibt und Ihr Euer Leben für uns einsetzt!


Ritiker K.

Einfach nur tragisch. Wie verzweifelt, verängstigt und eingeschüchtert muss eine Person sein um auf der Flucht vor der Polizei aus dem dritten Stock zu springen? Sicherlich ist den anwesenden Beamten kein Vorwurf zu machen, diese haben ihren Job gemacht. Jeder menschliche Verlust ist eine Tragödie. Mein Beileid an die Familie und Freunde des Verstorbenen.


Boezinger

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