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Biel

Förderbeiträge für Fernwärme aus erneuerbaren Quellen

Ab April 2021 unterstützt der ESB Immobilienbesitzerinnen und -besitzer in der Stadt Biel bei ihrer Umstellung auf Fernwärme aus erneuerbaren Quellen.

Bild: bt/a

Angesichts des Klimawandels hat sich Biel in seiner Klimastrategie zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dazu soll zum Beispiel der Energieverbrauch der Gebäude reduziert und der Energiebedarf mit erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Die Stadt Biel möchte zu diesem Zweck unter anderem Fernwärmeverbünde gezielter fördern. Hierzu wurde eine Anschlusspflicht an Wärmeverbünde eingehend geprüft, wobei die Stadt jedoch zum Schluss gekommen ist, dass bei der aktuellen Rechtslage eine Begrenzung des gewichteten Energiebedarfs zielführender ist, heisst es in der Medienmitteilung.

Der ESB lanciert ab April 2021 ein Förderprogramm für den Anschluss an Wärmeverbünde, die mit erneuerbarer Energie oder lokal verfügbarer Abwärme betrieben werden. Um möglichst viele Wärmeverbünde zu ermöglichen, wird die Förderung unabhängig vom aktuell eingesetzten Energieträger gewährt und steht für alle Gebäude in der Stadt Biel zur Verfügung, sowohl für Alt- wie auch für Neubauten.


Neben ökologischen Aspekten bringt ein Anschluss an ein Fernwärmenetz für Immobilienbesitzerinnen und –besitzer auch wirtschaftliche und räumliche Vorteile. Unter folgenden Bedingungen gewährt der ESB einen Förderbeitrag an die Anschlusskosten:


•    Das Gebäude befindet sich auf dem Gemeindegebiet der Stadt Biel/Bienne und kann an einen Wärmeverbund angeschlossen werden, der zu mindestens 80% mit erneuerbaren Energien oder Abwärme betrieben wird.
•    Die Heizenergie wird ab Lieferbarkeit bezogen. Kalte Anschlüsse werden nicht gefördert.
•    Allfällige Förderbeiträge des Kantons werden vom ESB-Förderbeitrag abgezogen. mt


 

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