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Biel

Feurer will Fehr vom Thron stossen

Die SVP Biel will das Stadtpräsidium nicht den Linken überlassen. Die Volkspartei will der Stimmbevölkerung eine bürgerliche Alternative anbieten und tritt deshalb mit Beat Feurer zur Stapi-Wahl an.

Symbolbild: Keystone

Gestern hat die SVP Biel in einer Medienmitteilung bekannt gegeben, dass sie mit Beat Feurer zu den Stadtpräsidiums-Wahlen vom 27. September antritt. Damit will die Partei der Stimmbevölkerung gemäss eigener Aussage eine Alternative zum amtierenden Stadtpräsidenten Erich Fehr (SP) bieten.

Die Coronakrise und ihre Auswirkungen seien auch für die Stadt Biel eine grosse Herausforderung, steht in der Mitteilung. «Die Zeit für fragwürdige Luxus-Projekte, teure Verkehrsschikanen und für Millionen-Subventionen für die rosarote Kultur ist vorbei», heisst es weiter. Die Stadt müsse sich auf das Wesentliche konzentrieren und lernen, auf Wünschenswertes zu verzichten. Unter dem Motto «Biel stärken» müsse das Gewerbe wieder verstärkt angehört und deren Interessen berücksichtigt werden.

Feurer wurde 2012 in den Bieler Gemeinderat gewählt. Seit dem 1. Januar 2013 leitet er die Direktion Soziales und Sicherheit. In dieser Funktion ist er für die Sozialpolitik der Stadt Biel und deren Umsetzung zuständig, ebenso wie für die Integrationspolitik. Feurer habe die Sozialstrategie 2020 formuliert, deren Fortführung initiiert, das Integrationskonzept verabschiedet und die Überprüfung der Sicherheitsstrategie eingeleitet. Dank seinem Effort sei die Effizienz in der Verwaltung gesteigert und die Sozialhilfequote gesenkt worden, schreibt die SVP. Der 1960 in Biel Geborene ist diplomierter Treuhänder und Steuerexperte. mt

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