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Biel

Ehemalige Deponie Lischenweg: Keine beunruhigenden Werte entdeckt

Der Gemeinderat hat festgestellt, dass die ersten Messungen keine beunruhigenden Werte im gesamten Perimeter der ehemaligen Deponie Lischenweg ergeben haben.

Symbolbild: Keystone

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Alle gemessenen Werte sind innerhalb des Normalbereichs und unterschreiten deutlich den Grenzwert, so dass keine unmittelbaren Sanierungsmassnahmen nötig sind.

Das Bundesamt für Gesundheit hat in den letzten Tagen intensiv Messungen im Gebiet der ehemaligen Deponie Lischenweg vorgenommen, nachdem in diesem Gebiet befürchtet werden musste, dass durch frühere Ablagerungen von Rückständen aus der Uhrenindustrie erhöhte Strahlungswerte von Radium-226 messbar sein könnten.

An sechs Stellen entsprechen die Radium-Werte der natürlichen Konzentration im Boden. An einer Stelle wurden leicht erhöhte Werte von Radium künstlicher Herkunft gemessen. Die resultierende zusätzliche Strahlendosis von 5 bis 9 nanoSievert pro Stunde stellt jedoch kein Risiko für die Gesundheit von Personen dar, die sich dort aufhalten. Der leicht erhöhte Wert beträgt weniger als zehn Prozent der an diesem Ort gemessenen natürlichen radioaktiven Strahlung.

Der Gemeinderat nimmt mit Erleichterung von diesen Messresultaten Kenntnis und kann feststellen, dass im Gebiet dieser ehemaligen Deponie nirgends eine Gefahr für die dort wohnende Bevölkerung besteht und dass keine unmittelbaren Sanierungsmassnahmen nötig sind. Bei künftigen Bauarbeiten in diesem Bereich, wie bei sämtlichen Grabarbeiten im Bereich der alten Deponie, müssen hingegen künftig Strahlungsmessungen durchgeführt werden, um den Schutz der Arbeiter und eine konforme Entsorgung der radioaktiven Materialien zu gewährleisten, heisst es in der Medienmitteilung.

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