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Biel

Die Stadt Biel wünscht mehr Mitsprache

In der Coronakrise fühlen sich Städte und Gemeinden bei Entscheiden des Kantons teils übergangen. Ein Runder Tisch soll Abhilfe schaffen.

Symbolbild: Keystone

Viele Entscheidungen, die der Kanton wegen der Coronapandemie trifft, haben grosse Auswirkungen auf Städte und Gemeinden. Das Problem: Oft ist es wegen des Zeitdrucks kaum möglich, wie in normalen Zeiten alle Betroffenen im Vorfeld anzuhören. Gestern haben eine Delegation des Regierungsrats, der Stadt Biel und des Verbands Bernischer Gemeinden darüber diskutiert, wie die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Die Initiative für das Treffen war von der Stadt Biel ausgegangen. Vereinbart wurde, dass ein Runder Tisch Möglichkeiten für eine bessere Koordination ausloten soll, wie die Kantonsbehörden danach mitteilten. Zudem sollen kurzfristig Massnahmen ergriffen werden, um den Informationsfluss zu verbessern. Laut Mitteilung legte die Kantonsregierung bei dem Treffen ihre Strategie dar. Vonseiten der Stadt Biel und des Gemeindeverbands gebe es für das Vorgehen des Kantons Verständnis, hiess es im Communiqué. Sie wünschten sich aber, stärker einbezogen zu werden. mt/mic

Stichwörter: Biel, Mitsprache, Region

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