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Biel

Die letzte Sommerinsel wird bald abgebaut – wie geht es weiter?

Während der Sommermonate wurden an verschiedenen Standorten der Bieler Innenstadt Sitz- und Verweilmöglichkeiten getestet. Nun werden Mitte Oktober die letzten Sommerinseln abgebaut.

Bild: BT/a

Mit den Sommerinseln wollte die Stadt Biel an bestimmten Orten dem Bedürfnis nach Aufenthaltsqualität und Verkehrsberuhigung Rechnung tragen und neue Möglichkeiten zur Nutzung des städtischen Raums aufzeigen. Anhand der Sommerinseln sollte getestet werden, was an verschiedenen Standorten im öffentlichen Raum möglich ist und was nicht. So bestanden unterschiedliche Kriterien für die Standortwahl (Verkehrsflächen für motorisierte Fahrzeuge umnutzen, Verkehr beruhigen, neuralgische Punkte aufwerten oder ergänzendes Angebot bieten) und die Installationen selbst enthielten unterschiedliche Elemente, die von Standort zu Standort variierten.

Fokus auf den Unteren Quai

Am Unteren Quai besteht ein dringender Sanierungs- und Aufwertungsbedarf. Deshalb wurde auch am Unteren Quai eine temporäre Sommerinsel installiert, damit für diesen Standort gezielt und vertieft Rückmeldungen (via Fragebogen und Beobachtung vor Ort und Fragebogen online) eingeholt werden können.

Am 23. Oktober 2019 (16.30-18.00 Uhr) findet zudem ein Anlass statt (siehe unten), an dem die interessierte Bieler Bevölkerung eingeladen ist, über die jetzige und zukünftige Nutzung des Unteren Quais und ihre Erwartungen an einen öffentlichen Raum – mit Einbezug der bisherigen Rückmeldungen - zu diskutieren.

Viele Rückmeldungen müssen ausgewertet werden

Die Rückmeldungen zu den Sommerinseln und insbesondere zum Fokusort «Unteren Quai» sind zahlreich und mehrheitlich positiv. So haben viele die Idee der Sommerinseln begrüsst: Ein Bedürfnis sind beispielsweise Begegnungssorte ohne Konsumzwang. Die Standorte wurden sehr unterschiedlich genutzt. Beliebt für längere Aufenthalte waren bzw. sind vor allem die Standorte Unterer Quai, Nidaugasse und General-Dufour-Strasse. Kritische Stimmen gab es zu Aspekten der Sicherheit (Brunnenplatz), des Lärms (Spielinstallationen in Wohngegenden), der Infrastruktur (z. B. fehlende Abfalleimer) oder wegen der temporären Verkehrsanpassungen.

Eine sorgfältige vertiefte Analyse der Rückmeldungen über alle Kanäle (Presse, Email, mündliche Rückmeldungen, Fragebogen, Beobachtungen vor Ort, Runder Tisch Unterer Quai vom 23. Oktober) ist nötig. Zum heutigen Zeitpunkt kann deshalb noch keine definitive Auswertung präsentiert werden. Die definitive und ausführliche Auswertung der Umfrage und der Rückmeldungen zu den Sommerinseln im Allgemeinen und zum Fokus auf den Unteren Quai wird den Medien und der Öffentlichkeit im November vorgestellt. mt

Stichwörter: Sommerinsel, Biel

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