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Biel

Das FFFH gibt die ersten Filme der 13. Ausgabe bekannt

Das Festival findet vom 13. bis 17. September 2017 statt. Während dieser fünf Tage steht Biel im Zeichen der Farben Blau, Weiss und Rot. Die Stadt der Zweisprachigkeit wird so zur Botschafterin des französischsprachigen Kinos in der Schweiz. Die diesjährige Ausgabe bietet rund sechzig Filme in ihrer Originalversion, mehrheitlich deutsch untertitelt.

Symbolbild: bt/a
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60 französischsprachige Filme und Talente in Biel/Bienne und Bern
Rund sechzig Filme, darunter zahlreiche «Grandes Premières», stehen auf dem Festivalprogramm. In der «Section Horizon» kann das Publikum Produktionen mit Bezug zu Frankreich entdecken, wie etwa Vers la lumière von Naomi Kawase und Faute d'amour von Andreï Zviaguintsev.  Unter dem Label «Le Clin d’œil» würdigt das FFFH das einheimische Filmschaffen und zeigt Schweizer Produktionen oder Koproduktionen mit Frankreich, wie den Dokumentarfilm Révolution silencieuse von Lila Ribi. Das FFFH bringt französisches Filmschaffen in deutschsprachige Regionen und präsentiert somit in Biel und Bern eine Auswahl an «Grandes Premières», Schweizer und Deutschschweizer Premieren.


Die «Grandes Premières» und Schweizer Premieren
Gauguin, ein Biopic von Édouard Deluc, Le Petit Spirou von Nicolas Bary, Ôtez-moi d’un doute von Carine Tardieu, Au Revoir Là-Haut von Albert Dupontel, 12 jours von Raymond Depardon, l'un dans l'autre von Bruno Chiche sowie jeune femme von Léonor Serraille. In der «Section découverte» laufen Langspiel- und Kurzfilme, letztere im Wettbewerb. Angeführt wird diese Reihe von Les filles d’Avril von Michel Franco sowie La Confession von Nicolas Boukhrief. Die Deutschschweizer Premieren: Aurore von Blandine Lenoir, Ava von Léa Mysius, Patients von Grand Corps Malade und Mehdi Idir, Cherchez la femme von Sou Abadi sowie 120 battements par minute von Robin Campillo. Am Tag der Kinder können die Jüngsten als Deutschschweizer Premiere den Animationsfilm Le Grand Méchant Renard et autres contes von Benjamin Renner und Patrick Imbert entdecken, für die jungen Deutschschweizer läuft der Dokumentarfilm L’Empereur – Die Reise der Pinguine 2 von Luc Jacquet.


Die Gäste
Mehrere der ausgewählten Filme werden in Anwesenheit der Künstler präsentiert, gefolgt von Podiumsdiskussionen, die simultan auf Deutsch übersetzt werden. 2016 kamen mehr als dreissig Gäste nach Biel. Während seiner 13. Ausgabe darf das FFFH einmal mehr junge Talente ebenso wie renommierte Filmschaffende empfangen, etwa Sara Giraudeau und Swann Arlaud, die im Drama Petit paysan von Hubert Charuel die Tierärztin Pascale und ihren Bruder Pierre spielen. Als weiterer Gast wird der Regisseur Laurent Cantet erwartet, der 2008 mit entre les murs die Goldene Palme von Cannes gewann und uns nun in L’Atelier, seinem jüngsten Werk, in beeindruckender Weise in eine Schreibwerkstatt für jugendliche Schulversager eintauchen lässt. Ausserdem präsentiert die Regisseurin Léonor Serraille, in Begleitung der Hauptdarstellerin Laetitia Dosch, in Biel ihren Film jeune femme, für den sie dieses Jahr in Cannes die «Caméra d’or» erhielt. mt


Stichwörter: FFFH, Filme, Festival, Biel, Bern, Gäste

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