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Hochwasser

Baden ist momentan extrem gefährlich

Der Bielersee ist zwar auf 430.67 müM (Stand 14.00 Uhr) gesunken, befindet sich aber nach wie vor in der höchsten Gefahrenstufe. Die regionalen Führungsorgane Biel-Bienne Regio und Bielersee Südwest warnen ausdrücklich vo dem Baden im Hochwassergebiet.

Hochwasser

Die Schifffahrt bleibt gemäss Medienmitteilung verboten und vom Baden im Bielersee wird aufgrund der Gefahrenlage dringend abgeraten. Bis die Situation sich normalisiert könne es Tage bis Wochen dauern. Bis am Bielersee wieder ein normaler Wasserstand im Bereich von 429 müM erreicht wird, kann es Wochen dauern. Zurzeit gilt weiter die höchste Gefahrenstufe 5 für den Bielersee.

Die Schifffahrt und das Befahren des Bielersees und der Aare sowie der alten Zihl mit jeglichen Wassersportgeräten inklusive Stand up Paddling bleiben verboten. In der Aare und insbesondere im Büren-Nidau-Kanal sowie der alten Zihl ist das Baden verboten und aufgrund der erhöhten Fliessgeschwindigkeit lebensgefährlich. Vor dem Baden im Bielersee wird dringend abgeraten. Die Strandbäder von Biel, Nidau und Twann bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Sehr viel Schwemmholz beschäftigt die Seepolizei. Bis jetzt seies gelungen, das Schwemmholz vom Wehr in Port fernzuhalten, so dass dessen Betrieb nicht beeinträchtigt wurde.

Seit Beginn der Hochwasserlage stündenFeuerwehr und Kantonspolizei im Dauereinsatz. Die Feuerwehr Biel meldete über 100 Einsätze im Zusammenhang mit dem Hochwasser. Die Zivilschutzorganisationen Biel und Nidau Plus haben rund 100 Mann im Einsatz, die dank dem solidarischen Verhalten von Arbeitgebern innert kürzester Frist mobilisiert werden konnten. Gemäss einer ersten Bilanz wurde das Quartier Beundenring in Nidau, das Gymnasium BielSeeland, die Seezone in Ipsach und Liegenschaften am Strandweg in Twann vom Hochwasser am stärksten betroffen. Es kam zu Überschwemmungen, Grundwassereinbrüchen, Stromausfällen und Ausfällen der Kanalisation. Diese Situation kann noch einige Zeit andauern, bis der Seespiegel sich weiter abgesenkt hat. Die Trinkwasserversorgung konnte während der ganzen Zeit dank des Einsatzes der Infrastrukturdienste aufrechterhalten werden und soll gemäss Einsatzleitung RFO Biel-Bienne Region auch weiterhin unproblematisch bleiben. 2/2 Die Kantonsstrasse zwischen Lüscherz und Vinelz ist nach wie vor gesperrt. Eine Umfahrung ist signalisiert.

Bis jetzt sind keine Meldungen eingegangen, dass Personen im Zusammenhang mit dem Hochwasser verletzt wurden. Mit dem Absinken des Seepegels beginnt das grosse Aufräumen. Für die Feuerwehr steht die grosse Arbeit erst bevor. Quartier für Quartier wird sie beim Entwässern der Liegenschaften mithelfen, sobald dies aufgrund des Grundwasserpegels möglich sein wird. Auch hier zählt man weiterhin auf die Unterstützung durch die Zivilschutzorganisationen. Für Fragen stehen der Bevölkerung weiterhin folgende Info-Hotlines zur Verfügung: Info-Hotline RFO Biel-Bienne Regio für die Gemeinden Biel, Nidau, Leubringen, Twann/Tüscherz, Ligerz, Ipsach: 032 326 22 53 (24h und ab 19.07. von 07.00 – 19.00 Uhr) Info-Hotline RFO Bielersee-Südwest für die Gemeinden Gampelen, Gals, Erlach, Vinelz, Lüscherz, Hagneck, Täuffelen, Mörigen und Sutz-Lattrigen: 032 396 31 25 (08.00–20.00 Uhr)

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