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Frage der Woche

Sollen Strassen wie Biels Untergasse für den Autoverkehr gesperrt werden, um in der Coronakrise mehr Platz für Lokale oder Läden zu schaffen?

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Bild: JEB
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Sollen Strassen wie Biels Untergasse für den Autoverkehr gesperrt werden, um in der Coronakrise mehr Platz für Lokale oder Läden zu schaffen?

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Resultate
Insgesamt 197 Stimmen
Ja, unbedingt. Das hilft der lokalen Wirtschaft, ohne die Hygieneregeln zu vernachlässigen.
59%

Ja, aber nur vorübergehend und wenn die Gewerbetreibenden ausdrücklich darum bitten.
18%

Eher nicht. Das ist viel Aufwand und hilft nur wenig.
5%

Auf keinen Fall. Der Autoverkehr darf in der Krise nicht zusätzlich erschwert werden.
18%

Eine Sperrung der Untergasse würde Geschäften und Restaurants zusätzlichen Raum bescheren. Die Idee stösst auf Wohlwollen, ist aber schwer umzusetzen.

Kommentare

Ritiker K.

Ich begrüsse das. Nach Jahrzehnten, ja fast einem Jahrhundert in dem es wie selbstverständlich schien, dass in der Stadt der Platz zwischen den Häusern vor allem den Autos zur Verfügung stehen soll, findet langsam ein Umdenken statt. Viele Leute sind begeistert, wenn Sie in den Ferien (vorwiegend im Süden)durch die Gassen flanieren können und danach auf der Piazza ihr Abendessen draussen geniessen. Sollte das dann in der eigenen Stadt möglich werden, scheint es plötzlich undenkbar. Die Stadt Biel hat wohl so gegen 40 Mio. in drei Grosse Parkhäuser gesteckt, so dass es im 2020 mehr Parkplätze in der Stadt hat als im Jahr 2000 - nun ist es auch an der Zeit, dass an der Oberfläche Parkplätze verschwinden und Strassen vermehrt der Bevölkerung und Geschäften zur Verfügung stehen. Es geht ja nichts über den Charme eines Einkaufzentrums, wer fühlt sich da nicht wohl und geniesst den Aufenthalt? Wohl nicht sehr viele. Der Mehrwert einer belebten Innenstadt, in der flaniert und verweilt werden kann, ist unbezahlbar und nicht kopierbar. Innenstädte sollten vermehrt zu einem 'Dritten Raum' Zwischen privatem und öffentlichen Raum werden. Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass in autofreien Zonen die Umsätze der Geschäfte steigen (hier z.B. in Madrid) https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/weniger-autos-mehr-umsatz-fur-die-laden-im-stadtzentrum


Biennensis

Da bin ich absolut der gleichen Meinung, mein lieber Sokrates. Die Stadt Biel hat ausser Abzocke nichts, aber auch rein gar nichts zu bieten. Von mir aus können sie gleich die ganze Stadt zur Untergasse erklären und sperren lassen.


sokrates

Von mir aus kann man die ganze Stadt Biel für den Autoverkehr sperren. Unsere Einkäufe erledigen wir im Migros-Center Brügg oder im Shoppyland, wo wir für 1. Fr. Parkgeld vier Stunden von 187 Läden freundlich begrüsst werden. Auch verweilen wir öfters im Stedtli Aarberg wo wir von den Bieler Verkehrs Schikanen verschont werden.


Manon des Sources

Sollen Strassen …. für den Autoverkehr … resp. für die Bewirtschaftung der Beizen gesperrt werden? ES stellt sich die Frage, was die Stadt mir jenen Wirten macht, welche "nur" eine normale Strasse vor der Haustüre haben? Bekommen die dann eine Entschädigung, weil sie jenen gegenüber, welche sich in einem schmucken Gässchen befinden, einen Nachteil haben? Da gäbe es doch eine Lösung :-) - Hatten wir letztes Jahr nicht so etwas wie "Sommerinseln"? Das Material dürfte ja noch vorhanden sein. Wenn die Stadt nun jedem Restaurant vor seine Türe auf die Strasse (Fahrbahn) eine Sommerinsel hinstellt, natürlich mit abgetrennten Abteilen anstelle von flatternden Bändern, dann wäre das Problem doch elegant gelöst! Sagen Sie nicht, Sie seien entsetzt. Wo sollen denn die Busse fahren? Na ja, die haben ja letztes Jahr z.B. an der Zentralstrasse Slalom fahren geübt!!


Manon des Sources

Kein Mensch glaubt, dass dies dann "nur" während der Coronakrise der Fall sein würde. Wie wärs mit Ehrlichkeit?


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