Sie sind hier

Frage der Woche

Soll die Stadt Biel dem Chessu per Darlehen den Umbau ermöglichen?

Beantworten und kommentieren Sie unsere neue Frage der Woche.

Der Chessu. Bild: Keystone
  • Umfrage

Umfrage

Soll die Stadt Biel dem Chessu per Darlehen den Umbau ermöglichen?

Sie haben bereits abgestimmt. Nachfolgend das aktuelle Ergebnis.

Resultate
Insgesamt 438 Stimmen
Ja, das Gebäude gehört der Stadt, sie muss dazu schauen.
46%

Ja, der bessere Lärmschutz wertet auch die Überbauung Esplanade auf.
24%

Nein, die Betreiber sollen das Geld selber auftreiben.
24%

Nein, es kommt sowieso weiter zu Lärmklagen.
6%

Kommentare

heidy70

Als ich noch in Biel wohnte bin nie im "Chessu" gewesen, und jetzt wohne ich nicht mehr in Biel. Aber ich denke dass Heute viele Menschen einfach unzufrieden sind, und anderen alles neiden. Sie wollen keine Kirchen- und Kuhglocken, kein Bahn- und Fluglärm. Ich denke die Stadt sollte schon wegen dem Lärmschutz die Renovation übernehmen.


Ritiker K.

Es gibt auch Leute, die verzögern mit einer unsinnigen Klage die Beschaffung einer für die Stadt wichtigen Geschäftsverwaltungssoftware. ;-) Falls ich das richtig verstehe, so ist es für einige kein Problem, wenn ein für die Stad wichtiger Hotelbau, gleich in die durch das bieler Nachtleben am intensivsten genutzte Zone (mit entsprechender Geräuschemission) gebaut wird. Das ist dann auf TRIVAGO "Hotel in zentraler Lage mit internationalem Flair" Die Logik sollte mir jemand noch erklären - aus meiner Sicht ist der Bau ein vorprogrammierter Konflikt. Vielleicht ist das ja sogar ein bewusstes Kalkül um gegen den Chessu vorzugehen? So wie es scheint gibt es Menschen die an sehr wahrscheinliche Probleme denken, bevor diese entstehen und das wird ihnen dann als Verzögerungstaktik vorgewofen. Lieber zuerst bauen und sich danach um die entstandenen 'Fait accompli' kümern?


Peter Bohnenblust

Für mich erstaunlich: "man"/Frau verlangt von der Stadt Biel zusätzliches Geld und die gleichen AJZ Leute behindern/verzögern mit einer Beschwerde ans Verwaltungsgericht einen für die Entwicklung der Stadt Biel nicht unwichtigen (Hotel)Bau. Schade oder eher typisch?


EBBI

@Observador Wie Ihr Name schon alles aussagt, sprich Sie Observieren irgendwie ganz komisch!! Wahren Sie schon mal im AJZ? Denke nicht! Doch wissen Sie was es würde Ihnen gut tun...!!! Ein Chessugänger der keine Drogenprobleme hat auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben können!! Dunkelroter Gruss


Biennensis

800 Millionen Schulden und es wirt noch dunkelröter: Was ist an meiner Aussage so falsch, mein lieber Cristobal?! Jaja, die Bieler Schuldenpolitik und dazu noch ein paar "Gutgeister" als Schönredner - eine unendliche Geschichte! Ich bin mir sicher, dass die Linken ein Darlehen für den Rosthaufen bewilligen werden. Ein Darlehen? Stimmt! Die Schuldenmacher finden ein Darlehen auch viel besser als einen Kredit. Es ist zwar dasselbe - klingt aber viel schöner... wer's glaubt...(?) Mein Tipp: Kopp und Halter können das Problem kostengünstig lösen.


Ritiker K.

Es gibt Menschen, für die ist die Kommentarspalte hier der Ort, an dem Sie mit schelmischer Freude es den anderen 'So richtig geben' können und sie mit ihrem despektierlichen Vokabular ihre paar Momente öffentliche Beachtung geniessen. Es muss eine besondere süffisant-joviale Freude sein noch etwas völkischen Slang in die blasierten und grosspurigen Wortäusserungen zu packen. Gepaart ist dieser Auftritt jeweils mit einer den Narzissten typischen Dünnhäutigkeit. Betitelt sie jemand auf eine ähnlich selbstgefällige und pietätslose Art ist das entsetzen jeweil masslos, wie sich nur jemand anmassen kann einen solchen Diskussionsstil anzuschlagen.


Cristobal

Auch ich gehöre zu den zahlreichen Menschen aus Biel und Umgebung, die den Chessu oft genutzt haben. Zum Beispiel vor vielen Jahren anlässlich eines Konzerts mit Polo Hofer (Eintritt 5 Franken). Was mich an dieser Diskussion stört, ist die Sprache mancher Kritiker. Bleiben Sie doch sachlich. Die Rede vom "dunkelroten Biel" zum Beispiel ist nachweislich falsch. Die Stadt wird von einem Gemeinderat geführt, dem erstens auch bürgerliche Parteien angehören und zweitens Exekutivpolitiker des sehr moderaten Flügels der Sozialdemokratischen Partei beziehungsweise der Grünen. Was die Stadt Biel gefährdet, ist nicht die "Schuldenpolitik" der Stadtregierung, sondern der in der bürgerlichen Schweiz geförderte Steuerwettbewerb, der die Budgets vieler Städte mit ihren Zentrumslasten aus dem Gleichgewicht zu bringen droht.


Observador

@Caramel 2015: Wenn dieser Dreckshaufen autonom ist, habe ich kein Problem damit. Man kann dieses entartete Mahnmal der Dummheit den Parasiten auch schenken, aber "autonom" heißt, dass man kein fremdes Geld erbetteln muss. Aber Sie möchten das wie die Bauern haben: Kassieren und sich als Unternehmer fühlen. Und das Lokal ist nur ein Fall für die Gesundheitspolizei.


Biennensis

Bei nur 311 Stimmen ist die Abstimmung absolut ohne Bedeutung. Erstens weiss niemand, woher die Stimmen kommen und zweitens würde ich als Nichtbieler zur Freude des Ritiker K. meine Pro-Stimme abgeben ("ein paar Schuldenmilliönchen für das rote Biel mehr, ach was soll's."). Da ich zum Leidwesen des Ritiker K.'s nun mal ein waschechter Bieler mit kühlem Rechenverstand bin - läuft meine Stimme zum Chessu-Darlehen auf ein glasklares NEIN hinaus! Es wäre ein völlig falsches Zeichen, den Betreibern des Rosthaufens ein Darlehen zu gewähren, dass sie wohlgemerkt nie zurückzahlen können - von den Zinsen ganz zu schweigen! Alle Bieler Sportvereine müssen zu ihren Finanzen (Mitgliederbeiträge, Sponsorenläufe usw.) schauen und der Stadt Biel eine Jahresmiete für die Benutzung deren Turnhallen bezahlen. Warum soll dies bei den Chessu-Betreibern anders sein? Und/oder wie kann die Stadt Biel die dazu benötigten Milliönchen für den Rosthaufen locker machen, ohne sich mit weiteren Krediten nicht noch mehr zu verschulden... (?) Über die Bieler Schuldenpolitik höre ich von Ritiker K. (einmal mehr) - rein gar NICHTS. Überrascht? Mitnichten! "Unsere" Schönredner werden sich nicht beeindrucken lassen und uns weiterhin mit ihrem naiven Gedankengut betäuben.


Ritiker K.

Momentan sind 74% auf der Pro Seite. Die Kommentatoren hier veranstalten ein Niveau-Limbo im betiteln der Stadt Biel, der linken Politiker des Chessus und deren Besucherinnen und Besucher. Lassen wir Ihnen diese Spielwiese Caramel_2015 und füttern wir die Trolle nicht noch zusätzlich.


Caramel_2015

Völlig überflüssig, Sozis, stinkendes Drecksloch, Drogenslum und Zerstörung ??? Was läuft bei Ihnen falsch ?! Lehrlinge, Gymeler, Studenten, Lehrer, Ärzte, Kaderleute und ja auch ab und an "Sozis" und Punks besuchen den Chessu. Bei Touristen ist er ebenfalls sehr beliebt. Genau das ist das schöne am/im Chessu. Man trifft jede Schicht der Bieler Bevölkerung. Für jeden ist etwas dabei. Die jungen Menschen geben ihr Herzblut in die Projekte, sind Kreativ und lieben ihre Stadt. Der Chessu ist das älteste autonome Jugendzentrum der Schweiz !!! Er gehört zu Biels Stadtgeschichte - jegliche weitere Diskussion ist überflüssig.


Observador

@webec5: Ja, zum unerfreulichen Teil der Stadtgeschichte. Andernorts würde man dies als Drogenslum bezeichnen. Ein Ort der Dummheit und der Zerstörung. Der verrostende Jaguar ist das Symbol für diese Dekadenz.


Observador

Wie oft und mit wieviel Fantastillionen soll denn dieses stinkende Drecksloch noch renoviert werden? Da können ein paar Leute nicht mit Geld umgehen. Sind wohl die gleichen wie die, die das Kongresshaus alle drei Wochen mit 30 Millionen renovieren.


Biennensis

Alles was die AJZ'ler und Sozialisten von Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen "zum Nulltarif" haben wollen. Hinzu kommt noch, dass die Sozis immer gegen ihre Kreditgeber (Banken) stänkern. Frage: Sind es nicht die Bieler Sozialisten, die mit ihrer expasiven Schuldenpolitik (800 Millionen) die Banken mit einem Schuldzins von CHF 15 Millionen beglücken?! Jahr für Jahr! Ändern die roten Kreditnehmer ihre jährliche Schuldenpolitik von 20 bis 40 Millionen nicht, so wird das dunkelrote Biel in ca. 5 bis 10 Jahren eine weitere NULL (1'000 Millionen = 1 Milliarde) anhängen müssen. PS: Wehe, wenn die Zinsen steigen. Doch soweit wollen oder können die Sozis gar nicht denken...


alfred100

Nein, von der mit CHF 800'000'000 Millionen verschuldeten Stadt Biel darf kein einziger Franken mehr in den völlig überflüssigen "Chessu" investiert werden. Auch nicht in der Form eines Darlehens, welches sowieso nie zurückbezahlt werden wird. Die Stadt Biel soll den "Chessu" den Betreibenden für einen symbolischen Preis von CHF 1.00 abtreten (wie damals den Falbringer-Hof an die damals Kaufenden) und die AJZ-ler (mittlerweile auch nicht mehr die Jugendlichsten) dann sich selbst überlassen. Die jetzige AJZ-Politik darf auf keinen Fall wie bisher weiter geführt werden, ansonsten könnten sich die Mehrheit der BielerInnen ja ggf. einen Steuerboykott überlegen...


webec5

Der chessu gehört zur bieler stadtgeschichte des 20.jh.


Nachrichten zu Mitreden »