Sie sind hier

Frage der Woche

Soll das ganze Jahr über Sonntagsverkauf eingeführt werden?

Beantworten und kommentieren Sie unsere Frage der Woche.

Symbolbild: Pixabay
  • Umfrage

Umfrage

Soll das ganze Jahr über Sonntagsverkauf eingeführt werden?

Sie haben bereits abgestimmt. Nachfolgend das aktuelle Ergebnis.

Resultate
Insgesamt 174 Stimmen
Ja, unbedingt. Das müssen wir Konsumenten und Touristen einfach bieten.
8%

Ja, denn sonst können immer weniger Läden mit dem Online-Handel mithalten.
9%

Nein, denn das Personal hat das Recht auf einen freien Sonntag.
36%

Nein, wir müssen nicht auch noch sonntags konsumieren.
47%

Stichwörter: Frage der Woche, Umfrage

Kommentare

Manon des Sources

Observadores: 12 Stunden arbeiten Geschäftsinhaber, keine Angestellten. Wer ein eigenes Geschäft hat, hat diesen Lebensweg selber ausgesucht. Sie gehören offenbar zu den Ruminatia, das alles haben sie uns bereits mehrmals erklärt, mehr oder weniger aggressiv. Gehen Sie nach Frankreich!


Observador

@Bienensis: Ich bedauere die vielen verschwundenen Geschäfte, insbesondere die EPA, auch sehr. Es hat nur noch Coiffeure und Kleiderläden! Und die Duopolisten Migros und Coop. Es ist das viel zu schwache Wettbewerbsrecht, das Migros und Coop zu solchen Machtzentren hat werden lassen. Coop kauft EPA und zerstört sie, um sich nicht selber zu konkurrenzieren. Die zu starke Regelung einerseits (Öffnungszeiten) und die viel zu geringe Regelung an anderen Stellen (@Wettbewerbsrecht) führte zu dieser Misere via ungleich länger Spiesse. Die langen Spiesse haben Migros und Coop, die sich trotz Sonntagsverkaufsverbot in die superteueren Bahnhöfe einnisten können, wo sie von morgens 6 bis abends 22h jeden Tag offen haben können. Dadurch diktieren sie die Preise und treiben diese in den Himmel. Dadurch wiederum haben sie noch mehr Kohle und es geht immer so weiter. Tante Emma in der Nähe des Bahnhofs darf sonntags nicht öffnen und geht Pleite, da gerade sonntags die Touristen vorbeiziehen.


Observador

@Manon des Sources: Also 12h täglich zu arbeiten, kann nicht gesund sein. Man merkt es. Aber es ist ja vielleicht nur eine Notlüge. Noch einmal: Wir leben in einer asozialen Marktwirtschaft. Das hat seine Vor- und seine Nachteile. Ein Vorteil ist, dass der Unternehmer selbst am besten wissen sollte, wann er öffnen sollte. Alles andere ist Kommunismus. Es gibt Dinge, die gehen den Staat nichts an. Und die Schweiz ist das beste Beispiel, wo unsinnige, kirchlich-moralisch geprägte Regelungen hinführen: In eine tiefe Lebensqualität. In Frankreich gibt es keine Ladenöffnungszeiten. Dennoch haben die Angestellten im Verkauf viel bessere Arbeitsbedingungen als in der Schweiz. Von 9-21h wie hier arbeitet dort niemand. Aber eben, was das Schwein nicht kennt, das frisst es nicht! Ich wäre für eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten. Das geht die Kommunisten in Bern nichts an.


sokrates

Erneut komme ich nicht darum herum Biennesnsis wieder einmal für seinen Beitrag zu Gratulieren. Besser kann man die Situation in Biel nicht Kommentieren. Diese Aufzählung könnte mit Refil, Effem, Foto Vision, und vielen kleinen Geschäften noch erweitert werden. Jetzt soll mir jemand erklären was ich im Migros oder Coop am Sonntag einkaufen soll.


Manon des Sources

Des Rätsels Lösung frei nach Observador: Der K-Ritiker soll also grün-liberal sein, ist mit dem Fischkutter unterwegs, spricht wie ein Pferd, liest gerne Kinderbücher (m) geniesst das „Nachtleben“ schimpft sich gradlinig und respektvoll (ohhh??) und zitiert gerne Ghandi? Habe ich gewonnen?


Biennensis

@Observador, erklären Sie mir einmal, was/wo Sie in der Stadt Biel (ausser ein paar Afrika-Shops und Fressbuden) einkaufen möchten. Bouldoires, Jelmoli, EPA, ABM, Bata, Vögeli, Tanner, Egli-Sport, Inter-Sport, Vaucher-Sport, Bücher-Scherz, Lollipop, Evard, Rediffusion, Radio-TV Columbus, Möbel Pfister, Möbel Lang, Möbel Jost usw. - alle weg! Meine Favoritenliste im Bieler "Lädelisterben": 1. Spielwaren Schöni, 2. Franz Carl Weber, 3. Fricker, 4. Manor usw....


Manon des Sources

Ob-ServaDor / Oh, oh, da ist wohl einer eingeschnappt. Nachdem Sie, Herr Observad-or, zwei Posts hintereinander sandten (Ihre Rüge an mich: denn sonst würden Sie nicht gleich zwei Posts machen) habe ich mir dies auch erlaubt. Muss ich mich ent-schuldigen? Wie borniert Sie uns beurteilen zeigt, dass Sie die Fragen der Redaktion nicht verstanden haben, und noch weniger das Arbeitsrecht, welches auch Angestellte vor Missbrauch schützen soll. Eben jene, die Ihnen genau dann einen Apfel verkaufen sollen, wenn Sie, der „Monsieur“, es wünscht! Und nein, es kann mir nicht egal sein, ob am Sonntag gearbeitet werden MUSS!. Es gibt nämlich noch so etwas wie eine Familienstruktur, die Sie nichts zu haben scheinen. Allerdings haben Sie ein Machproblem. Ihre Aussagen sind dermassen widersprüchlich, dass ich mich frage, ob Sie ein erfolgloser Unternehmer oder ein eingebildeter Angestellter sind, der glaubt, ohne ihn laufe der Karren nicht. Sie können ja die Stelle wechseln :-) :-)! Ich kann Sie beruhigen, meine Arbeitstage haben mit An- und Rückreise zum Arbeitsplatz 12 Stunden, ich liege niemandem auf der Tasche und ich arbeite gern, denn ich habe einen interessanten Job. Ich muss sie ent-täuschen, dass ich dem Wunschbild Ihrer schon fast pathologischen Projektionen nicht entspreche. Es gibt übrigens auch in Biel Anti-Aggressionstraining für Männer.


Observador

Ritiker K. aka Wyler: Korrigendum: Die Autokorrektur machte aus "Wyler" "Euler"! Sind Sie immer noch bei den Grün"liberalen"?


Observador

Ritiker K.: Was Sie wünschen, freut mich. Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Aber Sie haben nicht das Recht, anderen vorzuschreiben, was sie zu tun haben. Für die Umsätze der Läden sind Sie nicht verantwortlich, Sie gehen Sie nichts an. Wie schon gesagt, die miesesten Arbeitsbedingungen im Einzelhandel finden Sie in der Schweiz. Aber weder Sie noch Manon mussten sie am eigenen Leib erfahren, weil Sie in ihrer abgehobenen Cüplisozialistenwelt leben. Fragen Sie doch eine Arbeitssklavin bei der Migros, ob sie nicht auch flexibel und mit Sonntagszuschlag von 10-17h am Sonntag arbeiten möchte oder ob sie lieber wie heute am Donnerstag von 8-20h auf den Beinen steht. Aber auch Sie hören lieber den Vöglein zu als den Menschen. Übrigens hatte ich Recht, als wir uns damals stritten, ob die Aufhebung der Parkplätze zur Verödung der Innenstadt führt! Sie scheinen von Wirtschaft null Ahnung zu haben, reden aber immer darüber! Sehen Sie doch, was Ihre Rezepte der Marktgasse gebracht haben, Herr Euler aka Ritiker! Elend und Öde!


Observador

Manon des Sources: Warum wandern Sie nicht aus? Es gibt für Sie geeignetere Länder, wie z.B. Nordkorea, wo Sie Ihre saubere Seele nicht mit schnödem Konsum beflecken müssen. Sie sollten auch aufhören, fremde Leute mit Ihrem dümmlichen Oberlehrerton anzugreifen. Währenddem Sie nur Sozialhilfe beziehen und den Vöglein lauschen, habe ich mehr Sonntage gearbeitet als Sie Ihr ganzes Leben lang. Ihre diktatorischen Lebensanweisungen braucht niemand. Mit 18 ist jeder alt genug zu wissen, wie er zu leben hat. Wann wer wo einkauft interessiert nur kerzengerade Kommunisten wie Sie. Auf den Schwanz getreten bin ich offensichtlich Ihnen, sofern Sie einen haben sollten, denn sonst würden Sie nicht gleich zwei Posts machen. Aber Logik scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Selbstverständlich haben Arbeits- und Öffnungszeiten nichts miteinander zu tun! Im Gegenteil, Ihr starres Wunschmodell führt gerade zu Stress und überlangen Arbeitstagen, weil keine Schichtarbeit eingeführt werden kann. Wenn Sie lügen, Sie würden gerne arbeiten, so wissen Sie nicht, was Arbeit ist und liegen dem Steuerzahler in irgendeiner Form auf der Tasche. Sie sind zu abgehoben, als dass Sie wüssten, was Arbeit ist. Gehen Sie Ihren Vöglein lauschen und erfreuen Sie sich des von anderen erwirtschafteten Geldes!


Ritiker K.

Ich bin ähnlicher Meinung wie einige der VorschreiberInnen. Es braucht keinen Sonntagsverkauf. Auch mit 24/7 Öffnungszeiten wird der Umsatz nicht wesentlich grösser werden, also werden die verlängerten Öffnungszeiten einzig und alleine zu Lasten der ArbeiterInnen in den Geschäften fallen. Persönlich schätze ich es, dass wir nicht in einer 'Gesellschaft die nie schläft' leben und finde das dürfen wir von mir aus gesehen auch weiter aufrecht erhalten. Z.B. in dem wir dem Detailhandel vorschreiben, dass Sonntags und in der Nacht die Geschäfter geschlossen sein sollen.


Manon des Sources

Ob-servierer: Oh, da bin ich Ihnen wohl im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Schwanz“ getreten. Zusammenfassend sehen Sie sich als Arbeitssklave, arbeiten „im Loch“ (in der JVA?) besaufen sich danach im „Gast“-Haus, in welchem während den Öffnungszeiten niemand „arbeitet“ sie aber trotzdem „be-dient“ werden wollen, (Ihre Aussage: Arbeitszeiten haben rein gar nichts mit den Öffnungszeiten zu tun!) und kaufen danach bei Tutti ein (die haben aber keine Äpfel). Alles was mit dem HGG zu tun hat betrachten Sie als religiös antiquiert, weiblich und Müll. Was für ein wunderschönes ihrer Persönlichkeit entsprechendes Weltbild dies abgibt. Da bin ich doch froh, dass ich gerne arbeite, hie und da ein Buch lese, den Wald liebe und weder internet-, kauf- noch alkoholsüchtig bin.


Manon des Sources

Observator: ich verstehe zwar ihr aggressives Verhalten mir gegenüber nicht, möchte sie aber doch darauf hinweisen, dass es ein Arbeitsrecht gibt, und das ist auch gut so. In Foren wie dieses wird oft genug über die Arbeitgeber gerüsselt, und es ist leider so, dass auch hier gewisse Regelungen sein müssen. In Frankreich arbeitet man zum Teil noch 35 Stunden pro Woche. Wenn Sie persönlich es nicht fertig bringen, ihre Einkäufe während den Öffnungszeiten zu tätigen, dann fahren Sie doch einfach nach Frankreich oder wandern Sie aus! :-) Nicht auszumalen, wenn Sie am Sonntag arbeiten müssten!!


Observador

@Manon des Sources: Wollen Sie mit Ihrer Grabesrede auch bewirken, dass wir uns am Sonntag ganz dem Gebete widmen? Machen Sie das etwa? Wollen Sie auch den Internethandel am Sonntag verbieten oder ist das dann in Ihrer verwirrten Welt erlaubt? Darf man in "Tutti" blættern oder ist das tabu? Wieso darf ich mich im Gasthaus besaufen, aber keinen Apfel im Lidl kaufen? Werfen Sie Ihr antiquiertes Weltbild auf den Müll! Und ob Sonntagsverkäufe mehr Umsatz generieren oder nicht, soll Sorge der Unternehmer sein und nicht Ihre! Gehen Sie Sonntags in den Wald predigen, aber erschrecken Sie die Rehe nicht!


Observador

Was geht es Väterchen Stalin, Pardon Staat an, wann ein Geschäft offen ist? Leben wir in einer religiös verheuchelten Diktatur? Offensichtlich ja! Da hilft auch der Trick mit der Themenvermischung Öffnungszeiten-Arbeitszeiten nichts. Die Arbeitszeiten haben rein gar nichts mit den Öffnungszeiten zu tun! Gerade im arbeitszeitlichen Inferno Schweiz haben die Läden immer zu! In Frankreich sind die Öffnungszeiten völlig frei und die Arbeitssklaven sind satte zehn Stunden weniger im Loch als in der heuchlerisch en Schweiz. Aber Lügen haben bei soviel Lügenpresse noch sehr lange Beine.


spirit off

Tipp: Doku ZDF: Die Macht der Clans/Die Dokumentation zum Spielfilm „Gegen die Angst“. PASSEND für extreme Geschäftsverhalten und bevorstehende CH Wahlen!!!


Manon des Sources

Simon.leray, Sie schreiben folgendes Szenario: Ein Geschäft hat Geldnot, erkennt aber, dass der Sonntag grosses, ungenutztes Umsatzpotential hat. Mit welchem „Recht“ verbieten wir dem/der Geschäftsbesitzer/in, dann seinen/ihren Laden zu öffnen?! Das nennt man Bedürfnisse schaffen. Fragen Sie sich auch, wie denn dieses „Geschäft in Geldnot“ die Angestellten bezahlen will (Sonntagszuschlag 50%) oder tendiert man darauf, dass genau dieser Zuschlag wegfällt, weil Sonntags- oder Nachtarbeit dann "normal" ist. Für die „Wirtschaft“ eine Goldgrube. Dort liegt doch dieser Gedanke bestimmt ebenfalls, denn das wird bereits am Samstag praktiziert. Ich frage Sie, mit welchem „Recht“ zwingt man dann die Belegschaft, auch am Sonntag zu arbeiten, oder andersrum gesagt, es wird wieder Teilzeitangestellte treffen, die auf einen Job angewiesen sind. Man wird Alleinerziehenden vorschlagen, einen solchen Job ohne Zuschlag anzunehmen, denn die „Kinder schlafen ja“. Tun sie es nicht, streicht man ihnen die Unterstützung? Wie weit will man gehen? Im Übrigen muss man sagen, „Umsatz“ ist nur der „um-gesetzte“ Teil, man muss aber einen Gewinn generieren, damit man überlebt. Das als Beispiel genannte Geschäft in „Geldnot“ müsste sich wohl eher professionell Hilfe suchen, um die Fehler aufzudecken. Dazu kommt, dass zu viele Menschen Schulden haben. Eine Gelegenheit, am Sonntag „entspannt“ einzukaufen, wird dies noch fördern.


superb

Keinen Franken mehr Umsatz in Jahr. Unsere Gesellschaft wird immer fauler und möchte jederzeit ohne planung Einkaufen gehen, grad wie es einem paast! Wen wir wenigstens bereit wären 50% Zuschlag zu bezahlen um den Arbeiternehmer(innen) welche Nachts und Sonntags arbeiten müssen anständig zu entlöhnen. Vielleicht brauchen wir weniger Manager, und dafür richtige Patrons welche nicht nur den eigenen Profit im Auge haben. Geht jetzt wählen, denn jetzt könnt Ihr bestimmen, was für Euch wichtig ist.


simon.leray

Es geht nicht darum, Geschäfte zu zwingen Sonntags geöffnet zu haben - es geht darum, den Geschäften diese Möglichkeit zu bieten. Folgendes Szenario: Ein Geschäft hat Geldnot, erkennt aber, dass der Sonntag grosses, ungenutztes Umsatzpotential hat. Mit welchem Recht verbieten wir dem/der Geschäftsbesitzer/in, dann seinen/ihren Laden zu öffnen?! Die Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmenden müssen ja trotzdem eingehalten werden. Angebot und Nachfrage ist hier das Stichwort. Wenn tatsächlich niemand am Sonntag einkaufen wird, wird der Laden auch nicht geöffnet sein. Wenn jedoch eine Nachfrage besteht, sollte nicht künstlich durch Gesetze das Angebot tiefgehalten werden. Bietet deshalb den Geschäften diese Möglichkeit - sonst verliert der Detailhandel nur noch weiter an Attraktivität.


sokrates

Es ist ein erbärmliches Abbild unserer Gesellschaft die ihre freizeit in einem Konsumtempel verbringen muss. Ich würde mich vor den Mütter und Frauen an den Kassen schämen. Es wird demnächst die Zeit kommen wo euch das Geld zum Sontags-shoppen fehlt. Der Staat und die Wirtschaft plündern unsere Löhne und Renten. Bevor ihr shoppen geht rechnet zuerst aus ob ihr die AHV, die Pensionskasse, und die dritte Säule noch bezahlen könnt.


Biennensis

Mit einem 7ten Verkaufstag wird der Umatz in den Geschäften nicht grösser, sondern verteilt sich nur über die ganze Woche. Auch kann nicht mehr Geld ausgeben werden (Löhne werden nicht grösser), als man hat - möchte man meinen...


Manon des Sources

Nein, definitiv nicht! Am siebten Tage sollst du ruhn (ruhen)! Traurig, dass es auch hier NUR ums "Geschäft" geht. Liebe Leute, wir haben Kühlschränke und können für mehrere Tag Nahrungsmittel einkaufen, verhungern also nicht. Alles andere kann man während der Woche, teilweise auch abends, erledigen.


Nachrichten zu Mitreden »