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Frage der Woche

Soll Biel den Klimanotstand ausrufen?

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Bild: Nico Kobel
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Soll Biel den Klimanotstand ausrufen?

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Resultate
Insgesamt 304 Stimmen
Ja, endlich erkennt Biel den Ernst der Lage.
26%

Ja, endlich werden konkrete Massnahmen getroffen.
14%

Nein, das ist reine Symbolpolitik.
35%

Nein, es besteht kein Anlass zur Hysterie.
25%

Kommentare

Ritiker K.

Das wäre sicher mal ein Bericht wert. Das BT weiss es ja jetzt.


sokrates

Auch ein grosses danke von mir Biennensis für die ausführlichen Informationen. Eine Berichterstattung zu dieser Sache von unserem Hausblatt Bieler-Tagblatt ist nicht vorgesehen. Aus Rücksicht auf einen Inserenten lieber eine Seite mehr Sport als solchen Schlendrian beim Namen zu nennen.


Manon des Sources

Biennensis: Danke für die Ausführungen. Wen wundert's? Biel eben!


Biennensis

Die Esplanade mit seinen fünf „Regen“-Wasser-Pfützen - oder - wenn alles plötzlich anders „läuft“ als geplant! Das Regenwasser (Oberflächenwasser) wird nicht in unterirdischen Zisternen (Bieler Tagblatt vom 03.06.2016), sondern in einem unterirdischen Regenrückhaltebecken (Riesenkammer) aus Beton eingespeist. Eigentlich eine „tolle“ Idee, wären da nicht die zahlreiche Veranstaltungen mit ihren Hinterlassenschaften, die der Regen (logischerweise) auch ins dafür „einstudierte“ Becken spült. Vor genau einem Jahr hat das AWA (Amt für Wasser und Abfall) eine Wasserprobe aus dem Becken entnommen. Fazit: „Nicht einmal im Abwasser der Müra hat es so viele Lebewesen!“ Daraufhin wollte man das Regenrückhaltebecken schleunigst entleeren und reinigen, nur haben ihre Planer es versäumt, eine Beckenentleerungspumpe einzubauen (?). Das Becken musste während gut einer Woche mittels Saugwagen abgepumpt und fachgerecht über die Kanalisation entsorgt werden. Die Beckenentleerungspumpe wurde im Nachhinein zwar eingebaut, das Becken gereinigt, die RW-Zulaufschieber (wohl für immer) geschlossen. Ende alles gut – Mitnichten! Das stark verunreinigte Regenwasser (Oberflächenwasser) ist zur Speisung der fünf Pfützen definitiv unbrauchbar (Wasserflöhe, Mückenlarven, etc.). Das heisst im Klartext: Belebtes Wasser unter der Esplanade, ein kleines unterirdisches Luxus-Biotop eben! Seither ist das für die 5 Pfützen vorgesehene Regenrückhaltebecken trockengelegt - und die 5 „Regenwasser-Quellen“ sprudeln über das Trinkwassernetz.


Manon des Sources

Anmerkung zum Text des "K-Ritikers": " wissenschaftlicher Fakt …. der anthropogene Klimawandel ". Das Adjektiv anthropogen (altgriechisch ánthropos „Mensch“, mit dem Verbalstamm gen- „entstehen“) bezeichnet einen Fachbegriff für das durch den Menschen Entstandene, Verursachte, Hergestellte oder Beeinflusste.


Manon des Sources

Kritiker: da lese ich doch: „ ihr Zitat“: ..“Behauptungen aufstellen, keine Quellen liefern“ ich frag mich, wie diese Person (offenbar ich) reagieren würde, wenn mit ihr so (wie denn?) umgegangen würde“. Da muss ich nun wirklich SIE einmal fragen, ob SIE denn andere Meinungen per se akzeptieren können? Ich meine nein. Und wie Sie mit den Schreibenden umgehen!! Offensichtlich gibt es nur IHRE Wahrheit – Besserwisser -! Wie sagt man so schön: „der neuste Stand des wissenschaftlichen Irrtums“ - denn auch die steht nicht still, abgesehen von Fälschungen! Schauen Sie mal mit meinen Augen und gehen sie mal in meinen Schuhen!! Danke, dass Sie eine Auszeit nehmen, es wird uns allen gut tun. :-) :-) :-)


Ritiker K.

Jeder/jede darf seine/ihre Meinung haben. Meinungen sind aber keine Fakten und wenn jemand seine/ihre Meinung öffentlich äussert, dann muss er/sie sich auch gefallen lassen, dass diese Meinung als falsch betitelt wird. Wen jemand sagt "Damals vor über 30 Jahren wurde behauptet dass der Wald sofort oder noch schneller sterben würde." Dann ist das falsch. Es wurde gesagt, dass der Walf sterben würde, wenn nichts gegen das Schwefeldioxyd gemacht wird. Es wurde etwas gemacht und deshalb konnte sich der Wald etwas erholen. Wenn jemand also der Meinung ist, dass das Waldsterben cor 30ig Jahren ein 'Modewort' ist wir es der 'menschgemachte Klimawandel' heute ist, so mag das eine Meinung sein, sie ist und bleibt aber falsch. Genau so wie das Waldsterben ein wissenchaftlicher Fakt ist/war so ist es der anthropogene Klimawandel. Meinungen mögen subjektiv sein. Wahrheiten sind es nicht und die Wahrheit kann und darf nicht subjektiv und beliebig sein. Jedem seine Meinung - Ja! Jeden seine Wahrheiten? - mitnichten!


superb

Jedem seine Wahrheit ! Vielleicht sollte man einen Artikel ganz durchlesen bevor man jemanden der Fahrlässigkeit bezichtigt. Habe nicht geschrieben dass der Wald nicht leide (zb. Dürre7Trockenheit), mein Anliegen ist bei der Wahrheit zu bleiben und nicht in Panik zu machen. Fakt ist; den Wald gibt es noch, wenn auch nicht mehr in bestem Zustand! Damals vor über 30 Jahren wurde behauptet dass der Wald sofort oder noch schneller sterben würde.Wir haben heute in der Schweiz mehr als eineinhalb Millionen mehr Einwohner und fast die doppelte Anzahl an Fahrzeugen und leben noch; fragt sich nur wie wir leben? Die Weltbevölkerung nimmt stetig zu, und zwar überproportional als es sich verträgt. Jeder Mensch will leben, jeder will besser leben, alle wollen nur das Beste, will man das jemandem absprechen? Also solange es möglich ist jedem seine Meinung lassen und verunglimpft einander nicht! Wenn also irgendwer grün oder rot, leben will ist das ok, aber last nicht die anderen für Euer Bedürfnisse zahlen! Man sollte endlich eine Abstimmung in der Stadt Biel durchführen um zu sehen was die Bevölkerung will, dann die Mehrheit akzeptieren.


Manon des Sources

K-Ritiker - Ist das nun männliche Logik oder forfait?


Ritiker K.

Das ist wirklich ein kindischer Troll. Behauptungen Aufstellen, keine Quellen liefern, andere zum Verifizieren auffordern und zum Schluss 'Im Zweifel für den Angeklagten' fordern. Ich frage mich, wie diese Person reagieren würde wenn mit ihr so umgegangen würde. Na ja. Bis jetzt hat es zumindest Spass gemacht zu lesen was für Quatsch postuliert wurde.


Manon des Sources

K-Ritiker - Ich bin von Ihrem Übereifer nach Ihrer Wahrheit überwältigt! In dubio pro reo!


Ritiker K.

Na ja - es gibt nur eine Person hier, die Theorien postuliert und auf Nachfrage keine Quellen liefert. so z.B. "Tötungsdelikte in der Schweiz haben seit 1970 im gleichen Mass wie Hitzetage zugenommen - wir müssen einen NOT-Stand ausrufen" - > es steht Ihnen übrigens frei, über eine(n) StadtratIn eine entsprechende Motion einzureichen.


Manon des Sources

Kritiker - die "Statistik für Dummies" und die Theorien dazu überlassen wir gerne Ihnen, sie kennen sich da ja bestens aus! :-)


Biennensis

Ich bin weder rot noch grün, sondern ein Realist. Machmal habe ich den Eindruck, dass viele Menschen den Kontakt zur Natur völlig verloren haben. Schaut Euch doch nur einmal den Wald am Jurasüdhang (Bözingenberg - Pavillon - Cressier) an. Der Wald ist nicht mehr in einem satten Dunkelgrün, sondern es hat unzählige, braune Stellen/Flächen von abgestorbenen Nadelhölzern. Vor allem Fichtenarten sind betroffen, hier und da sind es auch Tannen, Kiefern, deren braune Nadeln mir Sorgen bereiten. Für flachwurzelnde Nadelbäume, allen voran die Fichten, hat dies katastrophale Folgen. Viele Bäume sind schlichtweg verdurstet oder werden noch verdursten. Andere, und diese werden leider immer mehr, fallen Schädlingen zum Opfer, den Borkenkäfern. EINZELNE trockene und heisse Sommer hatten wir in den früheren Jahren (1976, 1983, 2003...) auch schon - nur - in den letzten Jahren waren alle Sommer deutlich zu heiss und viel zu trocken. Übrigens hat die Dürre 2018 den Mega-Sommer 2003 (Nullgradgrenze über 5'000 m.ü.M.) geschlagen.


Ritiker K.

Geht es nun um Tötungsdelikte oder um Straftaten und Tötungsdelikte? Ist das nun schon wieder so ein kindisches: "Ich stelle eine Behauptung auf und sie können diese selber überprüfen?" Nein Danke! Die Tötungsdelikte haben in den letzten dreissig Jahren abgenommen, das sagt das BFS. Wenn das Jahr 1970 anders war, geben Sie uns einen Link. Sie können sonst auch noch etwas 'Statistik für Dummies' machen und den 12 August der letzten 40 Jahre vergleichen. Finden wir einige 12.8 mit höheren Temperaturen als im 2019 (min. 15 / max. 18) - dann gibt es keine Klimaerwärmung!


Manon des Sources

Lesen, Kritiker, lesen - vergleichen Sie doch einmal die Straftaten und Tötungsdelikte 1970/2019 - vielen Dank, sie müssen es doch wissen!!


Ritiker K.

Es ist doch schon erstaunlich, mit was für 'Fakten' hier hausiert wird. Tötungsdelikte in der Schweiz: Im Zeitraum 2009 - 2016 sind im Schnitt 49 Tötungsdelikte verübt worden, dass sind 40% weniger als im Zeitraum 2000 - 2004. 1982 hatten wir in der Schweiz knapp 1.5 Morde auf 100'000 Einwohnende - Momentan sind wir bei 0.5. Das sind drei mal weniger. Not-Stand wegen einer Zunahme? Fehlanzeige. Hitzetage und Temperaturen haben zugenommen - Tötungsdelikte haben abgenommen. Zum Waldsterben. Von mir aus gesehen muss man fahrlässig und/oder willentlich Fakten verdrängen, wenn man sagt "Nach dreissig Jahren ist der Wald noch immer nicht gestorben" Wir erinnern uns. Gegen den Willen der Industrie und einem Teil der Politiker wurden in den 80er und 90er Jahren drastische Massnahmen gegen die Schwefeldioxydemissionen beschlossen. Entschwefelung von Brennstoffen, Rauchgasfliter bei Industreanlagen, Katalysatoren bei Autos.... Der Ausstoss von Schwefeldioxid nahm massiv ab (in Deutschland z.B. von 7.5 Mio. Tonnen in den 1970ern auf 0.5 Mio. Tonnen) Der Wald konnte sich etwas erholen. Das ist DIE Erfolgsgeschichte im Umweltschutz und wer diese als Beispiel für 'Umweltschutz ist nur ein Hype, so wie das Waldsterben damals' benutz muss sich den Vorwurf gefallen lassen aus Unwissen oder mit Vorsatz die Geschichte falsch darzustellen. Die Thematik 'Waldsterben' zeigt, das Massnahmen beschlossen und durchgesetzt werden können und das diese etwas bringen. Probleme werden Wissenschaftlich erkannt und Massnahmen werden mit Gesetzen und klaren Vorschriften gegen den Willen der Industrie (und einem Teil der Politik) durchgesetzt. Das Waldsterben, bzw. die Schwefeldioxyd-Emissionen haben gezeigt, dass es geht und etwas bringt!


Manon des Sources

Biennensis - Sie finden den Bieler Tägu von 1970 und zählen die Hitzetage. Ich lese die Zeitung und stelle fest - auch wenn dies mit dem KLIMA-Notstand nichts zu tun hat - dass die Tötungsdelikte in gleichem Masse zugenommen haben. Kein Tag vergeht, ohne dass jemand erstochen oder erschossen wird. Traurig respektlose Menschheit. Auch hier NOT-Stand.


Biennensis

Heute hatte ich nichts besseres zu tun als meine Keller aufzuräumen - und siehe da - auf einmal hatte ich einen total vergilbten aber dennoch sehr gut erhaltenen Bieler Tägu (Samstag, 18. Juli 1970 / Nr. 165 / Einzelpreis 30 Rappen) in der Hand. Und was macht "heute" das Wetter? "Wechseln bewölkt. Westschweiz: Sonnig, Temperaturen in den Niederungen 9 bis 14 Grad, nachmittag 18 bis 24 Grad. Schwache Nordwinde. In den Bergen und in den nördlichen Voralpen noch stark bewölkt. Nullgradgrenze 2'000 bis 2'200 Meter." Zum Vergleich: Heute war es auf dem Jungfraujoch (3'466) + 6 Grad heiss. Nullgradgrenze auf 4'000 Meter. Ok, "nur" eine Momentaufnahme. Aber hatten wir diesen Sommer an einem Morgen kalte 9 Grad? Und... beim Zählen der Tropennächte (zwischen 18 und 06 Uhr UTC nicht unter 20 Grad) komm ich mit Zählen schon gar nicht mehr nach...


Biennensis

Manon des Sources: Noch ein kleiner Nachtrag zur Stämpfli-Strasse: Die rot/grünen "Klima-Helden" haben die Passagen bei den Inseln (Fussgängerstreifen) an der Stämpfli-Strasse so eng gemacht, dass im Winter das Schneeräumfahrzeug mit seinem Schneepflug kaum noch durchkommt - und das bestenfalls im Schritttempo. Dafür sind die Trottoirs je 5 Meter breit. Aber genau dort haben sie keine Sommerinsel hingemacht...


Manon des Sources

superb - danke :-) :-) An der Stämpflstrasse-Avenue sind die beiden Trottoirs je 5 Meter breit! Die "Grünen mit Verstand" (?? ) resp. die Stadt sollte am Orpundplatz jetzt im Sommer den Lärmpegel, den Feinstaub und die Anzahl Lastwagen (Schwerverkehr) registrieren und prüfen. Es gibt Menschen, die arbeiten an diesem Platz und andere versuchen dort noch zu wohnen. Wie sagt man im Gemeinderat: "jemand muss ja den Verkehr haben"!


superb

Früher hiess es Waldsterben, weil nach über 30 Jahren der Wald aber immer noch lebt, ist Klimaerwärmung das neue Modewort .Das sich das Klima verändert hat und sich noch weiter verändern wird ist von natürlicher Art auf unserem Planeten. Was Klimaforscher/Geologen/Altertumsforscher und wie sie alle sich nennen schon längst heraus gefunden haben; Dürre/Trockenheit sowie Flut- und Eiszeit wechseln sich ab. Gemäss diesen Wissenschaftlern ist in nicht allzu langer Zeit eine neue Eiszeit angesagt. Für mich heisst das, dass die nun anstehende Erwärmung trotz aller von Menschenhand tätigen Versuchen, trotzdem kommen wird. Selbstverständlich müssen wir zu unseren Ressourcen Sorge tragen und vorallem massiv weniger nichtrecyclingbarer Abfall produzieren. Bei der Industrie und zwar Global gesehen muss ein Umdenken erfolgen, alles andere ist Symtomatik/Tröpfchen auf heissen Stein. Hier in Biel sperrt man immer mehr den Invidualverkehr aus, bei rechtlicher Sicht mit Fragwürdigem Gebaren (Sommerinsel lassen Grüssen), anderseits ist man auch nicht fähig richtig zu planen und umzusetzen ( siehe neue Stämpflstrasse-Avenue wo viel Platz für nicht vorhandene Fussgänger geschaffen wurde, aber die Radfahrerspuren jeweils vor Zebrastreien oder Kreiseln enden und dadurch zum teil sehr gefährliche Szenarien produziert werden)! Grün ja, aber mit Verstand. Man stelle sich eine Schweiz ohne Strasen vor, wer bezahlt dann Velo-und Fusswege? Vermutich die Steuerzahler weil ja Autoffahrer nicht mehr gemolken werden könnten. So lange man Bauland an Grossindustrien verkaufen kann, oder ein Bieler 1.Liga Amateurfussballverein Ausländische Spieler und Trainer aus dem benachbartem Ausland anstellt, welche fast jeden Tag per Auto an-und zurück fahren, oder man Geld hat für Fragwürdige Kunst, so darf in unserer Stadt kein Politiker den Klimanotstand ausrufen!


Manon des Sources

Was ist Klimanotstand? Dann googelt mal schön. https://de.wikipedia.org/wiki/Klimanotstand


Biennensis

Manon des Sources, dass das Wasser von oben (Esplanade-Platz) kommt ist unbestritten. Aber genau da liegt das Problem...


Ritiker K.

Ich zitiere was öffentlich kommuniziert wurde. Falls der Sachverhalt anders ist, können Sie ja einen Journalisten darauf ansetzen. Eine Behauptung aufzustellen und dann zu schreiben: "Sie wissen doch immer so gut bescheid - finden sie selber raus ob es stimmt oder nicht" finde ich immer noch ziemlich kindisch. (selbst wenn die Behauptung wahr ist)


Manon des Sources

Biennensis: ….Woher stammt eigentlich das Regenwasser? … alles Regenwasser kommt von OBEN :-)


Biennensis

Mein lieber Ritiker K: Sie wollen immer und überall mitreden, ohne das dazu benötigte Wissen zu haben. Mein Tipp: Buchen Sie doch bei der Stadt einen Termin, damit Sie sich ein Bild vor Ort machen können. PS: Zum leeren Regenrückhaltebecken unter der Esplanade gibt es natürlich keinen Link, weil "es kann nicht sein, was nicht sein darf".


Manon des Sources

Observator - als Fussgänger an der Mühlebrücke muss man 60 Sekunden warten, bis es grün wird. Darf ich fragen, ob sie Auto fahren? Vielleicht haben Sie schon etwas von "fliessendem" Verkehr gehört und davon, wie viel Benzin resp. Energie es braucht, bis so ein 40-Tönner abgebremst und wieder angefahren ist - sprich auch Schadstoffe. Was sind 60 SEKUNDEN in einem ganzen Leben. Soviel zum Thema Entschleunigung und Lebensqualität! Ich wünsche Ihnen eine Viertelstunde Besinnung.


Observador

Anstatt sich mit dem Klima auf dem Papier zu befassen, sollten gewisse Leute mal versuchen, ihre hehren Intentionen in die Praxis umzusetzen. Man kann klein anfangen und etwa auf den Bau dieser sämtlichen Autobahn verzichten. Dann sollte man nicht jeden Baum ausreissen, den man findet, vielleicht geben die mehr Schatten als grosse, leere Teerflächen und Bunkerbauten. Biel mag seine Bäume nicht, so wurden letztlich eine Zahl von ihnen an der Neumarktstraße umgehauen, damit mehr Platz fürs Auto da ist. Finde ich weder gut noch logisch. Die Grünschnäbel in Biel hassen zwar offiziell Autos, sind aber wohl in Wahrheit Autofetischisten. Wieso werden zwar alle Parkplätze aufgehoben, aber als Fussgänger an der Mühlebrücke muss man 60 Sekunden warten, bis es grün wird. De facto hat der motorisierte Verkehr Vortritt.


Manon des Sources

Wir müssen uns nicht über einen "Notstand" unterhalten oder nach einem solchen schreien, so lange so viel Material, vor allem Holz, unnötig in eine "Skulptur" verbaut und dann entsorgt wird - Bahnhofplatz-Desaster! Weniger Vergeudung wäre hier wahrlich ein Fortschritt gewesen!


Manon des Sources

Kritiker schreibt: Offensichtlich (ist das so?) ist Manon des Sources ein Mann - Zwei Dinge gleichzeitig tun - unmöglich! Wirklich? Ist das nun männliche Logik oder forfait?


Ritiker K.

Ich weiss nicht mehr, als das, was in der Zeitung stand und das habe ich zitiert. Mehr Informationen habe ich nicht. Kanna aber gut sein, dass ich nicht auf dem neusten Stand bin. Falls es also wirklich so ist, dass nicht Regenwasser aus einem Sammelbecken gebraucht wird, wie das kommuniziert wurde, so wäre es spannend zu wissen woher die Information stammt. (ein Link wäre praktisch) Eine Behauptung aufzustellen und dann mit Fragen andere aufzufordern diese Behauptung zu bestätigen oder zu widerlegen finde ich ehrlich gesagt ziemlich kindisch.


Biennensis

Mein lieber Ritiker K: Da Sie ja - wie so oft - immer bestens Bescheid wissen, hätte ich noch eine weitere Frage an Sie: Woher stammt eigentlich das Regenwasser (Oberflächenwasser) für das Regenrückhaltebecken?


HagelHans

Ich fasse zusammen. Die Esplanade ist super und die Glungen sind mit Regenwasser gefüllt. Wikipedia definiert ganz klar was die Parameter für den Klimanotstand sind. Ich danke für die angeregte zu 100% objektiven Aussagen. So dürfte es ein einfaches sein für unsere Politiker einen pfefferscharfen Entscheid zu fällen, wie schon andere in der Vergangenheit. Nach da packen wir den Traktor am Auspuff. Glück auf


Biennensis

Ich und Stimmungsmache, wer erzählt den sowas? Kleine Gegenfrage: Ist das Regenrückhaltebecken (wer spricht hier von Zisterne?) nun in Betrieb - JA oder NEIN?


Ritiker K.

Biennensis, was hätten denn Sie auf das Dach eines Parkhauses gebaut - Einen Park mit grossen Bäumen? (der entsteht übrigens auf der anderen Seite der Coupole). Ich persönlich finde es gut, dass wir in der Innenstadt einen der grössten innerstädtischen Plätze der Schweiz haben, der nicht verbaut ist und genutzt werden kann. Bieler Lauftage (100km), Barberie, Foodtruck-Festival, Daydance und Eisplanade zeigen was da alles möglich ist. Ich hoffe es kommt noch mehr! Zum Wasser in den Pfützen: Ich weiss nicht woher sie Ihre Informationen haben. Bei der Eröffnung des Platzes stand im Bieler Tagblatt: (3.06.2016) "Das Regenwasser wird in unterirdischen Zisternen gefasst und als zeitweise sprudelnde Quelle wieder in die Mulden eingespeist." (sie haben sogar einen Kommentar dazu geschrieben) Ist das nun Stimmungsmache mit alternativen Fakten die Sie hier betreiben?


Biennensis

Wenn ich im Sommer nur schon den "Glutofen" Esplanade (Beton und Teer ) sehe, so kann ich die gute Frau Schwickert (GRÜNE) gar nicht mehr ernst nehmen. PS: Übrigens werden die 5 Pfützen auf der Esplanade nicht durch Regenwasser (viel zu viele Keime), sondern durch teures Trinkwasser gespeist. So viel zum Thema Umweltschutz (Sensibilisierung zur Nachhaltigkeit) unserer Bieler Stadtregierung (Gemeinderat), die noch so gerne den Klimanotstand ausrufen möchten...


Ritiker K.

DAS nenne ich mal schlagende Logik: Da kann Biel nur so tun als ob - wir haben andere Notstände. Offensichtlich ist Manon des Sources ein Mann - Zwei Dinge gleichzeitig tun - unmöglich! (Allergie-Hinweis: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten)


Manon des Sources

Biel oh Biel, so tun als ob …… wir haben andere Not-Stände!


Ritiker K.

"Klimanotstand" In Wikipedia steht: "Parlamente oder Exekutiven erklären […] dass es eine Klimakrise gibt und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, diese zu begrenzen." Es geht also nicht um trennscharfe Parameter, nach denen wissenschaftlich exakt festgestellt wird: Ab jetzt ist es ein Notstand und vorher nicht. Es geht um ein klares Bekenntnis: Es gibt einen Klimawandel. Es müssen Massnahmen ergriffen werden. Der Mensch mit seinen Aktivitäten ist die Ursache des Klimawandels. Die Massnahmen betreffen verschiedene Ebenen, die sogar für Leugner des menschgemachten Einfluss auf das Klima offensichtlich sein sollten. Es ist heisser und trockener - das hat Auswirkungen auf die Stadt - Hitzeinseln könne mit gezielter Bepflanzung gemindert werden. Es müssen Bäume gepflanzt werden, welche besser mit Trockenheit umgehen können. Vor allem geht es aber um den Begriff: "Notstand" Das bedeutet - Nicht Lamentieren, Diskutieren, Relativieren, Abwägen und Abwarten - Agieren! Die Zeit ist vorbei in der Diskutiert wird ob es nun einen Klimawandel gibt oder nicht und welches wohl die Parameter sind. Es ist keine 'Hysterie' es ist eine Realität! Wir müssen handeln - Jetzt!


spirit off

Die grösste Bedrohung für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn retten wird! - Klimanotstand … es sind wahrscheinlich die Gletscher gemeint, die uns vor langer, langer Zeit, Findlinge gebracht haben und nun wieder an ihrem Ursprung angekommen sind!


HagelHans

Nochmal zum mitlesen. Ihre Weltanschauung und gut/schlecht Richterei interessiert niemanden. Die Frage lautet Klimanotstand. Was sind die Parameter, welche diesen Schritt legitimieren?


spirit off

...auch das schweizweit fast grösste Feuerwerk in Biel und seinem Fliegerakrobat, ging ja auch reibungslos über die Bühne! - Also was soll's?


sokrates

Das Bauerngejammer zum " Klimawandel " ruft bereits zu neuen Entschädigungen und Subventionen. Bevor dieses Idiotische Tractor Pulling nicht abgeschafft wird sollte kein Rappen an die Bauern bezahlt werden. Gibt es noch etwas dümmeres fürs Klima als dieses Bauern Formel 1 Tractor Pulling?


HagelHans

Was sind die Parameter, hoffentlich wissenschaftlich, welche Biel dazu bewegen sollte den Klimanotstand auszurufen? Nur das Gefühl haben und weil es andere tun gilt nicht als Antwort. Weil ich habe auch das Gefühl, dass hier drin einige zu oft was rein schreiben. Sorry dass ist ja belegbar.


spirit off

Nein, was soll's, der Tractor Pulling Anlass in Schwadernau ging ja auch reibungslos über die Bühne!


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