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Frage der Woche

Fordern die Seeländer Wasserversorger zu Recht ein Verbot von Chlorothalonil?

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Symbolbild: Keystone
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Fordern die Seeländer Wasserversorger zu Recht ein Verbot von Chlorothalonil?

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Resultate
Insgesamt 100 Stimmen
Ja, der Kanton muss sofort handeln
72%

Ja, trotz Unbedenklichkeit braucht es mittelfristig eine Änderung
16%

Nein, die Grenzwerte sind eingehalten
2%

Nein, es braucht keine Hysterie
10%

Das Trinkwasser ist laut einem neuen Bericht zunehmend belastet. Besonders betroffen ist das Seeland.

Kommentare

Manon des Sources

Blick vom 11.11.2019 Wissenschaftler dürfen nicht sagen, wie giftig unser Trinkwasser wirklich ist. Parmelin verpasst ETH-Forschern Maulkorb! Bundesrat Guy Parmelin übt Zensur. Aus Angst vor den bevorstehenden Initiativen zum Einsatz von Pestiziden bringt er ein ETH-Institut und seinen Professoren zum Schweigen. Politiker sind empört. Da fragt man sich, was man den Politikern denn noch glauben kann?


Manon des Sources

Nachrichten von heute: Der Kanton Zürich hat die Gemeinden nicht informiert, erst auf Druck der Presse!! Wie ist es im Kanton Bern? Und wie gradlinig sind unsere Gemeinden?? Wir möchten gerne die Resultate lesen, und zwar nicht "über" oder "unter" der Toleranzgrenze, sondern "im Grundwasser hat es ….. im Trinkwasser hat es". Klar, deutlich und ehrlich!! Danke!


Manon des Sources

Wer die Sendung PAJU im TSR vom 30.8.2019 geschaut hat, der weiss, wie einflussreich Wasser und dessen Ingredienzen (Pestizide, Chlor) auch für die Pflanzen ist/sind, denn all das finden wir nicht nur in den Nahrungsmitteln wieder, sondern in unserem Körper, kumuliert. Wenn sich Bio-Bauern in dieser Hinsicht Sorgen machen, sollten wir es umso mehr, denn wir bestehen zu 80% eben aus diesem Wasser!! Toleranzgrenzen sind deshalb eng zu überwachen.


Manon des Sources

Sokrates - ich wünschte, sie hätten nie recht. Ich frage mich immer wieder, weshalb Schweizer Firmen zum Preis eines Butterbrotes ins Ausland verscherbelt werden, meist Firmen, die initial Familienbetriebe waren. Wie Sie sagen, Geldgier. Wir könnten dazu etwas beitragen, indem wir die Produkte solche Betriebe meiden, und da denke ich z.B. an Valser Wasser (CocaCola) oder Ovomaltine/Toblerone. Schaut man bei der Toblerone gut hin, muss man einen deutschen Text suchen!


sokrates

Die Gier nach immer mehr Geld wird auch vor dem Wasser nicht Halt machen. Es ist nur eine Frage der Zeit und die Bürgerlichen Profithaye werden auch dieses Gut Wasser für sich gewinnen und zu Geld machen. Ohne das wir es merken wird die Politik im Kanton Bern diese künftige Geldquelle über umwege in Private Hände abgeben.


Manon des Sources

Die Wasserversorgung darf nirgends, nie und nimmer in private Hände gelangen. Das ist Sache des Staates, und der Staat ist das Volk. Das darf auch nicht in "armen" Ländern passieren - bonjour Nestlé!!


Demokrat

Und wie man lesen kann, Wasser, unser höchstes Gut verscherbeln die Lengnauer an eine Chemische Unternehmung, die sogar 10 Jahre keine Steuern bezahlen muss!


Biennensis

Bitte! Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und einen erholsamen Sonntag.


Manon des Sources

Biennensis : lesen Sie???? Wenn sie einen Text verstehen können und meinen NACHTRAG gelesen hätten, hätten Sie sich ihre Erklärungen sparen können. So einfach ist das! Danke!


Biennensis

In nur einem Jahr sollen in der Schweiz 110'000 Kinder an Krebs erkranken - und in 10 Jahren sind wir schon bei 1.1 Millionen?! Im Blick steht: "Eines von 500 Kindern erleidet eine bösartige Krebskrankheit. In der Schweiz sind es jedes Jahr rund 220 Kinder, die Tendens ist steigend." Oder anders ausgedrückt: Von insgesamt 110'000 Kindern erkrankt jedes 500ertste Kind an einem bösartigen Krebs = 220 Kinder, die Jahr für Jahr an einem bösartigen Krebs erkranken. Zahlen der Kinderkrebsforschung Schweiz: Bei uns existiert das Schweizer Kinderkrebsregister, das über genaues Zahlenmaterial seit 1976 verfügt. Danach schwankt die Zahl der an Krebs neu erkrankten Kinder um 180 bis 230 pro Jahr. Während noch 1976 höchstens 40% der krebskranken Kinder geheilt werden konnten, sind es heute voraussichtlich mindestens 75%, vielleicht sogar 80%. PS: Dunghua Li macht Schreckliches durch. Ich wünsche Herrn Li unendlich viel Kraft!


Manon des Sources

Nachtrag - bevor sich jemand ärgert, diesen Satz nicht beachten, ich habe diesen etwas falsch ausgelegt. Es ist eines von 500 Kindern, welches Krebs bekommt. Es ist nicht eines von 500 kranken Kindern, welches einen aggressiven Krebs erleidet. Sorry (Umgerechnet heisst dies, dass (220 x 500), dass rund 110‘000 Kinder jährlich an Krebs erkranken sollen? Ich hoffe, meine Überlegung stimmt, sonst werden Sie sich melden)


Manon des Sources

Wenn unser Blick nur bis zur Nasenspitze reicht: Wasser, unser höchstes Gut! Jungbauer Marco Burren greift zu Chlorothalonil, auch wenn das Mittel bereits bis ins Grundwasser nachgewiesen wurde, dies in Mengen, die die Toleranzgrenze überschreiten. Man weiss, dass dieses und andere Pestizide krebserregend sind. Sie sind nicht, wie man uns glauben lassen will, „möglicherweise“ krebserregend. Ich lese heute, dass der 7-jährige Sohn von Donghua Li an einem aggressiven Krebs gestorben ist. Diese Nachricht erreicht uns, weil der Vater ein bekannter Sportler ist, jemand, der auf seine Gesundheit achtet. Andere Kinder und Eltern erleiden dasselbe Schicksal. Und trotzdem, wenn man die Zeilen von Krebsarzt Felix Niggli über aggressive Tumor bei Kindern liest, schauert es einen. Eines von 500 Kindern erleidet eine bösartige (aggressive) Krebskrankheit. In der Schweiz seien es jedes Jahr rund 220 Kinder. Umgerechnet heisst dies, dass (220 x 500), dass rund 110‘000 Kinder jährlich an Krebs erkranken sollen? Ich hoffe, meine Überlegung stimmt, sonst werden Sie sich melden . Über 50 Krebsarten kommen bei Kindern vor, drei von vier Kindern werden „gesund“. Auszug „B lick“: Kinder erkranken vor allem an Leukämien, Hirntumoren und embryonalen Tumoren – das sind Tumore, die während der Schwangerschaft entstehen, aber oft erst später weiter wachsen. Dazu gehören das Neuroblastom und das Nephroblastom, Keimzelltumore oder das Hepatoblastom. Allgemein stellt der Onkologe fest: «Kinder ertragen die Therapien deutlich besser als Erwachsene und haben auch grössere Heilungschancen.» Tumore, die während der Schwangerschaft entstehen!! Das sollte bei uns alle Alarmglocken läuten lassen. Wir geben diese heimtückische Krankheit also bereits vor der Geburt weiter!! Brasilien und Argentinien sind Länder, die vor allem Getreide, Soja, Mais kultivieren und Fleisch „Herstellen“. Es gab im ZDF eine Sendung über Glyphosat (Roundup). In diesen Ländern wird erntereifes Getreide mit Glyphosat gespritzt, damit die Unkräuter im trockenen Getreide absterben und das Stroh nicht durch grüne Pflanzenresten „verunreinigt“ wird und besser gelagert werden kann. Das Pestizid ist also nicht nur auf dem Getreide, welches sowohl als Nahrungs- wie auch als Tierfutter verwendet wird, nein, es ist in grossen Mengen direkt auf dem Stroh, welches den Rindern und Kühen verfüttert wird. Ebenso auf dem Soja und Mais, welches auch als Tierfutter in die ganze Welt exportiert wird. Mit dem Tierfutter, welches nachweislich Pestizide enthält, passiert bei uns genau das, was man mit dem Wasser macht, man „verdünnt“ es (mischt es mit anderem Futter) und schon sind die Werte in der „Toleranzgrenze“. Was für ein unsinnig täuschendes schönes Wort. Uns verkauft man diese Illusionen dann als „unbedenklich“ und vermittelt es als „möglicherweise“ krebserregend aber in dieser Mange nicht nachgewiesen. In Argentinien hat man eine massive Erhöhung von Krebs bei Kindern festgestellt. Diese trinken die Milch jener Kühe, welche mit massiv verseuchtem Futter (Stroh) gefüttert werden. Zugeben hat dies niemand, auch nicht der Staat, denn es geht um sehr viel Geld. Genau ums dasselbe Geld, welches dazu führt, dass jetzt in Brasilien der Regenwals brennt und danach mehr Weideland entsteht (Export) Ein Teufelskreis, der nicht toleriert werden kann. Glaublich in Holland (ich weiss es nicht mehr genau) hatte ein Schweinezüchter einen enormen Anstieg an toten Frischlingen, die er nicht erklären konnte. Dies, nachdem er Importfutter verwendet hatte (auch im Bericht Glyphosat beim ZDF). Er hat die kleinen toten Scheinchen eingefroren und diese an einem Institut in Deutschland analysieren lassen. Seine Vermutung hatte sich bestätigt, dass die Tiere gestorben oder tot geboren wurden, weil das Futter durch Pestizide (Glyphosat) kontaminiert worden war. Und wir glauben, solches Futter kommt nicht in die Schweiz. Man erinnere sich an den Rinderwahnsinn, ein Wahnsinn, der auch durch die Bauern verursacht wurde, denn welches Rind frisst in seiner Urform Fleisch und warum verfüttert man dann Fleischmehl?? Ob und wie in der Schweiz die immense Menge an Fleisch aus Argentinien und Brasilien kontrolliert wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist aber auch dort anzunehmen, dass man uns sagen wird, „alles in den tolerierbaren“ Grenzwerten. Wir können nicht auf dir Strasse demonstrieren und die Umwelt schützen wollen, und uns gleichzeitig einer schleichenden Vergiftung aussetzen und dazu schweigen. Wir hatten Jahrzehnte lang Hormonfleisch, haben zugeschaut, wie die Bauern ihre Tiere „präventiv“ mit Antibiotika vollpumpten, wir hatten Hühner, deren Ställe mit Gift besprüht (desinfiziert) wurden, welches danach in den Eiern nachgewiesen, und Millionen von Eier vernichtet werden mussten. Niemand hat je geschrieben, was mit den kontaminierten Hühnern passierte. Ob die wohl auf unseren Tellern oder im Hundefutter landeten? Wie lange wollen wir noch die Augen schliessen? Wo sind die „Grünen“, die sonst für jeden Veloweg eine Demo machen? Wo sind die Eltern, welche Bébé-Nahrung bei Nestle (auch in Brasilien tätig) kaufen, anstatt selber Kartoffeln und Rüebli zu kochen und einzufrieren? Und noch eine Frage: weshalb müssen wir Fleisch aus Südamerika einkaufen, wenn wir hier in der Schweiz genügend Tiere haben, die dann, durch uns subventioniert für den Preis eines Butterbrotes dem Viehhändler übergeben und via Deutschland auf ihre qualvolle Reise lebend bis in die Türkei und die arabischen Länder verschifft werden und selten unversehrt, oft aber mit gebrochenen Gliedern halbtot ankommen (Sendung Tiertransport ZDF). Wo sind die Aufschreie? Weshalb wurden diese Sendungen im Schweizer Fernsehen nicht gezeigt? Essen wir doch erst einmal, was hier sauber produziert wird und achten wir darauf, dass unsere Natur und unser Wasser sauber bleiben und unsere Bauern mithelfen! Wasser ist unser höchstes Gut und geht dem Profit der ohnehin subventionierten Bauern vor.!


spirit off

Manon des Sources, NEIN nicht wahrhaftig, aber ein Gedankengang wert, denn unserer künftigen Krebsgeschwüre würden auch aus diesem Zusammenhang gestrichen, wetten? Übrigens: WOHER kennen wir uns???


Manon des Sources

spirit of - diese Aussage ist nicht dein Ernst?


spirit off

Suizid-Gefährdete könnten gegen das Verbot sein, obwohl schleichende Erkrankungen


Manon des Sources

Der Kanton Bern sagt …. Es handelt sich um eine Vorsorgemassnahme, da nicht erwiesen ist, dass diese Stoffe für Menschen ungefährlich sind. Dem zufolge weiss man, dass sie schädlich sind, das Gegenteil wurde NICHT erwiesen. Man hat also nicht feststellen können, dass das "Zeug" völlig harmlos ist. Noch schlimmer, im Grundwasser werden die Höchstwerte überschritten. Allerdings wird das Grundwasser mit Quellwasser (auch Quellwasser ist im weitesten Sinn Grundwasser) verdünnt. Da kommt mir Tschernobil in den Sinn. Ich bin noch heute überzeugt davon, dass damals vor allem Gemüse Tiefgekühlt und dann nach und nach mit "sauberem" Gemüse gemischt wurde. Man konnte ja nicht alles wegwerfen. Bezüglich Trinkwasser: Ein Auszug aus einem Text bei SRF: Der Kanton Bern weist darauf hin, dass Grundwasser nicht gleich Trinkwasser ist. Die verschiedentlich publizierten Höchstwertüberschreitungen bezögen sich oft NUR auf die Grundwasserfassungen. Weil Grundwasser bei der Trinkwasseraufbereitung HÄUFIG (also nicht immer) mit Quellwasser oder Seewasser gemischt werde, seien die Werte von Chlorothalonil im Trinkwasser in der Regel tiefer als im Grundwasser. o, so, in der Regel. Und das dauert schon 30 Jahre! Unglaublich aber wahr!


mstuedel

Sauberes und angenehm schmeckendes Trinkwasser aus der Leitung ist ein Privileg, welches man erst dann schätzen lernt, wenn man es mal nicht mehr hat. Wir sollten dazu Sorge tragen. Einfach Grenzwerte erhöhen geht gar nicht.


Manon des Sources

Wenn man so schlau ist wie in der Schweiz, dass man bei allfälligen Problemen, sei es bei Pestiziden im Trinkwasser oder andere Chemikalien in der Umwelt, dann einfach die Grenzwerte erhöht und das Problem so glaubt zu lösen, dann gibt es wirklich Anlass zur Sorge. Wir müssen endlich korrekt informiert werden. Dann handeln, anstatt abzuwarten, und zwar in allen Bereichen. Wie lange wartet man schon, bis endlich das Glyphosat verboten wird? Glyphosat wird seit 1970 gebraucht, schon viel zu lange. Und schon viel zu lange weiss man, dass es krebserregend ist, aber noch immer werden wir angelogen. Wirtschaft und Geld, sehr viel Geld verdienen, ist offenbar wichtiger! Wie war das damals bei DDT, auch dort hat man über 40 Jahre gehampelt, anstatt zu handeln. Wir alle werden krank, aber auch das ist ja ein "Geschäft" (für sich). So lange Wissenschafter für ihre Lügen bezahlt werden, so lange wird gelogen!


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