Sie sind hier

Frage der Woche

Finden Sie es richtig, dass für die Teilnahme am Frauenstreik Ferientage oder Überzeit eingesetzt werden muss?

Beantworten und kommentieren Sie unsere Frage der Woche.

Symbolbild: Keystone
  • Umfrage
  • Dossier

Umfrage

Finden Sie es richtig, dass für die Teilnahme am Frauenstreik Ferientage oder Überzeit eingesetzt werden muss?

Sie haben bereits abgestimmt. Nachfolgend das aktuelle Ergebnis.

Resultate
Insgesamt 322 Stimmen
Ja, denn rein rechtlich ist das kein Streik.
57%

Ja, denn in Spitälern und Firmen muss der Betrieb weitergehen.
15%

Nein, ein freier Tag wäre ein kleines Zeichen an die Frauen gewesen.
17%

Nein, das diskriminiert die Frauen erneut.
12%

Kommentare

Manon des Sources

Ritiker K. Freitags-Streik - ob es für "die Wirtschaft" infolge des Streiks einen Verlust gab, und wenn ja, wie hoch diese ist, kann ich nicht beurteilen. Aber sicher haben sich einige gefreut. Nämlich jene, die daran fürstlich verdient haben. Es soll eine halbe Million Streikende gegeben haben, welche in irgendeine Stadt angereist sind, sich verpflegen mussten, Transparente herstellten (Material) sich violette Klamotten kauften, dann noch irgendwo gefeiert haben etc. etc. Da kommt ganz schön etwas zusammen. "Die Wirtschaft" freut es, oder anders, den Wirt freut‘s - wenigstens das. Ob all diese Frauen bei einer Wirtin eingekehrt sind? Ob sie sich auch weigern, teurere Hygieneartikel zu kaufen und im Gestell nach den billigeren für Männer greifen, ob sie da auch konsequent sind?? Man weiss es nicht, aber das wäre schon ein Anfang, etwas zu ändern. Was kostet es, wenn Frau zum Herren Coiffeur geht?? Wer mag dies testen?? Es gibt viele Möglichkeiten, kleine, ganz kleine Schritte zu tun. Vielen ist dies zu mühsam, sie motzen lieber!!


Manon des Sources

Sokrates - Sie schreiben: von den Kirchen Sexuel missbrauchten Kinder mit einem Geläut einzuführen... Ihre Meinung teile ich, nur ist die Formulierung grundfalsch. Nicht "die Kirche/ Kirchen" haben Kinder missbraucht. Es sind Menschen, vorwiegend Männer aber auch Frauen, welche gewisse Neigungen haben, die "im Schutze der Kirche/n" solche Taten verüben konnten. Dass diese vor ein weltliches Gericht gehören, ist undiskutabel. Wir müssen uns aber ernsthaft einmal fragen, welche Rolle denn unsere Gesellschaft spielte und noch spielt. Homosexualität war bis vor noch nicht allzu langer Zeit nicht akzeptiert. Wenn dies unter Erwachsenen passiert, ist es ihre Sache. Früher wurden Sie eingesperrt, in eine Psychiatrie gebracht oder ermordet. Wohin geht ein Mensch, der von dieser Neigung betroffen ist? Ins Kloster, an einen Ort, wo sein Leben sicher ist. Wohin gehen pädophile Menschen um ihre Neigungen auszuleben? Sie werden Lehrer, Kindergärtner, machen in Sportgruppen mit, sie sind überall dort, wo es Kinder und Gelegenheit gibt. Das ist und war schon immer so. Dass die Institution Kirche Pädophile schützt, ist verwerflich. Heute haben wir die Gender-Welle und Homosexuelle haben die Möglichkeit, so zu leben, wie sie es wünschen. Teilweise wird diese Tendenz geradezu zelebriert. Aber hören wir auf "die Kirche" als Ganzes zu beschuldigen, dort gibt es auch "gute" Menschen. Inzest und Kindesmissbrauch gibt es leider auch in vielen Familien, und auch dort wird geschwiegen. Warum wohl. Es ist einfach mit dem Finger auf "die Kirche" zu zeigen, das ganze Ausmass ist aber sehr viel grösser. Schauen wir auch einmal in den eigenen Reihen, was dort geht, Nötigung, Vergewaltigung in der Familie, Inzest, etc. etc. Das Problem ist sehr viel grösser, und es ist Zeit, das Betroffene darüber reden. Es gibt noch zu viele Frauen und Männer, die als Kind missbraucht wurden und noch immer schweigen, um die Familie zu schützen.


Biennensis

Bitte vergessen Sie die Verdingkinder mit Kuhglockengeläut nicht. @sokrates


sokrates

Soeben lese ich im Bieler Tagblatt das morgen der Frauenstreiktag mit dem läuten der Kirchenglocken beginnt. Es wäre auch angebracht einen Gedenktag an die Opfer der von den Kirchen Sexuel missbrauchten Kinder mit einem Geläut einzuführen.


sokrates

@Observador: Da irrst du dich gewaltig. Bin Katholik jedoch bereits 1968 aus der Kirche ausgetreten. Dieser Frauenstreik wird mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Tummelfeld der linken Bieler Jungsozialisten. Ich denke, dass sich auch einige Berner Reitschulfeministinnen dazu gesellen. Frauen mit Niveau werden weiterhin ihre Anliegen auf Politisch Demokratische Art einbringen.


Biennensis

Die Frauen streiken, das ist auch ihr gutes Recht, aber ob Recht auch Richtig ist, dürfte hier die Frage sein. Vermutlich sollte man nicht nur immer Gleichberechtigung fordern, wenn man schon anderweitig viele Vorteile geniesst. Ein ETH-Professor könnte doch einmal ausrechnen, was Witwenrenten, keine Militärpflicht usw. alles an Lohneinbussen bedeuten würde. Frauen mit Charakter und Power benötigen jedoch eine solche „Bewegung“ nicht, sondern sie handeln und palavern nicht. PS: Die Streiks werden bestimmt lustig, denn da sind viele Dauerprotestler aus gewissen Kreisen, welche nur darauf warten, ein Chaos zu veranstalten. Bin mal gespannt, welche bekannten Gesichter aus Jungpolitkreisen (Juso-Feministinnen) und Möchtegern Politikerkreise die Gelegenheiten nutzen werden, um ihr Profil (mit oder ohne BH?) zu vervollständigen.


Marmann

Das Problem liegt ganz anderswo: Wenn ein Mann durch die Strasse geht, dann denkt er: Welche würde mir gefallen (er nimmt sich, was er will)? Wenn eine Frau durch die Strasse geht, dann denkt sie: Wem gefalle ich (sie erwartet, dass sie beachtet wird)? So ist es auch im Beruf und in der Politik. Wenn die Frau nicht klar zum Ausdruck bringt, was sie will, geht sie unter.


spirit off

Frau Thoma und Frau Ruoff werden nie als "Lohnvorbilder" zitiert, den diese sind wie die meisten Männer unterwegs!


Observador

@Sokrates: Sie sind wohl muslimischen Glaubens, wenn auch sehr orthodox. Sie müssen aber verstehen, dass wir Nichtmuslime den Frauen gewisse Rechte gewähren möchten, die sie zu Menschen machen.


Observador

Das Streikrecht ist ein Grundrecht. Bezeichnend also, wenn dafür um Erlaubnis gebeten werden muss. Die Anzahl Streiks ist auch Ausdruck der Demokratiefähigkeit eines Regimes und diese ist hierzulande tiefer als in China. Nun ja, es findet ja kein Frauenstreik statt. Es gib ja keine Streiks in der Schweiz, weder Männer- noch Frauenstreiks. Alles Farce.


Ritiker K.

Nun ja - es ist ja nicht wirklich ein 'Streik' aber ich finde es trotzdem etwas seltsam, dass für einen Streik ein Freitag oder ein Überzeit-Freitag genommen werden muss. Ich finde da wäre mehr drin gelegen als ein wenig Symbolik - zumindest von der Stadt Biel. Schlussendlich geht es um uns Alle, es geht um unsere Gesellschaft. Wie weit wir von der Gleichberechtigung und Gleichstellung entfernt sind und wie viel Arbeit es noch braucht um dieses Ziel zu erreichen zeigt sich exemplarisch an dem untenstehenden Kommentar. Das ist noch ein weiter Weg. Die Biologie wird es nicht richten.


sokrates

Es gibt nichts zu bestreiken liebe Frauen. Euch geht es sehr gut in unserem Land. Es ist auch richtig das ein Familienvater mit zwei drei Kinder trotz Kinderzulage etwas mehr Lohn erhält als eine junge ledige Frau. Es ist auch fraglich warum beinahe jede zweite Frau im Zeitalter der Pille eine Alleinerziehende Mutter wird. Wie wärs mit einer Rekrutenschule meine Streik Damen? Das gehört vermutlich nicht zur Gleichstellung. Als Arbeitgeber würde ich die Streikfrauen nachträglich langsam ersetzen, den sie vergiften nur das Betriebsklima.


spirit off

Für Frau Suzanne Thoma, ist dies doch kein Thema, für Frau Susanne Ruoff wahrscheinlich auch zu doof?


Nachrichten zu Mitreden »