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Frage der Woche

Finden Sie es richtig, dass das Haupthaus des heutigen Altersheims aus den 1850er-Jahren im Ried in Biel, ein historisches Gebäude, im Rahmen einer Sanierung abgebrochen werden soll?

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Bild: Matthias Käser
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Finden Sie es richtig, dass das Haupthaus des heutigen Altersheims aus den 1850er-Jahren im Ried in Biel, ein historisches Gebäude, im Rahmen einer Sanierung abgebrochen werden soll?

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Resultate
Insgesamt 362 Stimmen
Ja, das ist betrieblich die beste Lösung.
10%

Ja, der Erhalt ist zu teuer.
2%

Nein, sanieren ist immer besser als abreissen.
25%

Nein, das Erbe der Familie Robert darf nicht zerstört werden.
62%

Kommentare

Alexis

Das Drama ist, dass es vor allem in der Politik schon lange nicht mehr um „das Wohl der Bürger“ geht, es ist ein Krieg zwischen (unfähigen) Parteien (und Akteuren), welchen sie besser und mit weit weniger Schaden am See mit „Seilziehen“ ausleben sollten. Zudem kostet das „Gegeneinander“ in allen Bereichen viel zu viel Substanz und Geld. Bis heute sind sie nicht fähig, das zu verkörpern, was Politik eigentlich sein sollte, zusammen gangbare Lösungen für das Wohl aller zu finden. Es geht auch ums grosse EGO und um viel zu viel Filz. Jene, die sich gerne reden hören, sind in der Politik zahlreicher als jene, welche Beruf, Berufung und Kompetenz fürs Wohl aller einsetzen. Beruf und Alter müssen bei Stadtratsmitglieder zwingend - wie bis anhin - öffentlich einsehbar sein, schlussendlich geht es auch um Kompetenzen und Erfahrungen.


Observador

Solche Dummheit scheint übrigens System zu haben in Dummville. Vor kurzem wurde beim Altersheim Schlössli ein vielleicht 20jähriger. Hausteil abgerissen, um sofort in gleicher Form wieder neu aufgebaut zu werden! Und dann wundert man sich, dass ein Aufenthalt im kargen Verlies eines Altersheims mehr als ein Luxushotel-Leben an der Riviera kostet! Wer auch immer so etwas verbricht, gehört ins Narrenhäuschen und öffentlich angespuckt!


Observador

Die Dichte an geistig hersusgeforderten Menschen ist wohl nirgendwo so hoch wie in Biel! Ein wunderschönes und in Topzustand sich befindliches historisches Gebâude einfach abreissen? Nur schon am so etwas zu denken, ist schwer geisteskrank. Passt aber ins Bild der geldgierigen Kleinstadt, deren kulturlose Ochlokraten der Barbarei zugewandt sind und die schon so manchen Zerstöriungsakt ausführten oder bewilligten! Von morgens bis abends labern diese blutroten Aparatschiks über das Ende der Welten wegen menschlicher Umtriebe, reissen aber mit vielen Kohlenstoff-Kalorien nieder, was ihnen nicht passt, um es später mir noch mehr Kohlendioxid Gas wieder in hässlicher Form auszubauen! Zum Glück steht das Colosseum nicht in Biel. Die roten Räte (oder Ratten?) würden es niederreißen und durch einen "Palast der Republik" ersetzen.


Alexis

Frau Brennda schreibt: „Das heisst, dass solche Projekte von verschiedenen Seiten „vorangetrieben“ werden“. (Jeder kennt jeden und alle wollen daran verdienen). „Da war eine Jury. Und diese Jury hat das Gewinnerprojet gewählt“. …“Und hier kann man das Projekt, wie es von der Jury vorgeschlagen wird, verhindern!“ Viel Geld in ein Projekt stecken, welches danach wieder „verhindert“ werden kann. Warum fragt man sich nicht zuerst, ob dieser Umbau überhaupt sinnvoll ist?


Biennensis

Mit dem grossen Spitalausbau im Vogelsang während den frühen 90er-Jahren, hat man es mit dem Spitalneubau im Bözingenfeld ganz einfach verpennt. Beispiel Rolex: Januar 2001 - Rolex VI - weg vom Höheweg und rein ins Bözingenfelder Flachland.


Alexis

Die Frage, was mit dem Gebäuden des Vogelsang passieren wird, ist durchaus berechtigt, dass dort zumindest ein Teil für Betagte umgebaut werden könnte, darf nicht ausgeblendet werden. Ein ideales Terrain für den Spitalneubau hätte man gehabt – man weiss seit 40 Jahren, dass das kommen wird – wenn ein Stapi sich genau dort nicht ein Denkmal gesetzt hätte (Tissot Arena) mit dem Gedanken, dass Sportler eher für ihn stimmen werden, als Menschen die ein Spitalbett brauchen. Biel sollte sich erst einmal seiner Schulden bewusst werden, dann auf LANGE FRIST planen. Wenn ich die Zusammensetzung des Stadtrates anschaue frage ich mich, weshalb dort das Alter der Mitglieder nicht mehr steht?? Ihre Aussage, Frau Glenda „Herr Fehr ist kein "König" von Biel/Bienne“ gibt auch zu denken??


Brennda

@sokrates Sie schreiben: ..Aus dem Spital wird dann künftig ein grosses Altersheim wo auch die Betagten vom Ried platz haben. woher wollen Sie das wissen? Da ist noch gar nichts bestimmt! und: Der Bieler Sozialismus stinkt zum Himmel. Was hat dies nun mit Sozialismus zu tun? Haben Sie sich überhaupt informiert? Dann: Warum stoppt E. Fehr solchen Unsinn nicht? Herr Fehr ist kein "König" von Biel/Bienne. Er ist ein demokratisch gewählter Stadtpräsident. Das heisst, dass solche Projekte von verschiedenen Seiten voran getrieben werden. Da war eine Jury. Und diese Jury hat das Gewinnerprojet gewählt.Es kann gut sein, dass Herr Fehr damit auch nicht glücklich ist. Nun kommt das Ganze in den politischen, demokratischen Prozess. Und hier kann man das Projekt, wie es von der Jury vorgeschlagen wird, verhindern. Nochmals: Das ist ein demokratischer Prozess!!! Nebenbei: auch ich stehe ein für den Erhalt des Rieds!!! Aber was Sie hier machen ist einfach eine billigste Hetze gegen Links! Genau dies ist Gift und hilft bei der Findung anderer Lösungen nicht!


Biennensis

Genau diesen Gedankengang (@Sokrates) mit dem "bald einmal leerstehenden" Regionalspital Vogelsang hatte ich auch schon...


sokrates

Das Regionalspital Vogelsang wird in wenigen Jahren nach Brügg umziehen. Aus dem Spital wird dann künftig ein grosses Altersheim wo auch die Betagten vom Ried platz haben. Und jetzt soll dieses historische Gebäude vorher noch abgerissen werden. Wäre die Liegenschaft Ried in Privatbesitz die Städtischen Behörden würden dem Besitzer jeden Pinselstrich vorschreiben. Der Bieler Sozialismus stinkt zum Himmel. Warum stoppt E. Fehr solchen Unsinn nicht?


Zabli

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, gibt es offenbar mehrere Projekte, welche das alte Gebäude erhalten. Warum gibt man es trotzdem zum Abriss frei? Das historische Ensemble muss erhalten bleiben, auch wenn das ehemalige Robert-Haus nicht mehr ganz so aussieht wie vor 100 Jahren. Den Charakter hat es trotz Umbauten beibehalten. Gruss aus Schilda.


Alexis

René Zgraggen - Sie sagen es, es handelt sich um eine Indianer-Weisheit, die in verschiedenen Variationen existiert, eine davon: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.'' Fluss, Meer, Boden und Gemüse sind vergiftet, Fische fressen Plastik, und mit den Bäumen sind wir auch bald soweit!


Rene ZGraggen

Dasselbe möchte das Städtische Hochbauamt am unteren Teil des Passerrellenweg machen. Ein grosse gut unterhaltete Grünfläche, mit kleinen Gemüsegärten und Erholungsgebiet sollte überbaut werden ( Vermutlich mit Luxuswohnungen ). Aber die Obrigkeit hat nur das Geld im Blick. Ein weiser Mensch hat einmal gesagt, wenn die Erde, die Luft und das Wasser zerstört sind, merken die Leute , dass man das Geld nicht essen kann.


Vincza

NEIN! Wieder will man uns das nehmen was wir lieben! Wenn es dem Altersheim im diesem wunderschönen Gebäude zu unbequem ist, muss man ihm ein anderes Zuhause finden. Die Zerstörung des Architekturensambles im Ried wird ein weiteres Verbrechen an der Stadtlandschaft Biel`s sein.Das dürfen wir nicht zulassen!


Biennensis

Das Alterszentrum Ried liegt an erhöhter Lage. Dieser Winkel des Quartiers ist reich an Geschichte und Kultur. Das attraktive Umfeld und sein Charme laden zum Träumen ein. Das umliegende Naherholungsgebiet eignet sich zum Spazieren und Verweilen.


Marmann

Im Raum Biel gibt es Gebäude, die Denkmalgeschützt sind, wo kein Mesch versteht wieso: Zum Beispiel das Du Pont in Brügg, oder die Veloständer im Areal der Schule Linde, wohin sich kaum ein Mensch verirrt. Aber das Ried, das kann man einfach abreissen?


spirit off

...und nun gleichen sich Neubauten (trotz Wettbewerb) überall, aktuelles, nahes Beispiel Reichenburg... Kulturbauten in Biel einfach weiter wegrasieren, NEIN!


Nino

Nein, das Gebiet im Ried muss so bleiben wie es ist. Die neue Baudirektorin ist gefordert. Uebrigens: Braucht es ein neues Alters- und Pflegeheim in der vorgesehenen Grösse überhaupt? Die vollständige Auslastung vieler Heime ist nicht mehr gegeben.


Alexis

Nein, das ist Zerstörung von Kulturgut. Macht daraus ein Kultur- oder Musikzentrum, oder was auch immer. Baut diesen Teil des Altersheims anderswo von Grund auf neu und entsprechend den heutigen Ansprüchen, hell, möglichst mit wenigen Treppen und einer modern ausgerüsteten Küche. Etwas Weitsicht und keine Schnellschüsse sind gefragt, ausgerichtet auf die nächsten 20-30 Jahre.


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