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Frage der Woche

Finden Sie es gut, dass vielerorts etwas gegen so genannte Eltern-Taxis unternommen wird?

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Symbolbild: Keystone
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Resultate
Insgesamt 181 Stimmen
Ja, denn Eltern-Taxis sind eine Gefahr für Schüler, die zu Fuss unterwegs sind.
15%

Ja, für Kinder ist es wichtig, dass sie den Schulweg ohne Eltern absolvieren.
75%

Nein, Eltern die ihre Kinder in die Schule bringen, tun dies meist mit gutem Grund.
3%

Nein, es ist Sache der Familien, wie sie dies handhaben wollen.
7%

Kommentare

Observador

Die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, werden ihre (organisatorischen) Gründe haben. Sonst fragt ja auch niemand nach, ob zurecht das Auto benützt wird.


mstuedel

Zu Pedibus: Das bedingt, dass eine erwachsene Person die Verantwortung übernimmt und dass kommuniziert wird, wenn ein Kind mal nicht kommen kann. In der Westschweiz und im Tessin ist wohl einerseits der Leidensdruck höher (die Verkehrssituation in den Städten noch etwas prekärer), andererseits sind die Eltern wohl noch ein wenig "sozialer" und weniger individualistisch eingestellt. Vielleicht muten wir unseren Kindern auch einfach etwas mehr Selbstständigkeit zu als die Romands und Tessiner. Insgesamt ist der Anteil an Kindern zu Fuss und mit dem Velo auf dem Schulweg ja trotz geriner Nutzung von Pedibus weitaus aum höchsten in der Deutschschweiz.


Biennensis

Ist leider so (guter Artikel).


Manon des Sources

Heute im 20-min online - aufschlussreicher Artikel über dieses Thema. Her ein Ausschnitt: Wer sein Kind zur Schule fährt, tut ihm nichts Gutes Generation Rücksitz» nennt man die Kinder, die den Schulweg statt auf zwei Beinen auf vier Rädern im Auto der Eltern zurücklegen. Und dies nicht nur ausnahmsweise oder ganz am Anfang ihrer Schulzeit, sondern regelmässig und manche bis ins Teenageralter. Und es werden immer mehr. Der VCS hat über 1000 Eltern befragt, ob sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule fahren. Das Ergebnis: Jedes zehnte Kind wird in der Deutschschweiz regelmässig zur Schule gefahren, das heisst mindestens einmal pro Woche. In der Romandie sind es rund 50 Prozent und im Tessin gar 63 Prozent. Zudem hat sich der Anteil der Kinder, die im Auto zur Schule fahren, zwischen 2005 und 2015 um 40 Prozent erhöht. Kein Wunder bricht mancherorts vor und nach Schulschluss der Verkehr zusammen. Dabei gibt es genügend Gründe, auf das Herumkarren der Kinder zu verzichten.


Biennensis

Erlebniswelt Schulweg: Auf dem Weg in den Kindergarten und in die Schule machen Kinder zahlreiche Erfahrungen. Wenn Kinder mit dem Auto gebracht und abgeholt werden, mag das zwar auf den ersten Blick einfacher sein, doch dem Kind entgehen so wichtige Lernfelder. PS: Der Umwelt und unseren Kindern zuliebe: Weniger Kurz-Weg-Schleichverkehr durch unsere Wohnquartiere, was die Luftqualität vor Ort (Schule) deutlich verbessert. Auch kommt es vor der Schule zu keinen gefährlichen Wendemanövern, bei denen die Kinder fast überfahren werden.


Ritiker K.

¯\(ツ)/¯


Manon des Sources

K-Ritiker - Ihre Aussagen sind ein Widerspruch in sich, und bitte beschweren Sie sich im Nachhinein nicht, wenn man Sie nicht ernst nehmen kann, denn mit Ironie hat "das" nun wirklich gar nichts zu tun! Danke für Ihre Auszeit.


Ritiker K.

Ja wo kämen wir denn hin, wenn PädagogInnen oder andere studierte Personen uns sagen würden was gut ist für uns und was nicht so. Kinder zeugen können reicht absolut aus um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eltern machen immer nur das Beste für ihr Kind, sonst hätten sie keinen Nachwuchs bekommen. Also lassen wir die Finger von den Familien! [Allergiker Info: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten]


hm

"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." - Sobald durch die Elterntaxis andere Kinder überdurchschnittlich gefährdet werden sind diese zu unterbinden. Gilt m.E. auch für Impfgegner und Raucher.


sokrates

Jede Familie soll darüber selbst entscheiden. Nicht schon wieder Gebote oder Verbote von Politiker oder studierten Pädagogen und anderen Gutmenschen. Lasst die Finger von den Familien und kümmert euch um die Drogenkuriere die in unserem Land die Jugend vergiftet.


Ritiker K.

Es ist für mich immer noch nicht nachvollziehbar wieso 'Pedibus' , das organsierte und begleitete zu Fuss in die Schule gehen in der Romandie und dem Tessin funktioniert und im Rest der Schweiz nicht wirklich. www.pedibus.ch


f_schaller

Diese "Taxieltern" wissen nicht was sie ihren Kindern vorenthalten. Der Schulweg ist ein wichtiger Teil der Entwicklung des Kindes.


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