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Frage der Woche

Finden Sie es gut, dass der Bieler Westast ohne die bisher geplanten Stadtanschlüsse gebaut werden soll?

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Bild: bt/a
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Umfrage

Finden Sie es gut, dass der Bieler Westast ohne die bisher geplanten Stadtanschlüsse gebaut werden soll?

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Resultate
Insgesamt 727 Stimmen
Ja, das hätte die Stadt verschandelt.
49%

Ja, nur so ist der Westast zu retten.
9%

Nein, eine Autobahn ohne Anschlüsse bringt der Stadt nichts.
23%

Nein, es braucht gar keine Autobahn.
19%

Die Frage der Woche wurde leicht angepasst. Ursprünglich haben wir gefragt, was davon zu halten ist, dass der Westast ohne Stadtanschlüsse gebaut werden soll. Korrekt ist allerdings, dass die bisher geplanten Anschlüsse zwar vom Tisch sind, ein Anschluss im Gebiet Seevorstadt aber nach wie vor eine Option darstellt. Wir danken für den Hinweis und entschuldigen uns für den Fehler. pam

Kommentare

spirit off

...und nach dem horrrrendteuren "BIELER" Westast, reiben sich "SEELÄNDER" weiter die Hände... um das weitere Problem ab dem Vingelztunnel bis La Neuveville "zu erfüllen"... Auf der Fläche zwischen Fribourg und Neuchâtel (Luftlinie 47 km) sind 3 Nationalstrassen gebaut... Zwischen Aarberg und Kerzers/Murten schreien alle Dörfer nach Entlastung... Seelandtangente DIE LÖSUNG


Observador

Am sinnvollsten ist es, die ganze Übung abzublasen. Wer sagt denn, dass wir bis zur Fertigstellung eines solchen Monstrum noch dieselbe Art von Mobilität betreiben werden? Es ist an der Zeit, dass wir unsere Mobilitätsverhalten überdenken! Und in 20 Jahren wird es sicher nicht mehr so sein wie jetzt. Die Autos sind zu groß zu schwer und zu schnell und werden für Zwecke verwendet, für die sie nicht geeignet sind. Die Mobilität der Zukunft besteht nicht aus Teslas sondern aus elektrischen kleinen Wägelchen wie der Microlino und eines öffentlichen Verkehrsnetzes zu preisgünstigen Angeboten für die Langstrecken. Es ist nicht tragbar, immer mehr Landschaft mit Milliarden Beiträgen zuzubetonnieren. wenn auch diese Milliarden Beiträge vom Autofahren selbst gemolken werden. Wir müssen zurück zu unseren Wurzeln. Viel Mobilität ist auch unnötig, wie der Home-Office der letzten Monate belegt. Eine gute Koordination von Arbeits-und Schulzeiten würde einen wertvollen Beitrag an die Vermeidung des Baus von Autobahnen bilden. Jetzt noch in Denkmustern der 50er Jahre zu verweilen, ist dumm. Dabei mag ich die 50er Jahre sehr und finde es schade, dass Sie vorbei sind. Aber vielleicht können wir sie wieder erleben, indem wir Kleinwagen auf den Markt bringen, die etwas weniger Schaden anrichten. Elektrisch müssen Sie nicht betrieben sein, denn die Batterien sind gegenwärtig noch viel zu teuer im Vergleich zu Benzintanks. Sinnvoller wäre es, kleine Autos mit einem Benzinverbrauch von vielleicht anderthalb Litern pro 100 Kilometer zu bauen, weil die sehr schnell umgesetzt werden könnte.


horlacher

Warum die Zwängerei mit der Autobahn am Nordwestufer. Dies bedeutet ewiger Widerstand. Die einfachste und beste Lösung ist A5-Direct (Brügg-Hagneck-Thielle. Diese Strecke ist 2,9 km kürzer und damit 2,5 Milliarden billiger. Die Strecke könnte dann noch optimiert werden, unterirdisch durchs Seeland. Würde den Bauern helfen das Land anzuheben, kostet dann halt etwas mehr. So einfach und nützlich!


Peter Bohnenblust

Danke für die Anpassung der Frage. M.E. ist nun aber die Antwort 3 nicht mehr sinnvoll, bzw. gerechtfertigt....


Peter Bohnenblust

Hinweis: Die Dialoggruppe macht keinen solchen Vorschlag!!! Daher ist auch die Aussage im Bieler Tagblatt (Front) vom Mittwoch falsch. Allenfalls könnte die Frage lauten: "ohne die bisher geplanten Anschlüsse".....


Ritiker K.

Es ist wirklich zu hoffen, dass mit dem Konsens betreffend dem Verzicht auf den Autobahn-Vollanschluss mitten in der Innenstadt (!) der Weg nun frei ist für eine vernünftigen Westast mit einer richtigen Untertunnelung. Ich fürchte jedoch, das die halboffene Bauweise beibehalten wird und immer noch die Variante mit einem Tunnel unter der Schüss durch den Schüssschotter gewählt wird, was ich als absolut verfehlt anschaue. Eigentlich wäre jetzt die Möglichkeit da, per traditionellem Tunnelbau (Tunnelbohrmaschine) zwei Löcher von Brügg nach Vingelz zu ziehen. Von dort könnten die Maschinen dann gleich durch den Jurasüdfuss weiterziehen.


spirit off

...die vernünftigste, gescheiterte, günstigste, schnellste Variante steht wieder einmal, nicht zur Auswahl: Die Seelandtangente. Wie Unfälle in der Region Twann letzthin zeigen, können/müssen Umleitungen (durch die Dörfer um Täuffelen) eben über die rechte Seite vorgenommen werden! ES IST NOCH NICHTS GEBAUT...


Biennensis

2010 sagte die vom damaligen Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli (SP) geleitete regionale Arbeitsgruppe ("Arbeitsgruppe Stöckli") nach jahrelangen Diskussionen und einem ewigen Hüst und Hott gegenüber dem Kanton: "Wir wollen den Westast, und wir wollen die Anschlüsse mitten in der Stadt Biel." Diese Forderung stellten die Behörden damals klipp und klar. Heute sagt Herr Erich Fehr (SP): "So wie das Projekt heute (12.08.2020) geplant ist, wird es nie gebaut werden." Stadtanschlüsse JA oder NEIN?! Zumindest eine Autobahn mitten durch die SP haben wir jetzt schon...


jost.rindlisbacher

Werte Bieler, werte Dialoggruppe , Ich würde mich nicht zu früh freuen. Schlussendlich sagt wer bezahlt , was gebaut wird. Und das ist nun mal der Bund. es wäre aber sehr wünschenswert, wenn der Bund die Meinung der Dialoggruppe sehr ernst nehmen würde. Was zur folge hat, das es einen neue Planung notwendig macht.


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