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Frage der Woche

Die Stadt Biel will den Bahnhofplatz teilweise für den privaten Autoverkehr sperren. Finden Sie das richtig?

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Die Stadt Biel will den Bahnhofplatz teilweise für den privaten Autoverkehr sperren. Finden Sie das richtig?

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Resultate
Insgesamt 1166 Stimmen
Ja, das ist richtig so und war an der Zeit. Fussgänger und Buspassagiere profitieren, der Platz wird aufgewertet.
45%

Ja, das ist richtig, auch wenn es für Autofahrer mühsam ist. Aber anders lässt sich das Durcheinander nicht beheben.
13%

Nein, das ist falsch. Die Verkehrslage am Bahnhof liesse sich auch verbessern, ohne den privaten Autoverkehr einzuschränken.
20%

Nein, das ist völlig unnötig und reine Schikane der Autofahrer.
23%

Kommentare

Ritiker K.

Es ist doch wirklich erstaunlich, mit was für Themen hier betreffend der «Frage der Woche» zu der Sperrung der Durchfahrt vor dem Bahnhof um sich geschlagen wird. Ganz neu im Kurs: Eine Manipulation der Linken in der Umfrage des Bieler Tagblatts! (Wie es die Linken geschafft haben über 400 Mal gegen die Sperrung zu stimmen finde ich erklärungsbedürftig) Es ist zwar nichts neues, dass Observador die rechtspopulistische Fiedel spielt, neu dazugekommen ist aber neben der ‘Classe Politique’ die entgegen dem Volkswillen macht was sie will, die Mitverschwörung der Medien mit den Linken und die Unzulänglichkeit unseres demokratischen Systems. AfD Rhetorik.


Manon des Sources

Wer wissen will, welche Visionen die Stadt Biel resp. die fünf Weisen haben, der lese auf der Homepage der Stadt Biel. Tatsächlich wurden Verwaltungsmitarbeiter in letzter Zeit mit Fragebögen bombardiert, und so mussten sie z.B. sagen, ob sie mit dem Velo zum Arbeitsplatz fahren würden. Ob sie das dann auch wirklich tun, weiss keiner. Man kann sich höchstens vorstellen, dass sie Privilegien beim ÖV erhalten würden (?). Wer diese Seiten liest, versteht, dass die ganze Sache schon lange "geritzt" ist. Wer glaubt wirklich, dass "wir" noch etwas zu sagen haben (Interaktion wo bist du?). Ein Bekannter sagte mir einmal, nachdem er nach Biel gezogen war aber bald wieder "abreiste": Zitat: eine schöne Stadt aber schlecht bewohnt. Visionen der Stadtväter- / -mütter: Dieses Dokument präsentiert die Vision und die fünf Leitlinien für die Entwicklung der Stadt Biel in den kommenden gut zehn Jahren. Der Gemeinderat hat diese nach einer Befragung von Bielern und Bielerinnen sowie Verwaltungsmitarbeitenden definiert und im Sommer 2019 verabschiedet. Damit gibt sich der Gemeinderat eine Grundlage für seine politischen Entscheide, die Projektarbeit und die Interaktion mit der Bevölkerung.


Boezinger

An die Redaktion des Bieler Tagblatt: Wie bereits erwähnt, wurde dieses Umfrageergebnis von den Privatverkehrsgegnern, insbesondere der Linken, erheblich manipuliert. Umfragen enden oft mit ca. 200 Stimmen. Verkehrsfragen etwa bei 400 Stimmen. Am Ende des ersten Tages, bei üblichem Stimmverhalten, lag die Ablehnung bei 60%. Nach der Manipulation der Linken liegt der "Rekordwert" der Stimmen nun bei über 1100 und die Zustimmung ist auf 40% gefallen. Ich erwarte vom BT, dass dieser Sachverhalt untersucht wird und in der morgigen Analyse Erwähnung findet, ansonsten jedem klar werden sollte, welche Rolle das BT in unserer fragwürdigen Politik spielt. Solche Manipulationen zeigen das Problem Biel's und unserer Demokratie. Ich muss gestehen, von dieser Demokratie halte ich nicht mehr viel. Über Plebiszite zu Gunsten der Bürgerlichen (z.B. Ausschaffungsinitiative, u.a.) setzt man sich hinweg, die Volksmeinung wird ignoriert, und die Linke nützt die "Apathie der Masse" unverfroren aus, um mit Lügen, Halbwahrheiten, Tricks und Desinformation ihre eigenen Interessen durchzusetzen, ohne Rücksicht auf Kosten, die wenn nötig von den anderen zu tragen sind (Finanzausgleich). Peter Bodenmann, SP, hat's bei Schawinski einmal entlarvend auf den Punkt gebracht: "Wie Ihr auch abstimmt, wir tun trotzdem was wir wollen…" In Biel zeigt sich im respektlosen Umgang mit dem Volkswillen und der zunehmenden Verschuldung, dass dieses politische System, mangels aufrichtiger Akteure, nicht mehr viel taugt…


Biennensis

Und damit hier kein falscher Verdacht aufkommt: Ich nehme auf dem Weg zur Arbeit immer mein Fahrrad (habe kein E-Velo), weil der Arbeitsweg einfach zu kurz ist. Für mich gibt es nichts schöneres, als aus eigener Kraft zur Arbeit (kein Auto, keine ÖV, was für ein Glück!) zu gelangen. Soll ich mich jetzt über all die Autofahrer (ein Auto = ein Fahrer) abärgern?! Nein, mit Sicherheit nicht, denn es ist erstens ihre Entscheidung und zweitens ihre Fitness und ihr Portemonnaie...


Biennensis

Bieler, die von Vingelz/Pasquart/Beaumont usw. ins Bözingenfeld gelangen möchten, nehmen mit Sicherheit nicht den Umweg über die Ländtestrasse/Bernstrasse zur Autobahn! Für den grössten Teil der Bieler (90 Prozent), die sich innerorts von A nach B bewegen müssen, bringt die Autobahn rein gar nichts. @ Kritiker


Manon des Sources

Kritiker – Man(n) kann auch nicht verstehen wollen!! Sie schreiben: … können „andere Strassen“ vom Verkehr entlastet werden und somit in diesen Quartieren der Durchgangsverkehr reduziert werden.“ Natürlich, ganz toll! Der Verkehr wird nicht weniger, wenn er nur "umgelagert" wird und mehr Menschen in der Agglomeration wohnen und in Biel arbeiten. Träumen sie weiter. Man muss den Verkehr in ALLE Richtungen verteilen, damit es gar keinen Kanal gibt, ausser für jene, die in Biel gar nicht halten! Können Sie mir bitte sagen, wie der Verkehr / Schwerverkehr denn heisst, wenn dieser durch die von mir (anstatt von Ihnen) beschriebenen Quartiere / Strassen fährt und staut, wenn nicht DURCHGANGSVERKEHR?? Dann sollten wir alle 6 Monate abwechseln, damit die von Ihnen beschriebenen Quartiere diesen Durchgangsverkehr auch mal geniessen dürfen. Mit „Autoliebhaber“ hat dies nichts zu tun, aber vielleicht mit Arbeitsweg, Berufsausführung und unregelmässigen Arbeitszeiten!!


Ritiker K.

Verkehr wie Wasser anzuschauen ist, diesen wie eine "Kraft der Natur" als gegeben zu betrachten und man kann nichts dagegen machen - ist dem wirklich so? Falls wir mit dem Ostast nun also einen riesigen Kanal gebaut haben, über den das Wasser fliessen kann, so müssen wir das Wasser nun auch in diese Richtung ableiten, sonst entbehrt der Kanal jeglicher Berechtigung. Einen Kanal zu bauen, ohne den Sumpf zu entwässern ist sinnlos. Dass dies in den Zuflüssen zu mehr Verkehr führt, liegt in der Natur der Sache. Der Ostast hat vor allem auf der Achse Mettstrasse/Madretschstrasse zu einer merklichen Reduktion des Verkehrs geführt und das ist gut so. Es wurde immer so kommuniziert, dass der Verkehr auf die Hauptachsen konzentriert werden wird um ihn auf die Autobahn zu lenken. Die Autobahn(en) an und für sich bringen nicht viel, nur mit flankierenden Massnahmen können andere Strassen vom Verkehr entlastet werden und somit in diese Quartieren der Durchgangsverkehr reduziert werden. So werden die Strassen für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmende sicherer und attraktiver. Ebenso profitiert der Öffentliche Verkehr und das alles könnte sogar dazu führen, dass der MIV im ganzen abnimmt. Das begreifen von mir aus gesehen viele Autoliebhaber nicht, Je attraktiver die Veloverbindungen und der Öffentliche Verkehr ist, desto wenige Autos (und Stau) wird es auf den Strassen haben.


Manon des Sources

Ja, was Sie nicht verstehen, Kritiker, ist, dass es "bevorzugte Quartiere" gibt, (Jardin du Paradis) um Neuzuzügler anzulocken, und „nicht privilegierte“, welche deren Verkehr aufnehmen müssen. Dort ist die Intensität des Verkehrs doppelt so hoch geworden, als vor der Autobahnumfahrung. Um den Vergleich des Wassers zu nehmen, (zubetonierte Flussläufe identisch mit Autobahn) wurde bei der Renaturierung das Wasser wieder so verteilt, dass es überall in vernünftigem Rahmen fliessen kann. In den beschriebenen Quartieren die als Ein- und Ausfahrt der Autobahn figurieren, "fliesst" nichts mehr, die PW’s fahren durch diese Quartiere in ihre „Jardin du Paradies“! Noch Fragen? Ja, einer muss ja den Verkehr haben!


Ritiker K.

Ich verstehe das nicht so richtig. Die Meinung ist also, dass Milliarden für eine Autobahnumfahrung ausgegeben werden sollen UND der Verkehr dann weiterhin ungehindert durch die Stadt fahren kann. "Dr Füfer unds Weggli" Der motorisierte Verkehr soll bevorteiligt werden UND der motorisierte Verkehr soll bevorteiligt werden. Argument dafür ist, dass der Verkehr nun durch ein Quartier fährt wo es Häuser mit Balkonen in richtung Strasse hat (Orpundstrasse) und, falls er nicht über die Autobahn geleitet wird, der Verkehr dann durch zwei Quartiere fährt, wo es Häuser mit Balkonen richtung Strasse hat (Orpundstrasse und Mettstrasse). Es soll also viel Geld für den MIV ausgegeben werden, aber kein Rappen um den Verker auf gewissen Strecken und in einigen Quartieren einzudämmen (SVP Moratorium zu den Verkehrlich flankierenden Massnahmen) Die Autofahrerhysterie nimmt manchmal schon groteske Züge an. Da bin ich doch froh, dass die Verkehrsplanung in der Kompetenz des Gemeinderats ist.


Manon des Sources

(Umfahrung per Autobahn) Korrigendum: Liebe/r CD, natürlich müssten sie nicht erst ab 8.00 Uhr am Orpundplatz Autos und Schwerverkehr zählen, sondern morgens ab 6.00 Uhr. Entschuldigen Sie den Verschrieb. Der Schwerverkehr, z.B. Muldenservice für Handwerker / Bauunternehmen in der Stadt, welcher vorher zwischen Madretsch- / Mettstrasse unter der Bahnlinie hindurch zirkulieren konnte, fährt nun via Brügg UM die ganze Stadt herum (Autobahn) und dann ZURÜCK IN die Stadt. Eine Vergeudung sondergleichen (mehr Km, Zeit, Verteuerung für den Kunden). Dies um rund 250 Meter !! Strasse für die Busse frei zu halten. Man halte sich dies mal vor Augen! Der ganze PW-Verkehr macht dort deshalb (Brühlplatzkreisel) einen Umweg von rund 800 Metern (durchs Wohnquartier mit Balkonen auf die Strasse), also drei Mal die Strecke von vorher. Wenn es denn unbedingt sein muss, würden die Ampeln für die Unterführung völlig genügen, denn diese werden für die Busse sowieso auf grün/rot geschaltet. Welche Farce vor allem der „Grünen (BS) und Roten“ und welche Verschwendung an Co2!!. :-) :-) Klimawandel!! Der direkte Weg ist immer noch der sparsamste, (auch Co2) selbst dann, wenn man nur 40 Km/h fahren dürft!


Biennensis

Der Einzige, der hier noch den Überblick (analytisches und logisches Denken) hat, ist der Manon des Sources! Nennen Sie (@CD) die Fahrer, die unnötig (besonders in den Abendstunden und am Wochenende) mit ihren geleasten und aufgetakelten PS-Boliden - ohne bestimmtes Ziel ("gemächlich") herumkurven (CRUISEN), doch einfach beim Namen. Danke!


Manon des Sources

CD Ihr Loblied auf die Wohlfühloase Bahnhofplatz /und Bahnhofstrasse in aller Ehren, die Sie sich für Einheimische und die wahnsinnig vielen Touristen wünschen. Wenn Sie schreiben: deshalb wird der Durchgangsverkehr bereits heute ausgebremst. Das ist richtig und massvoll. Damit wird die Belastung fast halbiert, und, … weil sie zu bequem sind, ihre Gewohnheiten umzustellen und zB. den OSTAST zu benutzen. Wozu bauen wir teure Autobahnen, wenn sie nicht genutzt werden? Ja, Sie sagen es, „ausgebremst“ ist genau der richtige Ausdruck und genau dieses Vorgehen ist ziemlich anmassend, denn „irgendjemand muss ja den Verkehr haben“!! Dort wo Sie den Verkehr hin wünschen, wohnen und leben MENSCHEN! Jeder möchte das, was ihm unangenehm ist, gerne dem Nachbarn vor die Türe wünschen, genau wie Sie. Vom Verkehr, dorthin wo Sie ihn verbannen, haben sie offenbar keine Ahnung und es scheint ihnen auch völlig egal zu sein. Sie dürfen gerne einmal in jeder Jahreszeit von 08.00 bis 19.30 Uhr an den Orpundplatz sitzen und die Autos zählen, den Schwerverkehr separat. Dazu machen sie eine Feinstoff- und eine Lärmmessung, aber nicht während den Ferien. Dasselbe tun sie auf der anderen Seite, am Bärenplatz. Der Orpundplatz wurde für Fr. 960‘000.—saniert und „attraktiv“ gemacht. Attraktiv ist bis heute daran nichts, ausser die Blumen im Kreisel. In Orpund wurden ganze Quartiere neu gebaut, und trotzdem wird die Post geschlossen werden (zwangsläufig Fahrt für KMU zur Hauptpost). Die Neuzuzügler in Orpund, Safnern und Meinisberg arbeiten nicht alle in Brügg und können durch die Röhre fahren. Die Fahrt durch die Röhre von ausgangs Orpund ins Industriequartier ist ebenfalls dermassen sinnlos, weil die Ausfahrten Kilometer verschlingen und man dann im genau gleichen Stau endet. Der ganze Verkehr und Schwerverkehr führt von der Autobahnausfahrt Orpund bis Orpundplatz und Bärenkreisel durch WOHNQUARTIERE! Ein Grossteil der PW’s fährt durch die Quartiersträsschen, um den chronisch verstopften Kreisel am Orpundplatz zu umfahren. Auf der anderen Seite des Bahngeleises vom Bärenplatz ins Industriequartier ist es dasselbe. Und was sagt unsere Frau Barbara Schwickert dazu: „irgendjemand muss ja den Verkehr haben“. Was für eine intelligente Aussage voller Empathie. Da kann man getrost neue Quartiere so bauen, dass man sie „jardin du Paradis“ nennt. Das Quartier rund um die Orpundstrasse darf man ab sofort ruhig „die Hölle“ nennen. Das was hier passiert hat man früher mit den Flüssen gemacht, einbetoniert. 40 Jahre später hat man dann wohl oder übel, sehr teuer und mit viel Aufwand „renaturalisiert“. Das sollte uns eigentlich etwas lernen.


CD

Liebe Autofahrer, es geht um 3000 Autofahrer, die täglich unnötigerweise quer durch die Stadt über den Bahnhofsplatz fahren, weil sie zu bequem sind, ihre Gewohnheiten umzustellen und zB. den Ostast zu benutzen. Wozu bauen wir teure Autobahnen, wenn sie nicht genutzt werden? Bevor Ihr Euch eine Meinung bildet, informiert Euch etwas genauer: Schaut Euch die Pläne der Stadt Biel an (s. Link unten) oder lest den (kostenpflichtigen) Kommentar von BT-Regionalleiter Lino Schaeren, der den Westast befürwortet! Ich habe ihn extra für Euch einkopiert, falls Ihr kein Abo habt: Kommentar Lino Schaeren, 29.10.2019: Für alle, die den Bahnhofplatz zur Stosszeit passieren, ist klar: Hier besteht Handlungsbedarf. Die Verkehrssituation ist chaotisch, unübersichtlich und mitunter gefährlich. Das zeigt die Unfallstatistik. Obschon das Problem längst bekannt ist, ist eine gesamtheitliche Lösung 2015 in weite Ferne gerückt, als die Neugestaltung des Bahnhofplatzes vom Stimmvolk abgelehnt wurde. Es ist deshalb höchste Zeit, dass der Gemeinderat versucht, die Situation zu entschärfen, indem er zumindest den Durchgangsverkehr umleitet. Damit wird die Belastung fast halbiert. Davon profitieren Fussgänger und Velofahrer ebenso wie der öffentliche Verkehr. Mit dem Versuch, das vorhandene Verkehrsproblem unter Kontrolle zu bringen, reagiert der Gemeinderat auch auf diverse parlamentarische Vorstösse, die in den letzten Jahren eingereicht worden sind. Es braucht aber weit mehr als die gestern präsentierte neue Verkehrsführung. Der Bieler Bahnhofplatz und die untere Bahnhofstrasse sind als Eingangstor zur Stadt alles andere als attraktiv. Es fehlt vor allem an Räumen für Fussgänger, die zum Verweilen einladen. Sie sind es, die unter den heutigen Umständen am meisten leiden. Der Gemeinderat wird deshalb, wenn er die Bahnhofplatzgestaltung im kommenden Jahr neu aufgleisen wird, auch die Möglichkeit einer vom Verkehr befreiten Bahnhofstrasse in Betracht ziehen müssen. Bis sich auch baulich etwas tut, wird es aber noch Jahre dauern. Deshalb wird der Durchgangsverkehr bereits heute ausgebremst. Das ist richtig und massvoll. Wer nicht ins Bahnhofsquartier will, muss nicht den ohnehin durch andere Verkehrsteilnehmer überbeanspruchten Bahnhofplatz zusätzlich belasten. Für alle anderen bleibt der Bahnhof zugänglich. Auch mit 
dem Auto. Lino Schaeren, Ressortleiter Region, Bieler Tagblatt Link zur Medienmitteilung der Stadt Biel: https://www.biel-bienne.ch/de/pub/meta_navigation/medien.cfm?newsid=15975


Biennensis

Absolut (@sokrates)! Langsam aber sicher haben wir französische Verhältnisse. Die Stadt als Sperrzone, wobei sich das Einkaufsleben ausserhalb der Stadt abspielt. Zudem hat die Stadt Biel rund ums Thema Einkaufserlebnis rein gar nichts mehr zu bieten - ausser den vielen Imbissbuden, Ramschshops und Herrensalons, die seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden schiessen.


sokrates

Was sollen diese unnötigen Streitereien. Lassen wir doch diesen Bahnhofpatz nicht nur einseitig sondern total sperren. Wer jemand bringen oder abholen muss kann das auch von der Bahnhofrückseite her. Aber dann auch keine Ausnahme für die Taxis. Für alles andere fahren wir ins Center Brügg oder ins Shoppy-Land wo uns 187 Läden zur Verfügung stehen.


Manon des Sources

Oh „tschuldigung“ Observadores, ich habe das schöne Wort Lesart (Auslegung, Sinngebung) fälschlicherweise zwei Mal „Leseart“ geschrieben. Ich bekenne mich schuldig! Möge die Leserschaft mir verzeihen.


Manon des Sources

Observadores: Welch wirren Unsinn sie wohl aus Langeweile unter die Leute bringen zeigt Folgend: Einmal grün-liberal, einmal rechts-liberal?? Ja was denn nun? Observador Heute, 15:19 – an @Ritiker K.: Sehr geehrter Herr Wyher, …… Aber was soll man von einem rechten Liberalen schon erwarten? Ritiker K. Heute, 17:01 ….. P.s. der bieler GLP Stadtrat heisst Max Wiher Observador 20. Okt 2019, 12:23 - an Ritiker K. aka Wyler: …. Sind Sie immer noch bei den Grün"liberalen"?


Manon des Sources

Bei DEN (deren) Kommentaren frag ich mich ernsthaft, weshalb Observadores, K Ritiker und Boezinger sich nicht dort raufen, wo sie sich sonst gegenüber stehen, denn es scheint, dass alle irgendein Stühlchen in irgendeinem Gremium haben. (Stadtrat, Partei, Wirtschaft etc. wer weiss es?) und sich zu kennen scheinen (oder gar identisch sind, Spielchen?). Ist dies hier ihre Art, meine Herren, andere anonym zu diskreditieren, zu beschimpfen, ihnen irgendwelche Attribute anzudichten, und das auf eine widerliche, biedere Art und Weise? Oder mit Fremdwörtern um sich zu schlagen um Aufmerksamkeit zu heischen? Mann oh Mann, was für Koryphäen! Und wenn dann noch eine Frau ihre Meinung sagt, dann raufen sich die bösen Buben plötzlich zusammen und hauen gemeinsam drauf! Bravo, kleine Jungs würden dies besser machen! Zum Glück gibt es noch normale Männer.


Manon des Sources

Observadores: Ihre Aussage: … Wieso soll es jetzt niveaulos sein, zu erwähnen, dass Frau Schwickert eine Lesbe ist?.... Wer Schlimmes darin sieht, ist nach gängiger Lesart doch ein Islamist oder ein fundamentaler Christ, ein chassidischer (Frömmigkeit) Jude“. … Ich weiss nicht, was SIE eine „gängige Leseart“ nennen (diese ist nicht die Unsrige) und ja, es IST niveaulos, und Sie wissen dies ganz genau, deshalb provozieren sie ja (Aufmerksamkeitsdefizit?). .. Ihre Frage: „ist es ihrer Meinung ein Zufall … - oder könnte es sich gar um eine Verschwörung handeln, wenn 3 von 5 Gemeinderäten die folgenden Merkmale aufweisen“. …Diese Frage stellt sich mir gar nicht, und wenn, wäre sie bedeutungslos. Die gewählten Gemeinderäte haben einen Job, den sie möglichst gut ausführen sollen, sonst werden sie abgewählt. Sie, Observadores, wollen hier einmal mehr einfach provozieren und diskreditieren, das ist alles. Ihr Ansinnen und ihre „Leseart“ entsprechen wohl eher denjenigen ihrer Verschwörungstheoretiker? Vielleicht sollten sie mal darüber nachdenken, was bei ihnen nicht stimmt. Angst, Wut, Egoismus, Aufmerksamkeitsdefizit!


Manon des Sources

Kritiker - – ¯\(ツ)/¯ Derailment 11Uhr ! Kein Zufall, dass sie nicht erfassen "wollen" was ich sagte, sonst könnten sie mich ja nicht anpissen, und das ist doch Ihr Hobby: Die Bevölkerung möchte, dass die Stadt Biel endlich die Schulden in den Griff bekommt, Herr Némitz gibt noch und noch unnötig Geld aus, „Kulturpreis“ Texas-Duo „Füdlibluttkünstler“ Thomas Zollinger je 10‘000.-- etc. Dann, ein Doppelmandat war bis anhin in Biel nicht möglich. Herr Némitz will sich darüber hinwegsetzen (Lohn, Zukunft?) und tut es. Was das mit der Verkehrsführung zu tun hat, habe ich bereits beschrieben, das „Geschwür“ von THH (Némitz) war stiller Bestandteil der heutigen Entwicklung. Sie glauben nicht im Ernst, dass die Bevölkerung viel dazu zu sagen hat. Fazit: WIR haben die „fünf Weisen“ gewählt und sie tun was sie wollen.


Ritiker K.

P.s. der bieler GLP Stadtrat heisst Max Wiher


Ritiker K.

Observador. Ich kann nicht genau nachvollziehen, wesshalb Sie obsessiv wissen wollen, wer nun der/die Ritiker K. ist. Falls Ihnen eine Personalisierung so wichtig ist, fangen Sie doch bei sich selber an und nennen Sie ihren Namen. Sie könnten sonst auch einfach akzeptieren, dass die Kommentare hier unter einem Pseudonym veröffentlicht werden können. Oder geht es Ihnen eigentlich nur darum auf die Person spielen zu können? Betreffend Plänkequartier finde ich es spannend, dass Sie offenbar keinen einzigen Gedanken betreffend den QuartierbewohnerInnen äussern, welche nicht mehr an einer Durchgangsstrasse wohnen. Ich lese eine reine Frontscheibenperspektive.


Observador

@Manon des sources: Ist es übrigens Ihrer Meinung ein Zufall, wenn 60% der Bieler Regierung ein Merkmal teilen, dass im Schnitt der Bevölkerung zu 1% vorkommt? Oder könnte es sich gar um eine Verschwörung handeln, wenn 3 von 5 Gemeinderäten die folgenden Merkmale aufweisen: Ein schwuler Buchhalter, ein schwuler Pfarrer und eine lesbische Bibliothekarin? Bitte bleiben Sie, so wie ich, völlig wertneutral!


Observador

Eine Bemerkung sei noch erlaubt: Wieso soll hier nicht das Verursacherprinzip gelten? Verursacher ist in diesem Fall der Bahnhof, dessen Kundschaft erst die hohen Pendlerströme erzeugt. Solche Manchaster-Liberalismus-Fundis wie Herr Wyher aka Ritiker K. sollten also fordern, dass dieses Problem durch die SBB und ausschließlich auf ihre Kosten gelöst wird. Es kann nicht sein, dass eine eventuell baldige Aktiengesellschaft sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert. Herr Wyher und Konsorten nehmen dabei gerne das Wort "Externe Kosten" und "Kostenwahrheit" in den Mund, nicht wahr?


Observador

@Manon des sources: Wieso soll es jetzt niveaulos sein, zu erwähnen, dass Frau Schwickert eine Lesbe ist? In der heutigen Zeit ist das doch eher eine Ehre denn eine Erniedrigung. Zumindest wertneutral. Wer Schlimmes darin sieht, ist nach gängiger Lesart doch ein Islamist oder ein fundamentaler Christ, ein chassidischer Jude. Sie werden aber überrascht sein, wenn ich Ihnen beipflichten, dass ich das Argument interessant finde, dass die Postschließungen in Vingelz , Gurzelen und natürlich in den umliegenden Dörfern sehr wohl zu Mehrverkehr führen müssen. Auch ist die Schließung des Dringlichkeitsschalters, der es bis 21h und auch sonntags ermöglichte, Post aufzugeben, ein gewisser Faktor, da er es ermöglichte, die Post ausserhalb der Hauptverkehrszeiten aufzusuchen. Daran hatte ich nicht gedacht, aber es stimmt schon.


Observador

@Ritiker K.: Sehr geehrter Herr Wyher, die Verkehrsführung im Plänkequartier als "gelungen" zu bezeichnen, zeugt, gelinde gesagt, davon wie unglaublich weltfremd solche Grünliberale wie Sie sind. Die dortige Verkehrsführung kann nur unter dem Preis hoher Illegalität aufrecht erhalten werden. Niemand, aber wirklich niemand hält sich an die Signalisation, auch die Kantonspolizei nicht und die dort ansässige "Öffentliche Sicherheit" erst Recht nicht. Jedes dritte Motorfahrzeug ist ein Falschfahrer! Kontrollen werden nie durchgeführt, denn sollen die Kantonspolizisten sich selber Bussen verteilen? Auch die Poller, die Abkürzungen verhindern sollten, sind ständig unten und ausser Betrieb. Bei Feierabend ist das ganze Trottoir der Plänkestrasse mit wartenden Autos blockiert und die Fussgänger müssen auf die Straße ausweichen. Selbstverständlich sieht auch dort die Polizei darüber hinweg, schliesslich ist Manor ein grosser Player! Nein, die Situation im Plänkequartier ist durch die vielen Falsch- und Rückwärtsfahrer gefährlicher denn je und Sie haben wirklich das allerdümmste Beispiel gewählt. Aber was soll man von einem rechten Liberalen schon erwarten?


Ritiker K.

¯\(ツ)/¯ Derailment: englisch “Entgleisen”; eine Diskussion über ein Thema in eine Diskussion über ein anderes Thema umlenken/ablenken. Manchmal doch sehr wirr, was Manon des Sources hier im Zusammenhang mit der "Frage der Woche" kommentiert. Die Verkehrsführung wird vom Gemeinderat bestimmt, sie wird weder vom Stadtrat noch von der Stimmbevölkerung abgesegnet. Inwiefern Kulturpreis, Doppelmandate und Schuldenbremse direkt mit der Verkehrsführung am Bahnhof zusammenhängen erschliesst sich mir nicht.


Manon des Sources

Was regen wir uns eigentlich auf? Wenn ich diesen Titel lese, ……… Bieler Tagblatt von heute: „Fehlende Schuldenbremse als möglicher Stolperstein“ „Der Gemeinderat bleibt dabei: In der neuen Stadtordnung sieht er KEINE Schuldenbremse vor, (Kulturpreis an Texas-Duo 10‘000.—Dep. Némitz) wohl aber Doppelmandate. (Hr. Némitz wird sich freuen, seine Rechnung geht auf, er wollte sich ja so oder so über diese Regelung hinwegsetzen). Jetzt liegt der Ball beim Stadtrat“. ……. dann weiss ich, dass die fünf „Weisen“ im Gemeinderat und die 60 Stadträt/innen doch eh machen, was sie wollen. Dazu kommen die Schlammschlacht unter den Parteien und der dazugehörende Filz. Und die Verkehrs-Schikanen werden sie alle absegnen, mit Blick auf ihr privates Wohl resp. politisches Fortkommen. Das Einzige was uns bleibt ist, wählen zu gehen!


Boezinger

Die SVP Biel meintdazu folgendes: Der Bieler Gemeinderat will den Bahnhofplatz vom Verkehr «entlasten». Damit meint er nichts Anderes als neue Fahrverbote und Strassenschikanen für den motorisierten Individualverkehr. Die SVP Biel wird sich im Stadtrat dagegen zur Wehr setzen. Der Bahnhofplatz wird stark beansprucht. Dennoch sind Fahrverbote und die Ausgrenzung einzelner Verkehrsteilnehmer keine Lösung. Im 2015 stimmte eine grosse Mehrheit gegen die geplante Umgestaltung des Bahnhofplatzes, welche ebenfalls Schikanen für den Strassenverkehr vorsah. Der heutige Entscheid, die Verkehrsführung nun für den motorisierten Individualverkehr einzuschränken ist eine ideologische Zwängerei und eine Missachtung des Volkswillens. Die geplanten Verkehrsmassnahmen sind zudem auch eine reine Heuchelei. Über ein halbes Jahr lang störte es die Bieler Stadtregierung nicht, dass mitten auf dem Bahnhofplatz die Robert-Walser-Skulptur die Verkehrsströme staute und die Nerven der Pendlerinnen und Pendler arg strapazierte. Nun, wo die Skulptur weg ist, sind dem rot-grünen Gemeinderat plötzlich die Autos im Weg. Die SVP Biel behält sich eine Beschwerde vor. Sie wird im Stadtrat zudem Vorstösse einreichen und sich gegen diese grün-ideologischen Machenschaften zur Wehr setzen. Angedacht ist u.a. ein Moratorium betreffend der Umsetzung von verkehrsflankierenden Massnahmen. Solange der A5-Westast nicht realisiert wird, müssen die innerstädtischen Verkehrsachsen weiterhin uneingeschränkt offen bleiben. Bereits heute sind die verfehlten Massnahmen im Osten der Stadt sichtbar: Während der momentanen Tunnelreinigung des A5-Ostasts staut sich der Verkehr in der Stadt und in den Agglomerationsgemeinden.


Boezinger

Die SVO Biel meintdazu folgendes: Der Bieler Gemeinderat will den Bahnhofplatz vom Verkehr «entlasten». Damit meint er nichts Anderes als neue Fahrverbote und Strassenschikanen für den motorisierten Individualverkehr. Die SVP Biel wird sich im Stadtrat dagegen zur Wehr setzen. Der Bahnhofplatz wird stark beansprucht. Dennoch sind Fahrverbote und die Ausgrenzung einzelner Verkehrsteilnehmer keine Lösung. Im 2015 stimmte eine grosse Mehrheit gegen die geplante Umgestaltung des Bahnhofplatzes, welche ebenfalls Schikanen für den Strassenverkehr vorsah. Der heutige Entscheid, die Verkehrsführung nun für den motorisierten Individualverkehr einzuschränken ist eine ideologische Zwängerei und eine Missachtung des Volkswillens. Die geplanten Verkehrsmassnahmen sind zudem auch eine reine Heuchelei. Über ein halbes Jahr lang störte es die Bieler Stadtregierung nicht, dass mitten auf dem Bahnhofplatz die Robert-Walser-Skulptur die Verkehrsströme staute und die Nerven der Pendlerinnen und Pendler arg strapazierte. Nun, wo die Skulptur weg ist, sind dem rot-grünen Gemeinderat plötzlich die Autos im Weg. Die SVP Biel behält sich eine Beschwerde vor. Sie wird im Stadtrat zudem Vorstösse einreichen und sich gegen diese grün-ideologischen Machenschaften zur Wehr setzen. Angedacht ist u.a. ein Moratorium betreffend der Umsetzung von verkehrsflankierenden Massnahmen. Solange der A5-Westast nicht realisiert wird, müssen die innerstädtischen Verkehrsachsen weiterhin uneingeschränkt offen bleiben. Bereits heute sind die verfehlten Massnahmen im Osten der Stadt sichtbar: Während der momentanen Tunnelreinigung des A5-Ostasts staut sich der Verkehr in der Stadt und in den Agglomerationsgemeinden.


sokrates

Gute Idee @manolo. Vor 45. Jahren habe ich dem damaligen SP. Baudirektor Ulrich.Haag das gleiche gesagt. Seine Antwort war:" Die Autos in den Boden und nicht die Fussgänger." Wie du siehst @manolo dauert der Politische Bieler SP Schlendrian zum Bahnhofplatz bereits ein halbes Jahrhundert.


Manon des Sources

Man kann die Anzahl Fahrzeuge, welche zur Hauptpost fahren müssen, um ihre Geschäftskorrespondenz und Material zu versenden, reduzieren, indem man in den Aussenquartieren wie Port, Orpund etc. Poststellen nicht schliesst. Hat sich die Stadt dafür starke gemacht? Wohl nicht. Die KMU sind aber genau dort angesiedelt. Vielleicht mal nachdenken, dass es auch eine arbeitende Bevölkerung gibt, nicht nur jene, die den Tag in den Kaffees vis-à-vis vom Bahnhof verbringen kann. Ob die BMW-Raser ihre Boliden genau vor dem Mc'Donald (?) (BH-Gebäude) abstellen müssen, teilweise mit laufendem Motor, und nicht auf den Parkplätzen, ist ebenfalls fraglich, denn dort wird ein- und ausgestiegen, für jene Menschen, die den ÖV benutzen, ins Zahnzentrum gehe oder ins Gesundheitszentrum. Auch so ein Ding. Na, dann "macht" mal! (ratloser Gemeinderat).


Biennensis

Für die Unterführung den städtischen Hauptkanal (Abwasser) am Bahnhofplatz ("einfach so") umleiten (Gefälle)! Alles kein Problem, vom Kleingeld (Kosten) ganz zu schweigen. @manolo


mstuedel

Unterführungen sind aufwändig: Behindertengerecht ausgebaut braucht es Lifte oder lange Rampen. Diese müssten auf Bahnhofplatz und in der Bahnhofstrasse integriert werden. Die jetzige Lösung ist fast gratis, sofort implementierbar und löst das Problem mit dem Zugang zu den Bushaltestellen auch. Alles Weitere kann dann bei einer Neugestaltung des Bahnhofplatzes ausgehandelt werden. Bis dann wird dann auch ersichtlich sein, wie der MIV mit der neuen Situation klar kommt.


manolo

macht vom Bahnhof zur Bahnhofstrasse eine Unterführung, dann ist das Problem gelöst!


mstuedel

Vom Bahnhofplatz, der eine Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs ist, gilt es den Durchgangsverkehr so gut wie möglich fernzuhalten, weil er seit Jahren den Fussverkehr von und zu den Bussen massiv behindert. Dies wird nun endlich durchgesetzt. Gut so. In den meisten anderen Städten ist dies schon lange selbstverständlich. Der Zielverkehr von und zu Bahnhof ist weiterhin auch mit dem eigenen Auto problemlos möglich, Parkhäuser in der Umgebung gibt es genug.


Ritiker K.

Boezinger: "Lassen Sie die Bürger doch über die Verkehrsführung (en)abstimmen!" Zu einer Demokratie gehört neben der Gewaltentrennung auch, dass die Kompetenzen der einzelnen Organe, (Exekutive, Parlament, Volk) klar definiert und respektiert werden. Es macht keinen Sinn, eine Demokratie so zu verstehen, dass ALLES durch da Stimmvolk bestimmt werden kann. In der Stadt Biel ist es so, dass nach der Stadtordnung (vom Volk beschlossen) Art. 53 Abs, 4, aa) der Gemeinderat die sachliche Kompetenz zur Verabschiedung der Richtpläne hat. Wenn nun also gefordert wird, dass das Volk über die Verkehrsführung abzustimmen hat, ist dies gemäss jetzigem Recht gegen die (demokratisch legitimierte) Stadtordnung und somit gegen die Kompetenzregelungen (also undemokratisch). Es steht jedem und jeder frei, über eine/n StadträtIn per Motion zu fordern, dass in der Stadtordnung diese Kompetenzenregelung anders definiert wird und diese Änderung per Volksabstimmung beschlossen werden soll. So funktioniert Demokratie und nicht über das Interpretieren von "Das hat die Stimmbevölkerung doch eigentlich gemeint"


Ritiker K.

Das Plänkequartier ist aus meiner Sicht ein gutes Beispiel wie eine städtische Verkehsplanung funktionieren kann. Quartierstrasse sollen keine Durchfahrtsstrassen sein. Früher waren die Plänkestrasse und die Neuengasse faktisch Durchfahrtsstrassen. Massiv viel Verkehr, in Stosszeiten Auto an Auto. Das Quartier hat unter der Verkehrssituation gelitten und gefährlich war es auch, da die Strassen auch öfters von Personen genutzt wurden die etwas Zeit sparen wollten. Heute ist das Quartier vom Verkehr entlastet und trozdem ist jedes Haus per MIV erreichbar und Parkplätze hat es auch. Was daran negativ sein soll ist mir nicht klar. Beim der Durchfahrt vor dem Bahnhof und bei der Nord-Süd Querung beim Guisanplatz ist von mir aus gesehen die Situation ähnlich. Beide Routen werden heutzutage als Durchgangsachsen genutzt - mitten durch das Stadtzentrum, voll durch die Zone in der es am meisten FusgängerInnen und ÖV hat. Die Nord-Süd Verbindungen sollen, so wie die West-Ost Verbindungen, nicht durch das Zentrum führen - Läntestrasse /Aarberg-Haller- Spitalstrase und Neumarktstrasse sind die Nord-Süd Verbindungen in Biel - wer vor dem Bahnhof oder über den Guisanplatz fährt, hat eine falsche Routenwahl gemacht. DAS ist eine attraktive Stadt: der Durchgangsverkehr wird um das Zentrum geführt, rund um das Zentrum hat es Parkhäuser und das Stadtzentrum ist verkehrsarm. Ein Stadtzentrum in dem flaniert werden kann, ein öffentlicher Raum der durch die Menschen genutzt wird, Cafes die an einer ruhigen Strasse oder einem Platz stehen, diese Kombination ist etwas, was kein Einkaufstempel und keine periphere Ortschaft bieten kann. (USP)


Boezinger

...und wenn wir schon beim Demokrativerstädnis und Fairness sind beobachte ich bei dieser Umfrage wieder deutliche Manipulationen von linker Seite, die dadurch zum Ausdruck kommen, dass nach 2 Tagen bereits 500 Stimmen eingegangen sind....


Boezinger

Kritiker, Leute wie Sie sind doch hier seit Jahrzehnten das Problem! Lassen Sie die Bürger doch über die Verkehrsführung (en)abstimmen! Dagegen haben Sie natürlich ebenfalls tausend Ausreden. Das einzige was der Bürger durfte ist, sich zu einem Kredit zu äussern. Selbstverständlich stand diese Abstimmung im Zusammenhang mit der "Verkehrssituation" beim Bahnhof. Für mich auf jeden Fall. Die Abstimmung über den Neumarktplatz stand auch unter dem Zeichen der "Verkehrssituation" und das Verdikt viel ähnlich aus. Obschon der Volkswille in Verkehrsfragen deutlich spürbar ist, setzen Sie sich darüber hinweg. Das ist ganz miserables Demokratieverständnis!


Manon des Sources

Observador – Ihr Zitat: .. „Das ist schon eine Leistung der lesbischen ehemaligen Bibliothekarin“ ….. zeigt einmal mehr ihr Niveau, wenn ihnen die Argumente fehlen. Ich bin auch kein Fan von Frau BS, nur, ihr persönlicher Lebensstil ist Privatsache. Ihre frühere berufliche Tätigkeit hat ebenfalls nichts mit der Verkehrsführung am Bahnhofplatz zu tun. Wahrscheinlich hat die Frau in ihrem Leben mehr Bücher gelesen, als sie je gesehen haben – übrigens, lesen bildet, falls ihnen dies entgangen sein sollte. Ich möchte nicht wissen, in welchen Gremien sie so „herumsitzen“, ohne kompetent zu sein??. Und jetzt dürfen Sie gerne, wie eh und jeh, auf mir „rumhauen“, ich kann‘s verkraften :-) :-) !!


Observador

@Sokrates: Doch, doch, Frau Schwickert hat auch einen ehemaligen Folterknecht, einen tunesischen Ex-Polizisten des Ben Ali Regimes (100'000 Folteropfer) bei der Öffentlichen Sicherheit Biel angestellt . Das ist schon eine Leistung der lesbischen ehemaligen Bibliothekarin. Meines Wissens war sie nicht Kindergärtnerin sondern Bibliothekarin.


Observador

Einige Verantwortliche bei der Stadt haben endgültig den Verstand verloren. Schon der Irrgarten im Plänkequartier hatte 2008 den Vogel abgeschossen. Und auch elf Jahre später missachtet ein Drittel der Autofahrer dieses schwachsinnige Einbahnsystem. Niemand unternimmt etwas gegen die dauernden Falschfahrer, wohl um Manor nicht zu verärgern. Und nun das! Um ein paar Meter zu fahren, muss man kilometerweite Umwege machen, alle Leute werden grundlos gestresst und verpesten die Gegend. Ein sinnloser Umfahrungstourismus entsteht und die ärmeren Quartier werden stärker belastet. Sinnvoller wäre eine gemerelle 30er Zone (ich habe nie begriffen, weshalb man durch die Bahnhofstrasse gleich schnell wie über die Bözingenstrasse fahren darf) und anstatt eines kleinen Fußgängerstreifens die Kreuzung Bahnhofstrasse/Veresiusstrasse schraffieren und mit Tempo 20 belegen. So einfach wäre es. Und billig!


sokrates

Gott sei es gedankt, dass die ehemalige Kindergärtnerin B. Schwickert sich aus der Politik verabschiedet. Ausser Verkehrsschikanen gegen die Autofahrer hat diese Dame der Bieler Bevölkerung nicht viel nachhaltiges hinterlassen. Der Stadtpräsident Erich Fehr mit seinen lapidaren Äusserungen zum Stadt-Autoverkehr plappert in die gleiche Richtung wie Schwickert.


stang

@beobachter15 : Plan genauer studieren, Strasse wird auch gesperrt !


steph

Nach ihrem linksgrün gefärbten Kommentar auf der Titelseite überlege ich mir ernsthaft das BT-Abo zu künden! Hoffe die rechten Kreise gehen gegen diese Schweinerei des Gemeinderates vor!


Manon des Sources

Jost Rindlisbacher: .Sie sagen: Privatverkehr, RAUS aus der Stadt. Ich hoffe Sie sind sich bewusst, dass auch Ihre Kunden zu den Autofahrern gehören, die hie und da zum Arzt oder sonst in die Stadt gehen müssen. Und sonst, liebe Autofahrer, RAUS aus Rindlisbachers Geschäft :-) !!


Manon des Sources

Na ja, das war ja zu erwarten. Bereits eineinhalb Jahre vor dem Hirschhorn-Desaster war in den Leserbriefen schon die Rede davon, dass dessen „Objekt“ die „Hauptprobe“ für einen autofreien BH-Platz sei. Recht hatten sie. So wundert es niemanden, dass nach dem Abbau nun ratz-fatz „etwas“ passieren muss. Frau Barbara S. will dies nun einfach noch durchboxen – jedem sein Denkmal, Hr. Stöckli hat ja die Tissot-Arena -. KMU fragen sich, wo sie denn am Abend ihre Post abgeben müssen, wenn die Post in Port, die Gurzelen-Post, diejenige am Bärenplatz, und die in Orpund und viele andere geschlossen werden. Dann geht’s ab an den Bahnhof, aber wie fahren? Abgesehen von den täglichen anfallenden Mehrkosten (Fahrt/Arbeitszeit/Wartezeit/Parkgebühren), den fehlenden Parkplätzen vor der Post, wird es vor dem Bahnhof schon deshalb mehr Autos geben. Schon mal daran gedacht? In der Post wartet man oft mehr als 20/30 Minuten und darf dann wohl noch eine Busse bezahlen – die Stadt freuts. Und nein, ich mache meine Post-Geschäfte weder beim Bäcker noch in der Metzgerei, auf keinen Fall. Am Längfeldweg hat es vor jedem Fussgängerstreifen eine Ampel, am Bahnhofplatz hat es keine, da laufen die Fussgänger, selbst Stadträte, wie die Hühner (sorry liebe Hühnervögel) über die Strasse, ohne zu schauen, von Blickkontakt keine Rede. Man kann nur hoffen, dass erst mal Provisorien errichtet werden, um den Ablauf zu optimieren, und nicht wie bei der Unterführung Madretsch-/Mettstrasse sofort feste Ampeln mit fehlerhaften Bodenmarkierungen, die dann korrigiert werden müssen. Mal sehen, ob die „Fachleute“ etwas gelernt haben.


beobachter15

Herrlich, sofort umsetzen, gleichzeitig Tempo 30 in der Innenstadt einführen und damits die Bubis mit Ihren Dröhnschleudern auch begreifen grad noch ein paar Blitzkästen an neuralgischen Punkten aufstellen. Dass hier wieder einige Auto-Enthusiasten alles Durcheinander bringen un die rot/grüne Schiene als Grund aufführen war ja klar. Wie wärs stattdessen mal mit Verbesserungsvorschlägen? Fehlanzeige, würde mich auch sehr wundern. @ stang: Ist diese Frage ernst gemeint ? Die Antwort ist dermassen simpel dass ich nachfragen muss. Bei der Urania Garage geradeaus Richtung Rotonde, da wäre der Guisanplatz.


Ritiker K.

"aber immerhin konnte sich das Volk im Zusammenhang der Verkehrssituation und insbesondere derjenigen auf dem Bahnhofplatz einmal klar äussern" NEIN - Die Stimmbevölkerung konnte sich zu einem Kredit für den Umbau des Bahnhofplatzes äussern und NICHT zu der Verkehrsführung. Falls jetzt Personen meinen, sie könnten ein Abstimmungsresultat so interpretieren wie es ihnen passt und dann noch sagen: "Das ist der Wille des Volkes" dann ist das ein ziemlich mieses Demokratieverständnis.


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