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Frage der Woche

Der Zero-Waste-Lebensstil findet immer mehr Anhänger – auch in der Region. Könnten sie sich vorstellen, nur noch unverpackte Lebensmittel einzukaufen und konsequent auf Plastik zu verzichten?

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Symbolbild: Pixabay
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Der Zero-Waste-Lebensstil findet immer mehr Anhänger – auch in der Region. Könnten sie sich vorstellen, nur noch unverpackte Lebensmittel einzukaufen und konsequent auf Plastik zu verzichten?

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Resultate
Insgesamt 129 Stimmen
Ja, denn der Ressourcenverbrauch und die Verschmutzung der Meere sind riesige Probleme.
60%

Ja, denn auf dem Märit einkaufen ist für mich Lebensqualität.
18%

Nein, die positive Wirkung ist im Vergleich zum Aufwand zu klein.
19%

Nein, dafür fehlt es mir an Zeit.
3%

Stichwörter: Frage der Woche, Umfrage

Kommentare

Manon des Sources

Styropor - Leserbrief vom 18.7. im BT von Hr. Alexander Unsin, Biel: Darin lese ich: Robert-Walser-Sculpture. Von einem „walserischen Schneesturm“ ist die Rede im BT vom 17. Juni zu Eröffnung der Robert-Walser-Sculpture. Ich habe tags darauf die Folgen in der Umgebung des Bahnhofplatzes gesehen – in Form von zehntausenden Plastikkügelchen, die sich in der Umgebung des Bahnhofplatzes unkontrolliert verbreitet haben. Das hat mich persönlich sehr geärgert. Die ganze Welt diskutiert derzeit über das Klima und die Umwelt sowie Plastik in den Meeren – offenbar unbemerkt von den Machern der Sculpture. Auch wenn der „Trash“ zum Konzept des Pavillons gehört, hätte ich mir diesbezüglich mehr Sensibilität des Künstlers erhofft. Anmerkung. Das Styropor-Chaos blieb bis Ende der Ausstellung - "Kunst", eben!!


Manon des Sources

Observadores: Sie schreiben: …"wenn, wie vor einer Woche beobachtet, jemand einen neuen Kamm aus dem Regal nimmt, sich damit gründlich die Haare im Laden kämmt und dann den Kamm wieder zurücklegt, ist das doch zuviel des Guten." Haben Sie die Person darauf angesprochen? Wenn nicht, warum, fehlt ihnen der Mut?


Manon des Sources

Observadores, heute, 16:05: „@Manon des sources: Ihre Meinung bezüglich der Plaste und Elaste teile ich nicht“. Sie können es nicht lassen ….! Wenn Sie anstelle zu motzen und andere zu erniedrigen erst lesen würden, wäre die Welt um einiges besser. Können Sie lesen? Thema: Können Sie sich vorstellen, nur unverpackte Lebensmittel einzukaufen: Antworten MdS: 21.10./15.21h: Nein, werde ich auch nicht tun, ausser Gemüse. Kommt dazu, dass ein Papiergebinde in der Herstellung etwa 8 mal so viel Energie/Wasser braucht, wie ein Chräschelsäckli aus Plastik, welches ich nicht nur einmal benutze. MdS, 27.10.18:43h, Von mir ist noch kein Plastiksack im Meer gelandet. .. Und, haben Sie’s kapiert Observadores? Dass wir unseren Plastik angeblich korrekt entsorgen reicht nicht, denn unser Plastik wird zur Entsorgung grösstenteils exportiert, und dafür sind wir auch verantwortlich. Fazit: es geht nur über die Reduktion bei der Herstellung. Dass SIE dies nicht verstehen ist mir schon klar.


Observador

Eine direkte und sehr grosse Quelle von Plastikkügelchen wird übrigens bewusst unterschlagen: Die Styroporkügelchen, die beim Zuschneiden der Isolationsplatten entstehen, die wegen Greta u. Co jetzt zu Milliarden verbaut werden. Diese gelangen direkt ins Meteorwasser und schliesslich in Meere und Seen. Aber die Staatspropaganda klammert das aus. Und was steht auf der Farbe, die auf die Netze , die über die Styroporisolation aufgetragen wird? "Schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung". Kein Wunder, enthält doch die Farbe hochwirksame Gifte, die die neuen Fassaden wenigstens 5 Jahre vor Algenbefall schützen sollen und die dann peu à peu mit dem Regen ins Grundwasser geschwemmt wird! Aber da spricht man lieber von 0.5g leichten Plastiksäcklein, um abzulenken.


Observador

@Manon des sources: Ihre Meinung bezüglich der Plaste und Elaste teile ich nicht. Wie soll bitte der Plastiksack von Biel nach Marseille oder Hamburg, nach Málaga oder Vladivostok gelangen?


Observador

@Manon des sources: Wider meinem Willen muss ich Ihnen erneut beipflichten. In der Tat habe ich nie verstanden, weshalb Brot nur in einem halboffenen Papiersack verkauft werden darf und jeder seinen Rotz dort abwischen darf oder mit seinen Fingern, mit denen er sich kurz zuvor den Hintern geputzt hatte, prüfen darf, wie weich das Brot ist. Ich beobachte in diesem Zusammenhang immer wieder Verhaltensweisen, die mich abgepackte Waren bevorzugen lassen. Dass manche an den offen zum Verkauf stehenden Nüssen oder Beeren knabbern, geht ja noch, aber wenn, wie vor einer Woche beobachtet, jemand einen neuen Kamm aus dem Regal nimmt, sich damit gründlich die Haare im Laden kämmt und dann den Kamm wieder zurücklegt, ist das doch zuviel des Guten. Und bei Lebensmitteln geht es ähnlich zu!


Manon des Sources

Observador - Ihre Aussage: "aber der Natur schadet das Plastik nicht -höchstens beim verbrennen" Wie bitte kann man in der heutigen Zeit noch dermassen ignorant sein, oder wollen sie wieder einmal nur provozieren? Fragen sie doch einmal einen Meeresbiologen oder Ozeanologen, oder jene Leute, die in der Arktis forschen. Oder einen Fischer, was die gefangenen Fische und Vögel im Magen haben. Und wenn sie es näher wollen, einfach einen Biologen, der hier in der Schweiz „im Feld“ arbeitet.


Observador

Von den rekordhaften 730 kg Abfall, die ein Schweizer pro Jahr erzeugt, wird man mit Kleinigkeiten wie 10g Verpackung nicht wegkommen. Gut wäre es, Mogelpackungen (Guetsli!) zu verbieten und nicht alles doppelt zu verpacken wie bei der Migros. Das Problem sehe ich nur im Ressourcenverschleiss, aber der Natur schadet das Plastik nicht -höchstens beim verbrennen. Das viel größere Problem ist die geplante Obsoleszenz bei technischen Artikeln, doch das scheint niemand zu stören. Man stelle sich etwa vor, wie viele Fernseher unnötig zerstört wurden, als alles auf digitales Fernsehen umgestellt wurde. Und das nächste Desaster ist das Schrotr-DAB+ Radio.


Observador

Von den rekordhaften 730 kg Abfall, die ein Schweizer pro Jahr erzeugt, wird man mit Kleinigkeiten wie 10g Verpackung nicht wegkommen. Gut wäre es, Mogelpackungen (Guetsli!) zu verbieten und nicht alles doppelt zu verpacken wie bei der Migros. Das Problem sehe ich nur im Ressourcenverschleiss, aber der Natur schadet das Plastik nicht -höchstens beim verbrennen. Das viel größere Problem ist die geplante Obsoleszenz bei technischen Artikeln, doch das scheint niemand zu stören. Man stelle sich etwa vor, wie viele Fernseher unnötig zerstört wurden, als alles auf digitales Fernsehen umgestellt wurde. Und das nächste Desaster ist das Schrotr-DAB+ Radio.


Manon des Sources

Biennensis: Schnell und bequem muss es sein, koste es was es wolle. Auch ich ärgere mich, wenn ich sehe, dass vier Oliven und 30 Gramm Trockenfleisch separat in einer Verpackung angeboten werden, dies für rund Fr. 6.--!! Solche Beispiele gibt es massenweise. Offenverkauf braucht Personal! Wie kommt eine Familie über die Runde, die drei Kinder hat, welche über die Mittagszeit nicht nach Hause kommen? Grundsätzlich ist ja nicht der Werkstoff „Plastik“ das Problem, sondern, wie wir damit umgehen resp. wie wir es entsorgen/recyceln. Von mir ist noch kein Plastiksack im Meer gelandet. Verbot ist der falsche Weg, es braucht eine Umstellung im Kopf. Heute weiss man, besonders prekär soll der Kunststoff-Zigarettenfilter sein (Verrotten unmöglich, dazu 5000 verschiedene Chemikalien) denn die verschwinden bei Regen im Abwasser. Wo das Problem der Meere ist, (auch Kreuzfahrtschiffe) haben Sie bereits sehr gut beschrieben. Es erstaunt doch, dass auch in den beschriebenen Ländern fast alle Natels besitzen und sich informieren könnten. Wir würden kaum in das Bächlein pinkeln, aus dem wir Wasser zum Trinken nehmen.


Biennensis

Absolut, die Regierung steht in der Pflicht. Bis jetzt war alles nur reine Symptonbekämpfung ("wir tun ja etwas"). Ich spreche das Verbot der Gratis-Plastiksäcke an den Kassen an, die jetzt für lächerliche 5 Rappen zu haben sind. Das Abfallproblem gelöst? Minichten! Unsere Politik hat das Abfallproblem nur an die Kasse verlagert. Das ist ein absoluter Witz. Auch ein definitives Säckli-Verbot kann das "NEU" geschaffene Abfallproblem bei den laufend neuen Convenience-Food-Produkten (Convenience = Bequemlichkeit) nicht lösen. Diese Produkte mit ihren hohen Gewinn-Margen haben in den Supermärkten eine beachtliche Verkaufsfläche erobert. Im Heiligtum der Profite (viel Plastik, wenig Nährwert) scheint die Welle der Grünen noch nicht angekommen zu sein. Bezahlt die Umwelt für das "bequeme Essen" einen zu hohen Preis? Und belastet die Fertignahrung gar unsere Gesundheit? All diese Fragen lassen sich vor den Kühlregalen der Verteiler eigentlich von selbst beantworten...


Manon des Sources

Vielen Dank für Ihre Erklärung, die uns u.a. folgendes sagt, nehmt nicht unbedingt die Regierung als Vorbild, sondern den gesunden Menschenverstand und nehmt eure Eigeninitiative und -verantwortung überall wahr - ich schreibe dies deshalb, weil ich sehr oft Ghüder einsammle - dafür habe ich meist einen Beutel bei mir - vor allem dann, wenn etwas in der Natur weggeworfen wurde (Aludosen, Zigipäckli). Ihnen vielen Dank für die Nachforschung.


Biennensis

Gute Frage Manon des Sources. Ich musste mir Hilfe bei Ritiker K. (Google) holen. Dort steht geschrieben: "Es sind nicht nur die Touristen Schuld, sondern auch die Bevölkerung selbst und der Einfluss der westlichen Konsumgesellschaft. Früher war es das Bananenblatt, indem Nahrung eingewickelt wurde, heute die Plastikfolie. Weggeschmissen wird oft beides direkt in der Natur, nur mit dem Unterschied, dass das Bananenblatt verrottet. Das Bewusstsein muss sich auch innerhalb der Bevölkerung verändern. Aber wo Armut herrscht, wird Umweltschutz meist nachrangig, denn Nahrung, Wasser und ein Dach über den Kopf zu haben sind da "verständlicherweise" erstmal wichtiger. Wo die Regierung nicht viel unterstützt und vor allem als Vorbild fungiert, kann auch niemand von der Bevölkerung erwarten, etwas zu verändern." Aus den Augen, aus dem Sinn: Die in den meisten Fällen fehlenden Eigenverantwortung, verbunden mit Wissen im sorgfältigen Umgang mit Natur und Umwelt, ist wohl das Haubtproblem.


Manon des Sources

Biennenis - sie haben recht, allerdings hat dies weder mit dem "Islam" noch mit "Greta" einen Zusammenhang. Diese Schweinereien waren schon vor "Greta" da. Vielleicht hat Greta genau solche Beispiele in der Schule durchgenommen, wir wissen es nicht. Diese findet man u.a. auch in Afrika und Haiti, aber jeder hat ein Handy! Ich kann nicht erklären, woran es liegt (fehlende Eigenverantwortung?). Eines weiss ich sicher, hier in Europa wusste man schon vor tausenden von Jahren, wie lebenswichtig sauberes Wasser ist (Ziehbrunnen waren geschützt) wer konnte, brauchte Quellwasser. Wissen Sie es?


Biennensis

Am Beispiel der Greta können pubertierende Mädchen die Hölle sein! Warum eigentlich hat die Klima-Greta ("Umwelt-Greta") noch nie ein islamisch geprägtes Land besucht?! Als bestes Beispiel dient hierbei der Fluss Citarum auf Java (Indonesien). https://www.youtube.com/watch?v=TXkED5yERrU


Manon des Sources

Genau das wird mit den ausgedienten Batterien der Elektroautos passieren (eine soll ca. Fr. 4'000.-- kosten, wenn man sie ersetzt, nichts von billig). Wir haben für diesen Schrott keine Lösung, genau so wenig wie für den nuklearen Schrott. Und, die Frage, woher denn all dieser Strom herkommen soll, können wir auch nicht beantworten, aber Glühbirnen verbieten um Strom zu sparen!


sokrates

Bevor wir uns weiter mit dem "Greta" effekt vergaloppieren und uns das kleine Migros Gemüse Säckli verbieten lassen schauen wir zuerst einmal nach Indien und Bangladesch. Dort verbrennen wir seit Jahren unsere Kunststoffe und unseren Elektro-Schrott. Hochgiftige schwarze Rauchsäulen Qualmen Tag und Nacht aus diesen Deponien. Nach dem Motto verschone unser Haus und zünde andere an belügen wir uns wieder einmal selbst.


tg

Also ich lasse die Bananenschale jeweils grad im Laden. Dass selbst sowas so aufwendig verpackt sein muss!


Manon des Sources

Nein, werde ich auch nicht tun, ausser Gemüse. Mich ekelt, wenn ich in der Migros sehe, wie viele Brote die Leute anfassen, bevor sie eines in den Papiersack verstauen, (die Migros spart Personal), wie viele Zwetschgen am Obststand am Samstag gedrückt werden, bis dann die „richten“ gefunden wurden – alle gequetschten Zwetschgen sind bis Montag faul, und genau das führt zu Aus- resp. Abfällen. Bei offenen Produkten wie Getreide/Mehl etc. habe ich kein Verfalldatum, keine Herkunftsangaben, keine Angaben über Zusatz- und allenfalls Konservierungsmittel etc. Ich muss die leeren Gebinde mit an die Arbeit nehmen, um abends auf dem Heimweg einzukaufen. Dazu sind die hygienischen Zustände vor allem in Bioläden, welche sich in alten Häusern befinden, nicht optimal. Woher kommt die Ware? Man weiss es nicht. Gemüse – kein Problem – ansonsten ist mir Hygiene, Herkunft und Verfallsdatum wichtiger. Kommt dazu, dass ein Papiergebinde in der Herstellung etwa 8 mal so viel Energie/Wasser braucht, wie ein Chräschelsäckli aus Plastik, welches ich nicht nur einmal benutze. Die Wiederverwertung resp. das Recycling braucht wieder enorm viel Energie/Wasser/Transport. Kommt dazu, dass gerade Menschen mit extremen Waste-Problemen ihre Verpackung einfach im Laden lassen. Das ist natürlich faul, denn sie sparen nicht an Verpackung, sie überlassen die Kosten fürs Entsorgen einfach den andern. Der Heiligen-SCHEIN verglüht. M. Stuedel – es geht um „Lebensmittel“, Medikamente könnten / dürften nie „offen“ verkauft werden – denken Sie mal nach, wenn zu Hause Tabletten umherschwirren, ohne Bezeichnung, hygienische Verpackung und Schutz vor Feuchtigkeit und ohne Beschreibung (Haftung).


mstuedel

Im Grundsatz finde ich die Richtung gut, Verpackung wo immer möglich zu reduzieren und wenn nötig zu wegzuregulieren. Allerdings gibt es dabei einige Knacknüsse. So findet die Produktedeklaration heute hauptsächlich auf der Verpackung statt (speziell wichtig z.B. bei Medikamenten) und bei einigen Produkten hätte ein Wegfall der Verpackung beim Transport und im Laden einen negativen Einfluss auf Haltbarkeit und Hygiene, was den Abfall insgesamt auch nicht unbedingt mindern würde. Für sinnvolle Ausnahmeregelungen müsste also immer noch Platz bestehen.


Ritiker K.

Beim Einkaufen ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich einen Stoffbeutel und/oder Rucksack mit dabei habe. Gemüse und Früchte kann ich gut und gerne unverpackt mit nach Hause nehmen. Dinge wie Pasta, Mehl, Zucker, Salz etc. in einem selber mitgebrachten Gebinde einzukaufen würde bei mir wohl etwas Umgewöhnung erfordern, sehe ich jedoch als durchaus machbar an. Es ist wie bei vielem. Zuerst denkt man - unmöglich, viel zu viel Aufwand - dann ist es ungewohnt - schlussendlich ist es eine Selbstverständlichkeit.


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