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Frage der Woche

Der Bieler Stadtrat will, dass Parteien und Kandidierende Spenden offenlegen müssen. Unterstützen Sie diese Forderung?

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Symbolbild Keystone

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Der Bieler Stadtrat will, dass Parteien und Kandidierende Spenden offenlegen müssen. Unterstützen Sie diese Forderung?





Kommentare

Ritiker K.

In der Stadt Bern wurde dieses Wochenende die Offenlegung der Finanzierung von politischen Parteien und Kampagnen an der Urne mit 88.35% JA Stimmen angenommen. (Bei einer Stimmbeteiligung von 67%!)


Observador

Es sollte selbstverständlich sein, dass zu einer funktionierenden Demokratie die Transparenz wie das Kreuz zur Kirche gehört! Was gibt es da zu diskutieren? Ist in Demokratischen Staaten weltweit auch so. Es gibt keinen rationalen Grund,dass dem nicht sein sollte!


Alexis

Zitat Ritiker K.: - Jeder/jede darf seine/ihre Meinung haben. Das stammt aus Ihrer "Statistik für Dummies"??


Ritiker K.

Ich finde es einfach etwas schade, werter Biennensis, dass Sie in ihrere Anti-SP Haltung galant verschweigen, dass in dem von Ihnen verlinkten Bericht steht, dass die SVP auch mal einen Aufruf für Legate gemacht hat (die SVP Basel hat im 2017 übrigens ein Legat von CHF 912'000.- erhalten) und Sie, wohl um die Sache etwas aufzupeppen, die Summe die seit 2014 durch Legate an die SP ging verzehnfacht haben. Aber es freut mich zu lesen, dass Sie für die Offenlegung der Parteispenden sind.


Biennensis

Genau wie der Bieler Stadtrat möchte auch ich, dass Parteien und Kandidierende ihre Spenden offenlegen müssen. Dabei bin ich halt zufälligerweise auf den sehr makabren Beitrag (die SP wirbt um Trauerspenden) in der Luzerner Zeitung gestossen. Falls Sie (@Kritiker K.) anderer Meinung sind, so hätte ich einen Link, wie Sie mit einem Testament bei der SP bleibende Spuren hinterlassen können. https://www.sp-ps.ch/de/mitmachen/hinterlassen-sie-bleibende-spuren


Ritiker K.

Und was hat das mit dem Thema zu tun Biennensis? Übrigens, im Lügen sind Sie sehr schlecht. So steht in dem von Ihnen verlinkten Bericht einerseits: "Die SVP hat vor einiger Zeit einmal in einem Extrablatt einen Aufruf für ein Legat platziert." und vor allem : "Auch die SP legt ihre Bücher offen. Seit 2014 flossen 146 600 Franken aus Legaten in die Parteikasse. " mit dreisten Lügen argumentieren. Mo mol, Trump scheint Ihr Vorbild zu sein.


Biennensis

Die SP und die Gelder der Toten: Erbschaften innerhalb der Familie sind der SP ein Dorn im Auge. Sie sollen besteuert werden. Nachlässe (Legate & Spenden) sollen besser der eigenen Partei zugutekommen. Das Buhlen um Legate und Trauerspenden hat ein sozialdemokratisches Alleinstellungsmerkmal. Keine andere Partei tut es ihr gleich. Seit 2014 flossen 1'466'000 Franken aus Legaten in die Parteikasse der SP. Bei den Trauerspenden waren es lediglich 1'000 Franken – offenbar spenden Blumen im Trauerfall immer noch mehr Trost als „sozialistische“ Parteipolitik. Ich persönlich finde es pietätslos, dass die SP sogar noch bei einem Todesfall die hohle Hand macht! https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/parteienfinanzierung-die-sp-wirbt-um-trauerspenden-ld.1104702


Ritiker K.

Das Neid- und das Niederlagen-Argument zeigen von mir aus gesehen schön, was dahintersteckt. Das Bewusstsein, dass Geld und somit Geldspenden an Parteien ein gewichtiger Faktor sind. Die Parteien, die zu ihren Inhalten stehen, können auch ihre Spenden transparent zeigen. Wer im geheimen andere Interessen vertritt, als er/sie öffentlich rausposaunt, hat da natürlich ein Problem. Das zeigt sich ja immer wieder an der bürgerfeindlichen Politik der selbsternannten Partei des Volkes. Ich verstehe natürlich auch, dass die Kapitalistenpartei nicht aufzeigen will, wie viel Kohle sie für ihre Klientelpolitik absahnt – immerhin sind die meist ehrlich, was ihre Absichten sind. Im Grunde geht es den Gegner nur darum, dass sie nicht zeigen wollen, dass sie die Interessen des Kapitals vertreten und dafür auch kassieren.


Alexis

Zitat Kritiker: “Aber ich verstehe natürlich auch die Parteien, die dagegen sind, weil da dann sehr klar werden wird, wessen Geistes (Geldes) Kinde sie sind“. Ihre Aussage widerspricht dem Stimmgeheimnis und ist deshalb nicht relevant. Keiner „muss“ eine Partei wählen, man kann Menschen wählen, denen man "vertraut" - auch ein grosses Wort!


sokrates

Selbstverständlich spende ich der Partei die meine Interessen am besten vertritt einen Werbebeitrag. Auch in der Steuererklärung deklariere ich die Spende nicht obwohl ein Abzug möglich ist. Wie das Stimmgeheimnis müssen auch die Spenden geheim bleiben. Den Linken welche die Parteispenden offenlegen wollen geht es nur darum ihre andauernden Niederlagen zu rechtfertigen.


Biennensis

Es sind doch immer die gleichen zwei Pleite-Parteien (Grüne & SP), die neidvoll zur FDP & SVP hinauf schielen.


Ritiker K.

Das kann gemacht werden Alexis - Das ist jedoch kein Argument wenn es um die Parteien- und Kandidierendenfinanzierung geht.


Alexis

Man kann sich auch fragen, ob die jetzt in Bern illegal auf dem Bundesplatz demonstrierende Klimajugend zu deklarieren hat, wer sie finanziert (Kurse)! Da würde man wohl noch staunen! Auch das ist Manipulation! Danach werden sie sich wieder öffentlich beklagen, die Parteien (grün/rot) hätten sie nur benutzt!! Darum prüfe wer Wählen geht!


Ritiker K.

Ich finde es richtig und wichtig, dass transparent ersichtlich ist, welche Parteien von welchen Geldgebern unterstützt werden. Schliesslich wählen wir Personen und Parteien, welche bestimmte Interessen vertreten und das werden höchst wahrscheinlich die Interessen der Geldgebenden sein. Aber ich verstehe natürlich auch die Parteien, die dagegen sind, weil da dann sehr klar werden wird, wessen Geistes (Geldes) Kinde sie sind.


superb

Das wäre quasi eine offenlegung was abgestimmt wird! Ein Riesen-Geschiss um die Finanzierung der Parteien, aber Lobbyieren im Bundeshaus als ,,normal und Gesetzeskonform,, akzeptieren?


Alexis

Das ewige Argument der Linken und Grünen, die andern Parteien hätten mehr Geld zur Verfügung. Sie unterstellen somit uns, den Wählern, dass wir zu dumm und nicht in der Lage seien, selber zu denken. Ich wähle keine Partei, ich wähle Menschen, von denen ich mir selber ein Bild mache, z.B. wie sie denken und handeln. Das hat gar nichts mit Geld oder der Werbung zu tun, die bei allen Parteien gleich heuchlerisch ist.


spirit off

...es besteht bereits genug Versteckspiel mit dem fiiiesen Bankgeheimnis!


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