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Frage der Woche

Bedauern Sie das Ende der Robert Walser-Sculpture?

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Symbolbild: Keystone
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Insgesamt 525 Stimmen
Ja, das war eine Bereicherung für Biel.
27%

Ja, das hat die Stadt belebt.
5%

Nein, die Einschränkungen waren zu stark.
8%

Nein, endlich ist dieser Schandfleck weg.
60%

Fast drei Monate hat die "Robert Walser-Sculpture" von Thomas Hirschhorn den Bieler Bahnhofplatz zum Kunstort gemacht. Am Sonntag, dem 8. September hat das vielbesuchte Kunstwerk sein Ende gefunden.

Kommentare

Manon des Sources

Danke Housi!


heimwehbieler

Komisch, in vielen Kommentaren und Foren wird immer wieder über die Stadt gemeckert Doch wie heisst es so schön, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Statt zu meckern besser bei den nächsten Wahlen den verantwortlichen die Quittung geben und neuen, unverbrauchten Kräften die Chance geben, die Stadt Biel vom Mief der etablierten Politschickeria zu befreien. Wer weiterhin die gleichen Talare wählt, muss sich nicht wundern, wenn es immer wieder solche Hirschhornesken gibt. Schilda, Merligen und des Kaisers neue Kleider lassen grüssen. Housi us Safnern


Ritiker K.

"entartete Kunst" manchmal stelle ich mir die Frage, ob Personen aus purer Dummheit oder aus unüberlegter Provokation Nazi-Sprache verwenden. Mieser Stil ist beides.


Observador

Ein Paradebeispiel für entartete Kunst, wie auch schon die spritzigen Metallfiguren aus früheren Zeiten.


Manon des Sources

Biennensis - Toll, was man im Namen der „Kunst“ und Walsers alles machen kann. THH wollte „eine Bühne“ für Randständige, was ihm gelang. "Idiotisch" dabei ist, dass Kathleen Bühler, Kuratorin Kunstmuseum Bern, die bereits mit THH „gearbeitet hatte“, sich diesen krallte, um „SICH SELBER“ einen Wunsch zu erfüllen“. Sie habe immer davon geträumt, einmal mit ihm eine so grosse Ausstellung zu machen. Dies trotz oder gerade wegen des Hirschhorn-Skandals 2004 in Paris? Hr. Némitz kam dies wohl gelegen (?), auch ihm war Ruhm und Ehre gesichert – glaubte er zumindest!


Biennensis

Die Expo.02 hat 1.58 Milliarden gekostet. Die Stahlrohre der Plattform "Macht und Freiheit" stecken immer noch im Seegrund fest. Der himmeltraurige Holzhaufen auf dem Bahnhofplatz schlägt mit 1.7 Millionen Franken zu Buche. Dazu kommen die Entsorgungskosten. Von den idiotischen Plastikausstellungen ganz zu schweigen. Im gleichen Atemzug Jammern und Klagen die Grünen über Plastikverschmutzungen (Mikroplastik) im Trinkwasser usw.. Fazit: Alles auf dem Buckel des Steuerzahlers, von Nachhaltigkeit keine Spur. Die Roten und Grünen haben in unserer Stadt eine Art Wegwerf-, Verschwendungs- und Verschmutzungs-Kultur entwickelt, die ihresgleichen sucht!


Manon des Sources

Mstuedel: Die Hirschhorn Installation hat aber auch berührt, indem sie „den Randständigen eine Bühne geboten“ hat. Ja, ein wasserdichtes Dach, ein überklebtes Sofa und ein Bier – was will „Mann“ mehr. Nur, wo bleiben sie denn in den Wintermonaten? Wo ist danach „ihre Bühne“? Es gibt nicht einmal mehr einen öffentlichen Wasch-Salon, wo sie ihre Klamotten waschen können. Soviel zur Nachhaltigkeit. Da schreibt The Liberal: Für 1.7 Millionen Franken hätte man ein ganzes Robert-Walser Haus für Künstler stellen können – wie recht er hat. Wenn die Presse (Tobias Graden) THH bis anhin so beschrieb „gelobt sei Thomas Hirschhorn“, kann sie jetzt nicht das Gegenteil schreiben. Alfred Maurer schreibt dazu: Hirschhorn ist ein gewiefter Künstler, der es versteht mit drei Strategien auf sich aufmerksam zu machen: dem Skandal, dem Trittbrettfahren mit einem bekannten Künstler (Robert Walser) und der Provokation - mehr aber ist es nicht. Amen.


mstuedel

For Forest ist sehr stimmig, einverstanden. Die Hirschhorn Installation hat aber auch berührt, indem sie den Randständigen eine Bühne geboten. und sie für einmal ins Zenrum gerückt hat. Sie hat auch peinlich berührt. Ähnlich wie For Forest provoziert und polarisiert sie auch. Lesen sie mal die Leserbriefe in den Österreichischen Medien zu "For Forest", das tönt sehr ähnlich wie hier! Kunst lässt sich oftmals erst mit etwas Distanz als solche erkennen. Tobias Graden hat den (nicht materiellen) Wert dieser Installation in seiinem Kommentar hervorragend beschrieben.


Manon des Sources

Im Vergleich zum Projekt „For Forest“, von Klaus Littmann und Enzo Enea, wunderschön, gemacht für alle Menschen, ein Werk, welches alle Sinne berührt, Auge, Nase, Fühlen etc. zudem aktuell und nachhaltig, kommt mir die Sculpture Walser von T. Hirschhorn wie ein Rattenfurz vor.


mstuedel

Temporäre Kunstobjekte haben es an sich, dass sie eben mal wieder weg sind. Das war auch schon bei der Expo so. Bedauern braucht man den Abbau also nicht. Aber ich finde es toll, dass der Bieler Bahnhofplatz Bühne geboten hat für diese Installation. Und jetzt ist's wieder ein gewöhnlicher Platz für Hinz & Kunz mit 2/3 Parkfläche.


The Liberal

Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Für 1.7 Millionen Franken hätte man ein ganzes Robert-Walser Haus für Künstler stellen können. Mit dieser Summe wäre sogar der Betrieb für einige Jahre gesichert gewesen. Wie kann eine Stadt mit einem riesigen Schuldenberg 300'000 Franken für ein solch Schwachsinniges Projekt aus dem Fenster werfen? Ich hoffe die Bielerinnen und Bieler denken bei den nächsten Wahlen daran.


marcelmarolf

Ausser in New York, in Paris oder in Biel wäre die Walser-Skulptur nicht möglich gewesen! In anderen Orten sind jeweils zu viele Spiesser ansässig und es fehlt auch der Mut zum Ungewohnten!


Manon des Sources

Beat Cattaruzza Vize-Präsident der Stiftung sagt im BT, die SPA benötige noch Fr. 72‘000.--. Hr. Gemeinderat Némitz versprach im Februar 2019, dass nur mit vorhandenem Geld gearbeitet werde. Eine Übernahme von Defiziten lehnte die SPA immer ab. T. Hirschhorn liess einmal verlauten, er werde sonst eigenes Geld einschiessen! Und jetzt, alles vergessen, wie in der Politik!!


Manon des Sources

Jeder, der etwas baut, und sei es nur ein kleines Mäuerchen (oder eine orange Fassadenfarbe) muss konkrete Baupläne mit allen korrekten Massen vorlegen! Nicht so Herr Hirschhorn. Mit Umriss und Höhe bekam dieser eine Blanko-Baubewilligung, obwohl niemand wusste, was am Schluss wirklich auf dem BH-Platz stehen wird. Auch hier Sonderbewilligung, und wer ist/war wirklich verantwortlich?? Andere müssen ihr Haus verkaufen und auswandern!


superb

Hirschhorn muss ein Künstler sein, wie sonst gelingt es sonst jemanden, einer Stadt mit über Achthundert Millionen Schulden, noch ein paar Hunderttausend aus der maroden Kasse zu leiern! Normalerweise wird für so ein "Projekt" darüber abgestimmt, nicht so in Biel wo man für jeden Sch....... was sich Kunst nennt Geld bekommt (zb. Nackte in Biel). Jahrzehnte lang unbedingt zu sanierende Objekte/Schulen/Garderoben bleiben dafür unberücksichtigt. Es wird Zeit an der Urne beim nächsten Wahlgang den Gutmensch-Politiker und Politikerinen die rote Karte zu zeigen!


Biennensis

Endlich kommt der modrige und stinkende Holzhaufen des selbstdarstellers Thomas Hirschhorn weg! PS: Die ganze Aktion stellt die schnell fortschreitende "Entwicklung" (Verdummung!) der Stadt Biel "eindrücklich" dar...


sokrates

Diese Kunst und Kultur Verdummung widerspiegelt die Politische Realität dieser rotgrünen Stadt Biel.


Manon des Sources

Nööööö, ist schon Schnee von gestern :-) :-)


Manon des Sources

Das mit dem Besaufen kann ich nachvollziehen, denn am Sonntagabend habe ich nur wenige nicht besoffene Besucher sehen können, in diesem unheiligen, schmutzigen, stinkigen, sehr, sehr teuren Chaos.


Rene C

Man kann es drehen wie man will, die künstlerische Leistung, die Hirschhorn mit dem Aufstellen dieses Bretterhaufens vollbracht hat, ist in hohem Masse bewundernswert. Da ist einmal die Kreativität, die in der Argumentation notwendig war, um eine Bewilligung für das Aufstellen dieser Skulptur zu erhalten. Und dann natürlich die künstlerische Genialität bei der Mittelbeschaffung. Stellen Sie sich vor: knapp CHF 1.7 Mio! Das sind fast 380'000 Stangen Bier zu 4.50! Ganz Biel hätte sich an einem Samstagabend im Gedenken an Walser und Hirschhorn gepflegt besaufen können und hätte den Kater am nächsten Morgen bleibend verbunden mit dem Namen der Beiden in Erinnerung behalten. Prost!


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