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Unternehmenssteuerreform

Mogelpackung zur Abstimmung.

<span style="font-weight: bold;">Eine Mogelpackung </span><br>Unternehmenssteuerreform, Abstimmung vom 24. Februar<br>Wieder einmal setzt sich der Bundesrat für eine Abstimmung ins Zeug, dass es nur so kracht. Es war ja anzunehmen, dass das Fussvolk mit einem Schlagwort stimmfähig gemacht werden soll. Dieses Mal heisst dieses KMU. Mit einer aufdringlichen Art engagieren sich Merz und Co. für die neuste Mogelpackung, welche die Tresore der Abzocker noch mehr zum Überlaufen bringen soll. <br>Genau dieses Finanzamt sorgte vor sieben Jahren mit seinen geldgierigen Klauen dafür, dass Rentenbezüger aus gesundheitlichen Gründen, diese Renten nicht weiter zu 80 Prozent, sondern nun zu 100 Prozent versteuern müssen. Dass dies notabene die einzige Einnahmemöglichkeit für einen angeschlagenen Rentner ist, lässt selbstverständlich die Teppichetage kalt, oder es stört sie nicht heftig. <br>Am meisten verwunderlich ist die Tatsache, dass in den Medien keine der so genannt sozial denkenden Parteien versucht, das verunsicherte Fussvolk via Medien zu orientieren. Wenn diese Arroganz in Bundes-Bern weiter so zunimmt wie bisher, werden wir nächstens gezwungen sein, jene vom Volk gewählten Politiker, wie im Mittelalter, mit hochwohlgeborene, hochwohllöbliche Obrigkeit anzusprechen. Deshalb, und auch im Interesse der Steuerzahlenden, fordere ich alle Stimmbürger auf, für die Unternehmenssteuerreform ein sehr grosses Nein in die Urne zu legen.<br><span style="font-weight: bold;">Ernst Möri, Täuffelen&nbsp;</span>

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