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«Streit um Alterswohngruppe Löhre in Port» und «Ein eindeutiger Mechanismus»

Ist das rechtens?

Unser Problem ist, dass wir ausstehende Lohnzahlungen in der Löhre Biel mit einem Darlehen von 30 000 Franken zinslos beliehen haben.<br>Im Juni 2005 haben wir, ein heute 76-jähriges Ehepaar, als Aussenstehende uneigennützig an die Alters-WG Löhre in Mett 30 000 Franken einbezahlt, weil Angestellten die Löhne nicht bezahlt wurden. Wir hofften, damit dem Personal der AWG Löhre die Weiterarbeit und den Pensionären das Verbleiben in der WG zu sichern. Die Notlage wurde uns von Dora Fivian als so prekär beschrieben, dass wir diesen für unsere finanziellen Verhältnisse sehr hohen Betrag innert Tagen über unsere Bank überweisen liessen. Schlauerweise wurde uns (mündlich) versprochen, dass der Treuhänder Godi Bangerter aus Tscheppach (damaliger Verwalter der WG Löhre in Mett) während des laufenden Geldtransfers einen Darlehensvertrag ausarbeiten und uns diesen zustellen würde.<br>Es wurde uns damals auch zugesichert, dass das Darlehen als Überbrückung diene. Die Löhre erwarte auf August/September 2005 eine grosse Zahlung aus Amerika, und daraus würde unser Darlehen zurückbezahlt.<br>Bei diesem Versprechen blieb es, und bis heute erhielten wir weder Schuldanerkennung noch irgendwelche Rückzahlung. Man lässt zwei alte Menschen als blauäugig einfach im Regen stehen!<br>Seit Dezember 2005 mahnten wir in fünf Briefen die Rückzahlung unseres Darlehens. Erfolglos!<br>In der BT-Ausgabe vom 24. Dezember haben wir gelesen, dass seit Bestehen der AWG Löhre in Biel chronologisch Schulden angehäuft werden, um dann den Konkurs anzumelden. Der Clou ist, dass wieder eine neue Alterswohngemeinschaft gegründet werden konnte. Heute heisst die Neugründung: AWG Löhre GmbH.<br>Ironie: Herr Bangerter sieht sein Engagement schlecht gemacht: «Ich hab’s immer nur gut gemeint», sagt er. Ist das rechtens? Geschädigt sind unbescholtene Bürger dieses Staates!<br><span style="font-weight: bold;">Hans Rudolf und Gertrud Fäs-Steiner, Rupperswil</span>

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