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Leserbriefe zum Dieter Stamms Kommentar

Frust und Verachtung?

<span style="font-weight: bold;">Mehr Frust und noch mehr Verachtung? </span><br>Leserbrief bezüglich Dieter Stamms Kommentar vom Samstag, 19. Januar 2008<br>Dieter Stamm stellt in seinem Kommentar zur Rede von Christoph Blocher «noch mehr Frust und noch mehr Verachtung» fest. Aber Hand aufs Herz: Kann bezüglich der vergangenen Bundesratswahlen überhaupt eine Vermehrung oder gar Steigerung von Frust und Verachtung noch möglich sein? Dieses Ereignis offenbarte doch den charakterlichen Tiefpunkt des Parlamentes seit der Entstehung des Bundesstaates. Mehr Frust werden diese sogenannten Volksvertreter in einem grossen Teil des Volks wohl kaum mehr erzeugen und mehr Verachtung auch nie mehr ernten können. Dieses schändliche Ereignis werden die Verantwortlichen für alle Zukunft als Brandmal zu tragen haben. Sich von einer derart gearteten Mehrheit regieren lassen zu müssen ist eine Zumutung!<br>Dasselbe gilt für den Bundesrat und die Bundesrätin, die die SVP als Steigbügel für ihre persönlichen Interessen missbraucht haben. Deren Handeln wird bezüglich Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Treue den kommenden Generationen ein verderbliches Beispiel geben. <br>Das Signal ist geradezu abscheulich: Nutze alles, was zu deinem materiellen Fortkommen dient ohne Rücksicht auf Freunde, Versprechungen und Verbindlichkeiten; der Zweck heiligt die Mittel und die Nutzniesser werden dir erst noch zujubeln. Wenn in einer Gesellschaft solche Praktiken geduldet werden, steht es <span style="font-weight: bold;">schlecht um sie. Ist es Zufall, dass die beiden Pseudo-SVP-Exponenten Anwälte sind? Johannes Zweifel, Meinisberg</span>

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