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Gewalt in der Schweiz

Scheuklappen

Die zunehmende Gewalt und Rücksichtslosigkeit scheint bereits in den ersten Tagen im 2008 ungebremst weiterzugehen. Das BT vom 8. Januar berichtet, dass in Ipsach und Bern zwei Menschen brutal überfallen, ausgeraubt und verletzt wurden. Im Kanton Freiburg meldet sich ein (inzwischen ausgenüchterter) Fahrerflüchtiger und in La Chaux-de-Fonds erschiesst ein 51-jähriger pensionierter Armeeangehöriger seine Ehefrau.<br>Obwohl bei den zum x-ten Mal aufgelisteten drei letztjährigen Morden mit einer Armeewaffe zwei der Täter junge, neu eingebürgerte Ausländer waren (Baden und Hönggerberg), spüren wir als Leser die ideologisch einseitige Behandlung der täglichen Verbrechen. <br>Der prozentual kleine Gewalteinsatz mit reinen Armeewaffen wird umgehend als Werbeaktion zur «Waffenabgabe der Wehrmänner» missbraucht. Die gesamthaft eruierte Herkunft der eigentlichen Täterschaften aller passierten Gewalt- und Kriminalverbrechen in unserem Land werden für Alltagsleser der schweizerischen Einheitsmedien weiterhin verdeckt gehalten. Das Wahlresultat vom 21. Oktober zeigte aber deutlich, dass viele Bürger und Bürgerinnen längst keine ideologischen Scheuklappen mehr tragen wollen.<br><span style="font-weight: bold;">Rolf Bolliger, Orpund</span>

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