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Fusionspläne Ligerz-Twann-Tüscherz

Es weht ein rauher Wind.

<span style="font-weight: bold;">Rauer Wind</span><br>Fusionspläne Ligerz, Twann und Tüscherz – BT, 20. Dezember<br>Am 13. Dezember ist in den Gemeinden am linken Bielerseeufer ein wichtiger Entscheid gefällt worden, und seither bläst den Ligerzern von Osten her verbal ein rauer Wind um die Ohren. Sie haben eine Fusion mit den Gemeinden Twann und Tüscherz-Alfermée abgelehnt. Dass alle, die sich für die Fusion der drei Gemeinden eingesetzt haben, enttäuscht sind, ist verständlich. Sicher ist jedoch, dass an diesem Abend niemand die Nachbargemeinden vor den Kopf stossen oder ihnen eine Ohrfeige verpassen wollte. Es ging einfach darum zu entscheiden, in welche Richtung die Ligerzer weitergehen wollen.<br>Der Entscheid bedeutet auch nicht, dass die Ligerzer mit den Twannern und Tüscherzern nichts (mehr) zu tun haben wollen. In vielen Bereichen wird seit Jahren erfolgreich zusammengearbeitet und diese Zusammenarbeit wird weitergeführt. Den letzten Schritt, den des Zusammenschlusses, will eine Mehrheit der Ligerzer im Moment nicht machen. Dieser Volksentscheid ist auch von der Umgebung zu respektieren, und die Ligerzer werden dafür die Verantwortung übernehmen. <br>Der Versammlungsbeschluss ist breit abgestützt. Immerhin haben an dieser Gemeindeversammlung 46 Prozent der Stimmberechtigten teilgenommen. In Twann waren es 22 Prozent und in Tüscherz 30 Prozent. Es hat in der Politik schon immer grosse und wichtige Projekte gegeben, die erst beim zweiten oder dritten Anlauf von den Stimmberechtigten angenommen worden sind.<br><span style="font-weight: bold;">Dora Nyfeler, Ligerz</span>

Kommentare

Christian Schmid

P.S. Zur Sozialvorlage Übrigens wird immer behauptet, die Migranten profitieren überproportional von der Sozialhilfe. Das mag stimmen. Aber haben Sie sich schon einmal damit beschäftigt, wer anteilsmässig am meisten im Bereich des Alters/der Pflege profitiert? Da zahlen die arbeitenden Migranten überproportional an uns schweizerische Alten. Und ich glaube, dass es da um deutlich mehr Geld geht als bei der Sozialhilfe. Ich sage: Danke! Mit Grüssen aus Ligerz Christian Schmid


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