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Abstimmung "Unternehmenssteuerreform"

Versprochener Wachstum ist unrealistisch.

<span style="font-weight: bold;">Wachstum unrealistisch</span><br>&nbsp;Unternehmenssteuerrefom<br>Je näher die Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform II rückt, umso lauter werden die kritischen Stimmen. Ein Argument der Befürworter lautet ja, dass die Reform unserer Schweiz zu wirtschaftlichem Wachstum verhelfen soll. Vermehrt melden sich nun aber bürgerliche Wirtschafts- und Steuerexperten zu Wort, die das Gegenteil behaupten. Selbst die sicher nicht links-orientierte «Neue Zürcher Zeitung» hält ein solches Versprechen für unrealistisch. Eine einfache Rechnung zeigt, was sich hinter der Unternehmenssteuerreform II versteckt: Ein Steuersparpäckli für die obersten 10000. Es sind gerade mal 8400 Personen in der glücklichen Lage, mit über zehn Prozent an einem Unternehmen beteiligt zu sein, das namhafte Gewinne ausschüttet. Wie kann man ernsthaft vom Stimmvolk erwarten, eine solche Ungerechtigkeit hinzunehmen? Ich werde am 24. Februar ein klares Nein in die Urne legen.<br><span style="font-weight: bold;">Fabian Müller,Gemeinderat, Balsthal</span>

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