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Wenn Wolken Töne spucken

Musik soll Wellen schlagen . Dieses Konzept nimmt sich «Soundcloud» zu Herzen und macht aus Schallwellen Kunst.

  • 1/2 Wolken: So sieht Musik auf Soundcloud aus. Bilder: BT/Screenshot
  • 2/2 Wolken: So sieht Musik auf Soundcloud aus. Bilder: BT/Screenshot
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(mg) Es gibt sie schon lange, die Idee, aus Tönen Bilder zu generieren. Zuweilen sieht man psychedelische Zufalls-Farbmuster, die in den Media-Playern pulsieren und dem Zuhörer vorgaukeln, er sei ein Zuschauer. Soundcloud springt zurück auf Feld eins und visualisiert Töne als das, was sie sind: Schallwellen.

Eine graue Wolke («cloud»), die hier und da ausschlägt, so sieht Musik aus. Dazu ein Pfeil im orangefarbenen Kreis, der das Ganze loskickt. So einfach.

Die Songs sind allesamt von Usern der Soundcloud-Community erstellt, seien es eigene Kreationen oder Remixes von weltbekannten Songs. Sie können direkt auf der Webseite angehört werden und mit Bewertungen und Kommentaren gewürzt werden. Und genau hier kommen die besagten Schallwellen ins Spiel: Will jemand ein Gitarrensolo rühmen oder einen unharmonischen Akkort schelten, kann er seinen Senf sekundenpräzise einfügen, so, dass jeder nachfolgende Hörer an eben der Stelle auf den Kommentar aufmerksam wird.

Viele der Titel können direkt heruntergeladen werden und machen so auch auf dem MP3-Player eine gute Figur. Favoriten können, wie es sich gehört, per Facebook, Twitter und mehr geteilt werden. Eine Anmeldung genügt und schon kann der musizierende User auch seine eigenen Songs auf der Wellen-Wolke teilen.
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