
(mt) Allein oder in Zweier- bzw. Dreierteams können sie eine Frage stellen, eine Hypothese entwickeln und wissenschaftliche Experimente durchführen, um sie zu testen. Die Teilnehmer beschreiben den gesamten Ablauf ausführlich in einem Online-Formular, das sie am Ende über das Internet einreichen.
Die Beiträge des vergangenen Jahres beschäftigten sich mit einer grossen Bandbreite von Fragestellungen, angefangen von «Wie kann ich Krebs heilen?» über «Kann ich einem Roboter beibringen, Englisch zu lernen?» bis hin zu «Kann ich ein schnelleres Segelboot bauen?».
Die diesjährige Messe wird noch internationaler sein als die letzte: Google nimmt Beiträge in 13 Sprachen (Arabisch, Chinesisch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Spanisch und Russisch) entgegen. Es werden ausserdem 90 regionale Finalisten (30 aus Amerika, 30 aus dem Asien-Pazifik-Raum und 30 aus Europa/Nahost/Afrika) bestimmt, deren Namen am 1. April bekannt gegeben werden. Davon wählen die Preisrichter die 15 Besten aus, die zur Abschlussveranstaltung der Google Science Fair am 23. Juli 2012 in der Google-Unternehmenszentrale im kalifornischen Mountain View fliegen werden. In der Endrunde kürt eine hochkarätige Jury die Gewinner in jeder Altersgruppe (13-14, 15-16, 17-18).
In diesem Jahr wird zudem eine neue Wettbewerbskategorie eingeführt, die Auszeichnung "Science in Action".
Die Google Science Fair wird heute am 12. Januar weltweit eröffnet. Beiträge können bis am 1. April eingereicht werden. Teilnehmer können diverse Preise gewinnen, wie z.B. ein College-Stipendium im Wert von 50'000 US-Dollar von Google, eine zehntägige National-Geographic-Explorer-Expedition auf die Galápagos-Inseln oder ein Praktikum bei Google. Der Gewinner des Science-in-Action-Preises von Scientific American erhält 50'000 US-Dollar und wird ein Jahr lang bei der Umsetzung seines Projektziels unterstützt.
Die Gewinner der ersten Google Science Fair im vergangenen Jahr sind mittlerweile so etwas wie Rockstars der Wissenschaft. Shree Bose, Naomi Shah und Lauren Hodge haben den US-Präsidenten Obama getroffen, wurden eingeladen, bei grossen Ereignissen wie TED Women zu sprechen, und wurden im Magazin Wired vorgestellt. Shree, die Gewinnerin unseres Hauptpreises, wurde von der Zeitschrift Glamour zu einer von 21 Amazing Young Women of the Year (21 grossartige junge Frauen des Jahres) ernannt. Besuche im Weissen Haus und Artikel in der Glamour sind jedoch nicht alles: Alle Schüler, die an der Google Science Fair teilnehmen, haben die Chance, praktische Forschung zu betreiben, die die Welt von Grund auf verändern kann.
http://www.google.ch/events/sciencefair
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