

Simon Dick
Gut 40 Kämpferinnen und Kämpfer der bekannten Prügelreihe stehen zur Verfügung, um gegen einander anzutreten. Da hat man anfangs die Qual der Wahl, sich für einen Fighter zu entscheiden.
Ein Kinderspiel
Wie bei der «Street Fighter»-Version gibt es auch hier auf dem Touchscreen bereits Aktionsfelder, um Specialmoves auszuführen. Damit werden die Zweikämpfe zu einem Kinderspiel, sofern man sich nur auf den Touchscreen konzentriert und drauflos hämmert. Doch Vorsicht ist hier geboten, die künstliche Intelligenz ist nicht ohne und durchschaut die Tricks der Spieler.
Ein Kämpfchen für zwischendurch
Der 3D-Effekt kann sich sehen lassen, hat aber auch hier das Problem, dass er bei schnellen Bewegungen und heftigem Schlagabtausch flöten gehen und Kopfschmerzen verursachen kann. Aber auch ohne 3D-Effekt macht der Titel Spass und ist ideal für ein Kämpfchen zwischendurch.
Eine Zugfahrt überbrücken
Als Suplement gibt es den Animationsfilm «Blood Vengeance» in 3D zu bestaunen. Der mit CGI-Effekten vollgestopfte «Tekken»-Anime, in dem sich überstilisierte Manga-Schulmädchen aufs Maul geben und auch männliche Kontrahenten antreten, sieht zwar auf dem grossen Fernseher bei der PS3-Version «Tekken Hybrid» besser aus, aber um eine langweilige Zugfahrt zu überbrücken, taugt der Minifilm allemal.
Ein Game für Fans
Die Tekken-3D-Version wird in erster Linie nur die knallharten Fans ansprechen, die von der Franchise nicht genug bekommen und gerne auch in der dritten Dimension austeilen möchten. Aber auch wenn man den 3D-Effekt ausschaltet, bietet das Game kurzweilige Kämpfe. Für eine Langzeitmotivation fehlen dem Titel aber abwechslungsreiche Spielmodi, da kann auch der Gratis-Anime nicht über Durststrecken hinweg helfen.
«Tekken 3D Prime Edition» ist erhältlich für Nintendo 3DS und freigegeben ab 16 Jahren.
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