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«Sonic & Sega All-Stars Racing»: Fun-Racer für Sega-Fans

Endlich gibt es einen richtigen Genre-Vertreter aus dem Hause Sega,indem alle bekannten Charaktere aus der aktuellen und vergangenenVideospielwelt hinter dem Steuerrad Platz nehmen.

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TEST VON SIMON DICK

Die Liebe zum Detail springt dem Kenner bereits nach wenigen Spielminuten ins Auge: Die ausgefallenen Fahrzeuge der Sega-Helden passen perfekt zum Charakter, der sich hinters Steuerrad klemmt. Die einzelnen Areale, welche die Thematik von bekannten Gamehits übernehmen und sich dabei optisch an den Ursprungswelten der teilnehmenden Spielepromis orientieren, werden viele Kenner erfreuen. So braust man auf Sonic-Strecken durch saftig grüne Landschaften und donnert an Palmen vorbei oder besucht Rennstrecken mit Super Monkey Ball-Merkmalen. Untermalt wird die Raserei durch bekannte Soundtracks und bestens vertraute Soundeffekte.

Was befindet sich in der Box?
Mit griffiger Steuerung und Drift-Möglichkeiten brettert der Spieler über 24 Pisten, die genreüblich über Abkürzungen, Geschwindigkeitsfelder und Zufallsitems verfügen. Diese PowerUps-Fähigkeiten sind natürlich seit Super Mario Kart längstens bekannt und funktionieren nach demselben Prinzip: Hat man eine Box ergattert, erhält der Fahrer eine Zusatzfähigkeit wie Turbo, Minen oder Bomben, die auf Knopfdruck ausgelöst werden. Selbstverständlich besitzt auch jeder einzelne Charakter seine persönlichen Items, die er anwenden kann.

Exklusivcharaktere
Neben Kultfiguren wie Sonic, Tails, Shadow, AiAi oder Amigo gibt es auch freischaltbare Exklusivcharaktere wie Ulala aus dem Spiel Space Channel oder Ryo Hazuki aus Shenmue. Auch die alte Videospielfigur Alex Kidd ist freischaltbar und wird vor allem Retrofreunde begeistern. Witzig: In der Xbox-Version kann man auch mit seinem eigenen Avatar Platz hinter dem Steuerrad nehmen und bei der Wii-Version kann mit dem eigenen Mii gefahren werden. Zudem gibt es in der Xbox-Version den exklusiven Zusatzcharakter Banjo Kazooie.

Fazit: Perfekt geklaut
«Sonic & Sega All-Stars Racing» bietet endlich allen Sega-Fans eine gelungene Alternative zum Genre-König Mario Kart. Das Rad wird zwar nicht neu erfunden, doch Spass macht der Funracer allemal und motiviert weiterzuspielen, um alle Charaktere und alle Strecken freizuschalten. Der Titel steuert sich zudem recht flüssig und präsentiert einen Humor, wie ihn nur die Japaner entwickeln können. Fans von Fun-Racern müssen einfach zugreifen und sich vom Sega-Universum einwickeln lassen.

Positiv aufgefallen:
- Solider Umfang, viele Strecken und Minispiele
- Viele beliebte Sega-Allstars
- Hoher Wiederspielwert
- Flüssige Steuerung
- Optisch fantasievolle Strecken
- Multiplayer-Gaudi

Negativ aufgefallen:
- Viele Strecken sind zu simpel gestrickt
- Keine Neuerungen im Genre
- Schwierigkeitsgrad etwas unausgewogen
- Vereinzelt Framerate-Probleme

Spielspass: 8 von 10 Punkten

Erhältlich für Xbox 360 (getestet) PS3, Wii, DS und PC
Freigegeben ab 7 Jahren

Stichwörter: Gamekritik

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