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Game-Review

«Call of Duty: Modern Warfare 3»: Brachialer Ego-Shooter für Hardcore-Gamer

Egal ob Solokampagne-Spieler oder Multiplayer-Fan. Mit dem neusten Action-Titel werden beide Lager befriedigt und durchzechte Game-Nächte sind vorprogrammiert.

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TEST VON SIMON DICK

«Call of Duty» steht für brachiale, kompromisslose Shooter-Kost, bei der Bombast-Action zwar im Vordergrund steht, aber durchaus auch taktische Komponenten zum Zuge kommen.

Die Russen sind da
Im jüngsten Ableger haben russische Ultranationalisten Amerika ins Visier genommen und in wichtigen Städten gleich ordentlich Staub aufgewirbelt. Die Invasion hat begonnen und es gilt die rote Armee aus der Heimat zu verjagen. Aber die Geschichte ist wie bei vielen Shootern zweitrangig. Auch hier geht es vor allem um heisse Actioninhalte, die im jüngsten Ableger in Sachen Abwechslung einen neuen Höhepunkt erreicht haben. Fast im 5-Minuten-Takt passiert etwas auf dem Bildschirm. Ein Helikopter stürzt vor den Augen ab, Gebäude gehen in die Luft und andere spektakuläre Schauwerte sorgen für ordentliche Adrenalin-Schübe.

Audiovisuelle Extraklasse
Die Grafik ist vom Feinsten. Detaillierte Umgebungen, zerstörte Areale und schicke Zwischensequenzen erfreuen das Auge des Grafik-Fetischisten. Da ist es schon bedauerlich, wenn in den hektischen Kämpfen gar keine Zeit übrig bleibt, um sich die schicke Umgebung anzusehen. Auch die Soundcodierung wird Technikfans begeistern. Verfügt man über eine ordentliche Heimkino-Anlage donnern das Kriegsgeheul und die brachialen Soundeffekte durchs Wohnzimmer.

Fazit: Actiontrip der Superlative
Ego-Shooter sind nicht jedermanns Geschmack und bringen immer wieder neuen Zündstoff durch die teilweise hohen Gewaltdarstellungen. Aber jeder Shooter ist auch eine spielerische Herausforderung und weckt vor allem im Multiplayer-Modus den Kampfgeist. Der aktuelle Ableger der Reihe sieht dabei nicht nur schick aus, präsentiert eine tolle Technik, sondern bietet auch in beiden Spielmodi einen ordentlichen Umfang und eine zünftige Herausforderung.

Positiv aufgefallen:
- Packende Daueraction mit ständigen Überraschungen
- Famose HD-Grafik
- Detaillierte Umgebung
- Perfekte Soundcodierung
- Flüssige Technik
- Tolle Zwischensequenzen
- Solokampagne mit ordentlichem Umfang
- Umfangreicher Multiplayer-Part

Negativ aufgefallen:
- Hoher Gewaltfaktor
- Wie immer: Zu viel Pathos

Spielspass: 9 von 10 Punkten

Erhältlich für Xbox 360 (getestet), Playstation3 und PC
Freigegeben ab 18 Jahren

 

Stichwörter: Call of Duty, Games

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