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+++ Cornelia Boesch, BaZ & Co. im Visier der Schnitzelbänkler +++

Was passiert in der Welt der regionalen, nationalen und internationalen Medien? Unser Medienblogger Marc Bachmann weiss Bescheid.

Schnitzelbank an der Basler Fasnacht, Symbolbild: Keystone

Sie gehören zur Basler Fasnacht wie der Morgenstraich, die Cliquen und Guggenmusiken: die Schnitzelbänke. Diese nahmen auch in diesem Jahr die Schweizer Medienwelt gehörig auf die Schippe. Die Basler Bänggler spotten über Telebasel, die Basler Zeitung, die Querelen um Markus Somm und seinen Nicht-Wechsel zur NZZ, oder das Tagesschau-Blackout von Cornelia Boesch. ONLINE MEDIENNEWS hat ein paar Müsterli für sie gesammelt. Weitere Beispiele von BaZ-spefizischen Schnitzelbänken finden sich auch auf der Homepage vom Rettet Basel.

 „Kurzarbet isch jetzt wieder in,
wäg dr Eurokrise, jä dass macht Sinn.

Das gfallt em Schwizer Färnseh au,
und bringt nur no die halbi Tagesschau.”

(Nachtschwärmer)

“In dr Tagesschau machts zägg
und d Cornelia Boesch isch wägg
bim Schwizer Färnseh wirds immer nätter,
jetzt kunnt dr Tatort vor em Wätter
.”
(Dipflischysser)

 „D BaZ isch en Art e Zittig und dr Somm e Art Verleger,
do tönts uss Züri: ‚Läck de Somm isch geil und so integer, oder‘
drum händ mer sofort derfür gsorgt, das dä in Basel blibbt,
und do die letschte 33 Läser no vertribbt.”
(PereFyss)

„In Basel gitts e Zittigsblatt,
dr ganzi Stolz vo unsrer Stadt,
uff eimoll s Grücht dr Somm wurd goh,
jubelnd händ mir das vernoo.
Doch dä Herr Somm hett gmeint,
är möchti z Basel blyybe,
är hofft uff neui Läser dank Pegida.
Mir findes allerdings frappant,
Niveau in dr BaZ findsch nur im Stellefant.
D Medie sind hütt unter Druck,
d BZ merkts vo Aesch bis Brugg,
in dr TagesWuche kunnsch nitt druss,
aber isch doch gliich, sie gseht schön uss.
 Sogar d NZZ muess gröschti Not ha,
sunscht bietet die em Somm nitt Lohn und Brot aa,
zrugg nach Züri wött är nöd,
seriöse Journalismus find är blöd.
Mir läse witter däm si Drägg
und hoffe fescht, är sigi bald ewägg.”
(Schlyffschtai)

„Dr einti schtellt si Bebbi-Sack pro Wuche zweimool uuse,
dr ander schleift en durch s Quartier und zieht e Schpur zum gruuse.
Dr Dritti isch e Glückspilz, är schafft bi dr Basler Zittig,
und wird si Mischt im Sitze los, vom Mäntig bis am Frittig.”
(Brunzguttere)

„I sono Mario, han i glaub schonemole gsait,
o igge mi wiederhole, duet mire leid.
Aber wiederhole isch normale, hundertmole und meh,
das han i so in Telebasel gseh.”
(Die Antiquierte)

 

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Der Medienblogger

Marc Bachmann ist Moderator und Musikredaktor bei unseren Kollegen von Radio Canal 3.

Seit 1999 betreibt er seinen eigenen Medienblog: www.marcbachmann.ch

Feedback an: marc.bachmann@canal3.ch

 

 

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