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Die Welt fernab von Zwängen

Das erste Stück in Shapes «ist meinem alten Freund, Gianni Basso gewidmet», lässt sich der aus Genua stammende Jazzpianist Dado Moroni im Booklet zu seiner neuen CD «Shapes» zitieren.

(ld) In Gianni Basso sieht Moroni seinen Wegbereiter; den Mann, der ihn in den Anfängen seiner Jazzkarriere massgeblich beeinflusst und motiviert hat. Gianni Basso ist im August 2009 verstorben. Ein Leben, das für Dado weitergeht, nämlich mit seinem Trio, bestehend aus ihm, Peter Washington am Bass und Enzo Zirilli am Schlagzeug. Gemeinsam durchstreifen sie im aktuellen Album ihre ganz eigene Welt, fernab der Zwänge enger musikalischer Korsette. Shapes enthält Eigenkompositionen, aber auch Standards, die Jazzgrössen wie Antonio Carlos Jobim oder Ivan Lins nachempfunden sind. Sie sind leicht und frisch, sommerlich warm und ebenmässig. Shapes ist mehr als ein Jazzalbum – es ist mediterranes Lebensgefühl.

Info: Dado Moroni Trio: «Shapes»
Stichwörter: CD-Tipp

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