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„Coffin Rock“: Zähflüssig und intensiv

Jess und ihr Mann führen in einem kleinen australischen Fischernest ein glückliches Leben. Einzig mit dem Nachwuchs will es nicht klappen.

Bild: zvg
(sd) Als sich Jess frustriert und betrunken auf einen One Night Stand mit dem Hilfsarbeiter Evan einlässt, ahnt sie nicht, welche Konsequenzen ihr Seitensprung haben wird. Denn Evan ist ein Psychopath und Stalker wie er im Buche steht und dreht schliesslich total durch, als er erfährt, dass Jess von ihm schwanger ist. Der Terror beginnt.

Kein Vorleben
Etwas zähflüssig und auch des öfteren ziemlich unglaubwürdig zieht sich die Geschichte hin. Die plötzliche Einführung des Psychopathen Evan überzeugt nicht und wirkt mehr als aufgesetzt. Auch die Begründung seines Durchdrehens und die Hintergründe seines wohl tristen Vorlebens bleiben im Dunkeln und lassen eine genaue Charakterisierung missen.

Grobkörnig
Gegen Ende gewinnt der Film aber an Fahrt und überrascht mit einem doch überraschenden Schluss. Wirklich enttäuschend ist aber das Bonusmaterial. Nur ein paar Trailer und ein kurzes Making of sind zu wenig. Auch die optische Verarbeitung in HD ist nicht erstklassig. Zu grobkörnig sind die Schwarzwerte. Alles in allem ein eher unterdurchschnittlicher Thriller, den man sich nicht unbedingt ins Regal stellen muss.

Extras:
- Making of
- Trailer

Info: «Coffin Rock» mit Robert Taylor, Lisa Chappell, Sam Parsonson u.a.. Regie: David Lightfoot. Vertrieb: Koch Media.

Stichwörter: Blu-ray

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