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CD Tipp

Afrika und Bern - Teil 1

Assocation Mélomane des Amis du Grand Orchestre National de Gondwana.

AMAGONG - Assocation Mélomane der Amis du Grand Orchestre National de Godwana.

Wer kann schon eine solche Bandgeschichte vorweisen? Vor Urzeiten brach Gondwana, der Urkontinent, in seine heute noch bekannten Einzelteile auseinander, und die Mitglieder des damaligen Nationalorchesters, dem Grand Orchestre National de Gondwana, verloren sich aus den Augen. Erst Jahrmillionen später trafen sie sich wieder und nahmen ein Album auf, das im Zuge der Globalisierung eine Fusion unterschiedlichster Einflüsse bewerkstelligte.

So die Legende – doch auch die Wirklichkeit ist nicht ohne: Anfang der 90er-Jahre reiste der Cellist Martin Müller mit einem zusammenklappbaren Cello durch Afrika und fand in Burkina Faso musikalische Weggefährten. Zusammen mit weiteren Musikern bildeten sie das Grand Orchestre National de Gondwana (G.O.N.G.); die Neuformation um das Kernduo heisst nun Assocation Mélomane des Amis du G.O.N.G., kurz Amagong. Das im letzten Jahr in Ouagadougou aufgenommene Album ist dieser Tage erschienen. Es bietet Afro-Fusion im besten Sinne: das Balafon perlt, die Rhythmen treiben vorwärts, Afrika ist ebenso enthalten wie Einflüsse aus dem Jazz, Müller (klassisch ausgebildet) flicht aber auch Elemente der europäischen klassischen Musik ein. tg

 

Info: Assocation Mélomane des Amis du Grand Orchestre National de Gondwana (Hofa/Godbrain).

Live u.a. am 7. November im Kreuz, Solothurn.

Stichwörter: CD-Tipp, Amagong

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