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„Terminator: Die Erlösung“: Schwacher Film, starke Technik

Der jüngste Terminator-Film lässt den Heim-Kinosaal erzittern. In einer alles entscheidenden Schlacht kämpfen die letzten Überlebenden gegen tödliche Maschinen.

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(sd) 2018, Schauplatz L.A. John Connor (Christian Bale), Anführer des Widerstands im Krieg der Menschen gegen die Maschinen, sieht sich mit seinen Anhängern einer Übermacht der von Skynet programmierten und überwachten Maschinen gegenüber. Während des Krieges trifft er auf Marcus Wright, der von Connors eigenem Vater Kyle Reese vor einem Terminator-Angriff gerettet wurde. Reese gerät kurz darauf jedoch selbst in Gefangenschaft der Maschinen. Mithilfe von Wright widersetzt sich Connor sogar der Kommandozentrale und plant nicht nur die Befreiung seines Vaters, sondern zugleich auch die Vernichtung der L.A. Zentrale von Skynet. Die Befehlszentrale der Maschinen hat hingegen aber schon eigene Vorbereitungen getroffen, den Angriff abzuwehren und setzt auf die Taktik der Infiltration.

Keine Bedrohlichkeit
War die Flucht vor fast unzerstörbaren Robotern in den Vorgängerfilmen der Hauptspannungsbogen, wird im vierten Teil mit offenen Karten gespielt. Die Cyborgs gibt es in verschiedenen Modellen: in der Gestalt von Motorrädern, schlangenartigen Wesen bis hin zu haushohen Riesengiganten hat Skynet alles zu bieten. Doch gerade durch diesen allgegenwärtigen Gigantismus des Feindes und die Fähigkeit, jede Materialschlacht für sich zu gewinnen, löst sich die unmittelbare Bedrohlichkeit der Maschinen in Luft auf.

Logikfehler
Mag man optisch die Verbissenheit und Entschlossenheit der Darsteller glauben, laufen die Dialoge doch öfters ins Leere. Auch die Figurenzeichnungen bleiben oberflächlich: Die Motivationen einzelner Charaktere bleiben im Dunkeln und simple Kriegsrhetorik läuft ins Leere. Haarsträubende Logikfehler, unnötige Nebencharaktere und ein abruptes Filmende hinterlassen zusätzlich einen faden Beigeschmack.

Herausragende Optik
Nichtsdestotrotz bekommen Heimkinofans mit «Terminator Salvation» ein optisches und akustisches Meisterwerk geboten.  Die Spezialeffekte sehen Dank HD-Optik noch spektakulärer aus und bei den Gesichtern sind jede Hautfalte und einzelne Bartstoppeln zu erkennen. Auch die vielen Cyborgs strotzen vor Details und bei dunklen Szenen in der Nacht bleibt das Bild scharf.

Akustisch lässt der Film keine Wünsche offen. Dank der mehrfachen Unterstützung von tiefen Tönen erzittert der Bass regelmässig in actiongeladenen Kampfszenen und lässt die Fensterscheiben erzittern. Fans von Extras kommen zusätzlich auf Ihre Kosten und wer einen Blu-ray-Player mit BD-Live-Unterstützung besitzt, kann online direkt während des Films zusätzliche Infos von Schauspielern, Crew etc. downloaden.

Extras:
- Kinofassung und längere Directors Cut-Version
- Hinter den Kulissen-Dokumentation
- Die Zukunft neu erfinden: Eine exklusive Führung durch das Filmset
- Der Moto-Terminator: Infos über die Zusammenarbeit zwischen dem Team für visuelle Effeke und Ducati bei der Entwicklung des Moto-Terminators
- Die Terminator-Fabrik
- 11 Mini-Dokus
- BD-Live-Unterstützung: Echtzeitzugriff auf Online-Datenbanken, Tool funktioniert nicht bei allen Blu-ray-Playern

Info: „Terminator: Die Erlösung“ mit Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin, Brian Steele, Bryce Dallas Howard, Michael Ironside u.a. Regie: McG. Vertrieb: Impuls Home Entertainment


Stichwörter: Blu-ray