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FC Biel

1:1 in Genf gegen Servette

Der FC Biel hat in Genf beim Genfer Traditionsverein FC Servette einen wichtigen Punkt geholt. Wellingtons Führungstor kurz vor der Pause vermodhten die drückenden Servettiens zehn Minuten nach Wiederbeginn zum 1:1 auszugleichen.

Der FC Biel. copyright: bieler tagblatt

(fri) Der FC Biel muss im heutigen Auswärtsspiel im Stade de Genève gegen den FC Servette auf die verletzten Coly, Morello, Sheholli, Corbaz, Zbinden, Pimenta, De Feo und Cidimar verzichten, sowie auf den gesperrten Kamber. Ukoh ist zurück von seinem Einsatz mit Nigerias Nationalmannschaft und spielt von Beginn weg. Erstmals nach seiner Verletzungspause steht auch Hebib wieder im Aufgebot und ist Ersatz. Überzählig und nicht aufgeboten worden sind dagegen Demolli, Schneider und Espasandin. Im Tor steht wie immer Salvi. Im Vergleich zum letzten Spiel gegen Chiasso hat Biel-Trainer Jean-Michel Aeby vier Wechsel in der Startformation vorgenommen. An Stelle von Kamber, Safari, Fekete und Cidimar spielen Ukoh, Peyretti, Wellington und Siegrisst. Bei Servette fehlen Barroca, Hasanovic, Kursner und Rodrigues (alle verletzt). Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Fähndrich.

Servette startet wie die Feuerwehr. Vor allem der ehemalige Schweizer Nationalspieler Johan Vonlanthen sorgt über die linke Seite für Gefahr. Biel-Goalie Salvi hat alle Hände zu tun, um das 0:0 zu halten. Allerdings gehen die Servettiens, allen voran ihr Topskorer Vonlanthen, auch zu verschwenderisch mit ihren Chancen um und sind im Abschluss zu wenig präzise. Gegen vorne kommt von den Bielern, die vorab mit Defensivarbeit beschäftigt sind, zunächst nicht allzu viel. In der 27. Minute kommen auch sie zu ihrer ersten Chance nach ihrem ersten Corner, der Kopfball von Sejmenovic ist aber zu wenig platziert. Zwei Minuten später scheitert Ukoh erneut an Frick. Der FC Biel vermag jetzt das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Wenige Sekunden vor der Pause wird dies mit dem 1:0 durch Wellington belohnt.

Kurz nach Wiederbeginn treffen die Bieler erneut, allerdings aus einer Abseitsposition von Peyretti. Schiedsrichter Fähndrich gibt das Tor nicht. Dafür jubeln die Genfer in der 54. nach einem Treffer von Besnard, der alleine auf Salvi zustürmen konnte. Servette ist dem Siegestor näher dran als Biel, das sich aber im Stade de Genève sehr gut verkauft. Allerdings schwächen sich die Gastgeber wegen einer gelb-roten Karte gegen Sauthier gleich selber. Am Ende trennen sich die Teams mit einem 1:1. Weiter geht es für die Seeländer am nächsten Sonntag um 15 Uhr auf der Gurzelen gegen den FC Wil.

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Servette - Biel 1:1 (0:1)
Stade de Genève. – 3310 Zuschauer. – SR Fähndrich.
Tore: 45. Wellington 0:1. 54. Besnard 1:1.
Servette: Frick; Sauthier, Mfuyi, Dams, Martignoni; Avanzini, Robin Kamber, Pasche (81. Doumbia), Vonlanthen; Bua, Besnard.
Biel: Salvi; Zangger, Manière, Sejmenovic (79. Hebib), Elmer; Silberbauer, Ukoh; Peyretti (64. Safari), Salamand (76. Fekete), Wellington; Siegrist.
Bemerkungen: Servette ohne Barroca, Hasanovic, Kursner und Rodrigues (alle verletzt). Biel ohne Coly, Morello, Sheholli, Corbaz, Zbinden, Pimenta, De Feo, Cidimar (alle verletzt), Janick Kamber (gesperrt), Demolli, Schneider und Espasandin (alle nicht im Aufgebot). 47. Tor von Peyretti wegen Offsides nicht gegeben. 60. Tor von Bua wegen Offsides nicht gegeben. Verwarnungen: 34. Sauthier, 48. Ukoh, 62. Wellington (alle Foul), 92. Salvi (Spielverzögerung). Ausschluss: 72. Sauthier (zweite gelbe Karte wegen einer „Schwalbe“). Eckbälle: 10:3 (5:2).

 

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