
bmb. Wenn sich Bieler und Berner treffen, wird auf dem Eis hart um Punkte gekämpft und auf den Rängen "duellieren" sich die Fans mit Schlachtgesängen. So weit so gut: Bern-Anhänger fielen nun mit rassistischen Äusserungen auf, gerichtet auf Biels dunkelhäutigen Clarence Kparghai. Dies wird in Bern und beim SCB scharf verurteilt. Man sucht nach Erklärungen und strebt nun mit einem runden Tisch Lösungen an. Im BT vom Samstag kommen SCB-Vertreter zu Wort und auch Verbandsdirektor Ueli Schwarz meldete sich. Dazu ein kurzer Rückblick auf die Vorfälle im Thurgauischen gegen die EHC-Spieler Pasche und Vilgrain.
Mehr zum Thema im Bieler Tagblatt vom Samstag, dazu ein Standpunkt zum "hässlichen Rassismus". Alle auch über E-Paper.
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Kommentare
Endlich wird das Thema von den Medien aufgegriffen. Offenbar will sogar der Sender Teleclub während des morgigen Derbys die Sache "thematisieren". Gut so, auch wenn ich vernommen habe, dass der aktuell betroffene Spieler (Clarence) lieber kein allzu grosses Aufsehen darüber machen möchte, was man auch verstehen kann und vorallem akzeptieren muss. Doch gestern traf es Cyrill und Claude, heute Clarence und wenn man die Sache unter den Teppich kehrt, vielleicht morgen schon den nächste n dunkelhäutigen Spieler. Die Stellungnahme des SCB-Fanbeauftragten im heutigen BT ist jedoch völlig ungenügend und ein Witz: Die Bieler Fans würden die SCB Fans mit Nazi-Rufen provozieren ist pure Demagogie und Umkehrung der tatsächlichen Gegebenheiten! Es sind seit Jahren mehrere (nicht einige wenige) SCB-Fans, welche sich rechtsradikalen Gesten (Hitlergruss) und Sprüchen wie "Ausschaffen" hingeben und damit die Bieler (und wohl auch andere Fans) provozieren. Da sind die "Affenlaufte" geradezu harmlos dagegen.