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EHC Biel

20 Minuten Eishockey reichen nicht

Der EHC Biel verliert gegen Freiburg-Gottéron mit 2:3. Dabei zeigten die Bieler zwei ganz schwache Drittel, erst im Schlussabschnitt kam nochmals Spannung auf.

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mob. Nach dreieinhalb Minuten lag die Scheibe erstmals hinter Reto Berra im Tor. Und nur 33 Sekunden später konnten die Freiburger wieder jubeln. Dubé und Vauclair profitierten von zwei individuellen Fehlern in den Bieler Reihen und sorgten für die Saanestädter für einen Start nach Mass. Der EHC Biel war nach diesem Doppelschlag nicht in der Lage zu reagieren. Zwar konnten die Seeländer noch im ersten Drittel zwei Mal in Überzahl agieren, aber das Powerplay war schlicht zu schwach, um Simon Rytz, der im Gottéron-Tor den kranken Huet vertrat, in Verlegenheit zu bringen.

Auch im zweiten Abschnitt konnten sich die Bieler nicht merklich steigern. Im Gegenteil: Gleich zu Beginn brachte Heins mit einem Weitschuss im Powerplay die Freiburger mit 3:0 in Führung - es war bereits die Vorentscheidung in diesem Spiel. Denn der EHC Biel konnte zwar im Mitteldrittel gleich drei Mal in Überzahl spielen, doch am Resultat änderte sich nichts.

Im letzten Drittel schienen die Bieler dann endlich erwacht zu sein. Gleich zu Beginn markierte Alain Miéville den Anschlusstreffer. Dann wurde Marc Wieser eine Minute und elf Sekunden später alleine vor Rytz von den Beinen geholt. Das Schiedsrichter-Duo Stricker/Baluska entschied auf Penalty und den verwandelte Wieser sicher zum 2:3. Nun kämpfte der EHC Biel endlich und drängte vehement auf den Ausgleich. Doch Freiburg wehrte sich geschickt und konnte die drei Punkte im Trockenen behalten.

Neben der Niederlage müssen die Bieler noch zwei weitere Ausfälle verkraften. Anthony Huguenin (Rippe) und Adrien Lauper (Jochbein) wurden noch während des Spiels beide ins Spital abtransportiert.

Mehr dazu im Bieler Tagblatt vom 14. Januar und im E-Paper

Stichwörter: Eishockey, EHC Biel

Kommentare

spirit off

Hey, noch gar nicht so lang her, der Zeitungstitel: 1:5-Niederlage in Bern, Biel z u m ü d e ! Jetzt soll Biel gegen Fribourg sogar 40 (!) Minuten von 60 geschlafen haben.... Gut, in der Arbeitswelt gibts auch viele Leute, die durch stündliche Pausen (Blabla, Kaffee oder Rauch), guten Lohn beziehen und somit noch Überstunden wegen verzögerten Auftragsbearbeitung verrechnen, oder sogar andere arbeiten lassen! Jetzt wo es um die Wurst geht....(!) schlaft gut in die Playouts, die Matchs die widerum bis zum HC Lausanne führen, lohnen sich eh besser für den Umsatz! Vielleicht wäre sogar wieder mal "ausverkauft" im müden Biel! Um was geht es eingentlich sonst, wenn man nicht Meister werden kann, um ein Glückspiel, oder einfach um Menschen zusammenbringen und dabei Geld zu verdienen? Sicher nicht um Spektakel wie zu früheren Zeiten! Pfuuset guet, es gibt bald Ferien!


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