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EHC Biel

Paupe für Hiller - 2:4-Niederlage in Zug

Der EHC Biel tritt beim EV Zug ohne Jonas Hiller und mit Elien Paupe an. Am Ende setzte es die erste Auswärtsniederlage ab. Die Zentralschweizer siegten nach zweimaliger Bieler Führung mt 4:2.

EHC Biel

Vor dem Match:

Biel-Trainer Antti Törmänen hält an seinem Rotationsprinzip auf dem Torhüterposten fest. Trotz einer überragenden Leistung am Freitag gegen Genf ist Jonas Hiller in Zug nur Zuschauer. War der Wechsel nach der Niederlage gegen Fribourg-Gottéron auf das Bern-Spiel irgendwie nachvollziehbar, kommt dieser Wechsel nun doch eher überraschend. Auch, weil Hiller am Dienstag nicht im Einsatz gestanden war. Paupe allerdings hat in dieser Saison mit dem Sieg in Bern und beim Shutout gegen Rapperswil zweimal starke Partien geliefert. Total wehrte er 50 von 52 schüssen ab. Von den Fähigkeiten her braucht man also diesbezüglich nicht zu diskutieren. Ansonsten läuft die gleiche Equipe auf die am Freitagabend.

Beim EV Zug fehlen einige Titulare wie McIntrye, Garrett, Diaz, Stalberg und Simion.

 

Biel brauchte einige Minuten, um in dieses Spiel zu finden. Zug war oft am Drücker, vergab beste Möglichkeiten, doch waren die Bieler Verteidiger und Paupe oft auch in letzter Sekunde zur Stelle. Zur Drittelshälfte glich sich das Spiel mehr und mehr aus, Biel hatte nun ebenfalls gute Chancen. Umstritten war die Strafe gegen Stehpan wegen Spielverzögerung. Der Zug-Goalie war der Meinung, der Puck sei via Plexi ins Netz geflogen. Der EHC Biel liess sich darob nicht beirren und erzielte durch Tschantré nach einem mustergültigen Zuspiel von Pedretti das Führungstor.
Das zweite Drittel geht in die Geschichte der drei unnötigen Tore ein: Erst leistete sich Dufner ein Abspielfehler, das zum ausgleich führte. Vier Minuten später reagierte Fuchs vor Stephan am schnellsten und brachte Biel wieder in Front. Schliesslich leistete sich Biels Formation etwas über eine Minute nach dem 1:2 zahlreiche Stellungsfehler im eigenen Drittel, so dass Schlumpf ungehindert einschiessen konnte.
Weil sich die Bieler weitere Fehler leisteten, konnte Zug bis zur 50. Minute mit zwei Toren in Führung gehen. Erst vergab man die Führung nach einer 2-1-Kontersituation und wurde dann nach einem Abpraller erwischt, und auch das 4:2 fiel, weil sich Paupe und Kreis sozusagen behinderten. Die Zuger liessen sich in der Folge die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Für die Seeländer geht es am Dienstag in Freiburg weiter, am Freitag gastiert in Lugano in Biel. In acht Tagen spielt Biel in Kloten die zweite Cuprunde.
Mehr im Bieler Tagblatt/E-Paper vom Montag

 

Zug - Biel 4:2 (0:1, 2:1, 2:0)
6849 Zuschauer. - SR Hebeisen/Piechaczek (GER), Duarte/Borga.

Tore: 20. (19:38) Tschantré (Pedretti, Rajala/Ausschluss Stephan) 0:1. 27. Widerström 1:1. 31. (30:30) Fuchs (Tschantré) 1:2. 32. (31:46) Schlumpf (Albrecht) 2:2. 46. Senteler (Lammer) 3:2. 49. Martschini 4:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Suri; Rajala.
Zug: Stephan; Morant, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Zryd, Zgraggen; Thiry; Klingberg, Albrecht, Widerström; Martschini, Zehnder, Suri; Lammer, Senteler, Schnyder; Haberstich, Leuenberger, Volejnicek.
Biel: Paupe; Kreis, Salmela; Fey, Dufner; Moser, Maurer; Sataric; Pedretti, Pouliot, Rajala; Brunner, Earl, Tschantré; Riat, Fuchs, Künzle; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Hügli.
Bemerkungen: Zug ohne Stalberg, Roe, McIntyre, Diaz, Simion und Fohrler, Biel ohne Diem und Forster (alle verletzt). Timeout Zug (60.). Biel ab 57:37 ohne Torhüter.

Kommentare

MonsieurPompidou

Bravo Biennensis! Haarscharf ANALisiert! ;-)


Biennensis

Goaliedebatte: Meiner Meinung nach hat der Bieler Goalie Elien Paupe eine solide Partie abgeliefert. Man müsste sich schon eher fragen, wo der Dufner mit seinen Gedanken, bei seinem müstergültigen Zuspiel (vor dem eigenen Tor, im Slot!) auf Widerström war. Von den zahlreichen Ausflügen, alleine vor Stephan ganz zu schweigen. Die Goaliedebatte (warum steht sowas im Tägu?) zum Thema zu machen, zeugt nicht von Langeweile, sondern ist purer Schwachsinn.


Biennensis

Bleibt die Hoffnung, dass auch der SCB gegen Langnau verliert!


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