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Zwillinge für Roger Federer

Roger Federer ist Vater von Zwillingstöchtern. Seine Frau Mirka brachte in der Nacht auf Freitag Charlene Riva und Myla Rose zur Welt.

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(Si) «Dies ist der wunderbarste Tag in unserem Leben. Mirka, Myla und Charlene sind alle gesund, und es geht ihnen ausgezeichnet», freute sich der 15-fache Grand-Slam-Sieger auf seiner Homepage. Die Kinder sollen in der Klinik Bethanien am Zürichberg zur Welt gekommen sein. Dass Mirka, die Roger Federer im April geheiratet hatte, mit Zwillingen schwanger war, blieb bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis. &nbsp;<br><br>Tennisfans aus aller Welt freuten sich über den Federer- Nachwuchs. Auf der Homepage des Weltranglisten-Ersten und auf Facebook wurden am Freitagmorgen im Sekundentakt Glückwünsche an die Familie übermittelt. Sie kamen aus allen Ecken und Enden der Welt, aus China, Russland, Indien, Malaysia, Kolumbien etc. Ein Fan aus der Türkei wagte bereits den Blick in die Zukunft: «In 20 Jahren werden Charlene und Myla Tennis spielen wie die Williams- Schwestern und du wirst ihr Coach sein.» Bis Freitagnachmittag um 16 Uhr gingen auf Federers Homepage bereits rund 2000 Gratulationen ein. <br><br>Die Geburt der Zwillinge bringt Roger Federer für die nächsten Auftritte auf der ATP-Tour nicht in Terminkollisionen. Die Weltnummer 1 kehrt wie die anderen Topstars erst am 10. August in Montreal auf die Tour zurück. <br><br>Falls Federer sich zu einer Verlängerung des «Vaterschafts- Urlaubs» und einer Verkürzung der US-Open-Vorbereitung entschliessen sollte, könnte er sich dies mit Blick auf die Weltrangliste durchaus erlauben. Er muss in den kommenden Wochen von den Top 4 mit Abstand am wenigsten Punkte ersetzen, nachdem er im Vorjahr bei den beiden nordamerikanischen Masters-1000-Turnieren unüblich schwach spielte und nur einen Sieg totalisierte. <br><br>Federer muss in Montreal und Cincinnati nur gerade 160 Punkte ersetzen, Rafael Nadal und Andy Murray rund das Neunfache (1450) und Novak Djokovic ebenfalls deutlich mehr (950). Nadal und Djokovic verlieren zudem vor dem US Open auch noch von den Olympischen Spielen in Peking mehr Zähler als der Flushing-Meadows- Titelverteidiger.

Stichwörter: Tennis

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