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Eishockey

Montreal will Streit angeblich abgeben

Der Schweizer Verteidiger-Veteran Mark Streit (39) wird laut nordamerikanischen Medienberichten von den Montreal Canadiens nach nur zwei Saison-Einsätzen in der NHL auf die Waiver-Liste gesetzt.

(sda) Streit kann damit von einem der übrigen 30 NHL-Teams übernommen werden. Der Berner, im Juni noch Stanley-Cup-Gewinner mit den Pittsburgh Penguins, hat die Verantwortlichen der Canadiens neun Jahre nach seiner Rückkehr offenbar (noch) nicht überzeugen können. Der Traditionsklub sucht deshalb einen Abnehmer.

In den ersten zwei Saisonspielen produzierte Streit keinen Skorerpunkt. Beim 1:6 der Canadiens in seinem letzten Spiel gegen die Washington Capitals (8. Oktober) verliess Streit das Eis mit einer Minus-2-Bilanz. In einer seiner Kernkompetenzen, dem Powerplay, kam Streit dabei 1:42 Minuten zum Einsatz (total 15:47 Minuten Eiszeit). 12:39 und 2:44 lauteten Streits entsprechende Bilanzen im Startspiel beim 3:2-Sieg der Canadiens nach Penaltyschiessen gegen die Buffalo Sabres.

Zuletzt war Streit bei Montreal im Training zudem nur im vierten Verteidiger-Paar eingesetzt worden. Da nun auch noch die Rückkehr des verletzt gewesenen Backs David Schlemko (30) erfolgt, suchen die Canadiens einen Abnehmer für Streit. Der frühere Schweizer Nationalmannschafts-Captain hatte im Sommer bei den Canadiens einen mit 700'000 Dollar dotierten Einweg-Jahresvertrag erhalten.

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