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Ambri gleicht Serie aus

Der EHC Biel hat in Ambri mit 1:4 verloren. Damit steht es in dieser Playout-Serie vor dem dritten Spiel am Samstagabend im Bieler Eisstadion 1:1. MIT AUDIOBEITRAG.

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Audiobeitrag

Ambri gleicht Serie aus (Audio)

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(fri) Die Bieler spielten in Ambri im Vergleich zum ersten Spiel aggressiver. Nach vergebenen Top-Chancen von Nüssli und Schneeberger war es Truttmann, der in der 17. Minute eine Überzahlsituation ausnützte und Bäumle zwischen den Schonern erwischte. Dem Grenchner im Tessiner Tor war die Sicht verdeckt, die Partie für den EHC Biel endlich lanciert. 47 Sekunden vor Schluss liess sich jedoch ein übermotivierter Bordeleau zu einer Dummheit hinreissen. Mit vollem Anlauf checkte er von hinten Gautschi an die Bande, der mit einem blutenden Gesicht liegen blieb. Fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe lautete das klare Verdikt für den Sünder. Dazu kam eine Bankstrafe wegen Reklamierens von Ruhnke. In doppelter Überzahl traf Rivers 17 Sekunden vor der Sirene zum 1:1, wobei die Scheibe noch von Steinegger für Berra unhaltbar abgefälscht wurde.

Dank Berra, einer grossen Portion Glück und dem Unvermögen von Ambri, das beste Chancen vergab, konnten die Bieler in Unterzahl ein weiteres Gegentor verhindern. Bei einem Ausschluss von Kparghai gingen die Tessiner in der 36. Minute durch Demuth dennoch in Führung, während das Powerplay der Gäste grosse Mängel offenbarte. Trotz dem Schussverhältnis von 19:5 im Mitteldrittel ging Ambri bloss mit einer 2:1-Führung in die zweite Pause, womit für den EHC Biel im Schlussdrittel noch alles offen blieb.

Kurz nach Wiederbeginn wurde Wetzel von Brunner mit einem Ellbogencheck niedergestreckt und musste mit einer blutenden Wunde im Gesicht vom Eis geführt werden. Brunner kassierte wie im 1. Drittel Bordeleau fünf Minuten plus eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Bieler vermochten aber keinen Profit daraus zu ziehen. Anders Ambri, das vier Minuten vor Schluss Strafen von Truttmann und Schneeberger zum vorentscheidenden 3:1 durch den ex-Bieler Kirby Law ausnutzte. Acht Sekunden vor der Schlusssirene traf Demuth zum 4:1-Endstand ins leere Tor.

Am Samstag um 19.45 Uhr folgt für den EHC Biel im Eisstadion Teil 3 dieser Playout-Serie, die noch lange dauern könnte.
    
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