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Zürich/Zermatt

Zürcher Künstler erhält wegen Dunant-Aktion vorerst kein Geld

Der Künstler Roland Roos muss bis auf Weiteres auf einen Werkbeitrag des Kantons Zürich verzichten. Grund ist eine Kunstaktion im Wallis, genauer auf der Dunantspitze. Als Protest gegen die Lockerung der Waffenexporte montierte er dort die Dunant-Gedenktafel ab.

(sda) Seit dieser Woche hängt die Gedenktafel für Henry Dunant, den Gründer des Roten Kreuzes, nicht mehr auf 4630 Metern Höhe auf der Dunantspitze im Wallis, sondern in Zürich.

Im Museum Haus Konstruktiv ist die Gedenktafel Teil der so genannten "Werkschau", bei der Zürcher Künstlerinnen und Künstler ihre neuesten Arbeiten präsentieren. Elf von ihnen erhalten einen Beitrag des Kantons in der Höhe von 24'000 Franken.

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Feintool kommt zu neuem Kapital

Der Technologiekonzern Feintool hat gestern durch die Ausgabe von neuen Aktien am Kapitalmarkt 50,8 Millionen Franken aufgenommen. Die Artemis Beteiligungen AG bleibt Mehrheitsaktionärin.

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Wirtschaft wächst – die Löhne nicht

Der Lohnanstieg in der Schweiz bleibt deutlich hinter den Forderungen der Gewerkschaften zurück. Laut einer neuen Studie der Credit Suisse liegt das an der helvetischen Zurückhaltung der Angestellten.

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A-Team mit Seeländerin Rohrer

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Starker Auftritt der Bieler

In Wattwil haben die Schweizer Meisterschaften im Formenlauf und Wettkampf stattgefunden. Die Delegation von Kim Taekwondo Biel umfasste 15 Athletinnen und Athleten, die erfolgreich um die begehrten Medaillen kämpften.

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Sind die ZSC Lions das Mass aller Dinge?

Prognosen gehören zum Auftakt der National League zu jenen weichen Fakten, die – kaum sind sie 
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Nidau siegt erstmals

Wichtiger Sieg für den FC Nidau im Nachtragsspiel der 2. Liga in Schönbühl: Das Team um Trainer Marc Bönzli siegte mit 2:1 und entfernte sich mit diesem ersten Dreier vom Tabellenende.

Manila

Mindestens 81 Tote nach Taifun "Mangkhut" - Dutzende noch vermisst

Der Taifun "Mangkhut" hat auf den Philippinen schon 81 Menschen das Leben gekostet. Mindestens 70 weitere wurden am Mittwoch noch vermisst, wie die Polizei mitteilte.

(sda) Die meisten der Todesopfer und Vermissten stammen demnach aus der nördlichen Region Cordillera. Dort liegt auch die Stadt Itogon, wo eine Schlammlawine eine Siedlung von Bergbauarbeitern unter sich begrub.

Trotz des sich ausbreitenden Leichengeruchs suchten Rettungskräfte mit Schaufeln und Hacken unter der dicken Schlammschicht in Itogon weiter nach Überlebenden. "Für mich ist das noch immer eine "Rettungsaktion", weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass es dort noch Überlebende gibt", sagte der Präsidentenberater Francis Tolentino, der den Einsatz überwacht.

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Islamabad

Gericht in Pakistan ordnet Freilassung von Ex-Premier Sharif an

Ein Gericht in Islamabad hat die Freilassung des ehemaligen pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif angeordnet. Gleichzeitig setzte das Gericht Urteile gegen Sharif, seine Tochter Maryam Nawaz und seinen Schwiegersohn Muhammad Safdar aus.

(sda) Das berichteten lokale Medien am Mittwoch. Sharif, der insgesamt drei Mal Ministerpräsident Pakistans war, wurde im Juli wegen Korruption zu zehn Jahren Haft verurteilt, seine Tochter Maryam zu acht Jahren. Es ging vor allem um die Finanzierung von teuren Wohnungen in London.

Sharif hatte drei Tage nach seiner Inhaftierung Mitte Juli aus dem Gefängnis Berufung eingelegt. Das Urteil sei auf keinen Beweisen begründet, sagte er damals.

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