
Nicht selten werden auch grosse Fichten, Buchen, Eichen und dergleichen umgeblasen und entwurzelt. Vor allem Bäume, die bereits morsch, altersschwach und nicht mehr standhaft sind. Wer sich jetzt wandernd im Wald aufhält, tut gut daran, besonders vorsichtig zu sein. Von einem herabfallenden Ast getroffen zu werden, kann lebensbedrohlich sein. Eine noch grössere Gefahr sind umstürzende Bäume.
So geschehen am 9. Dezember im Auenwald zwischen Lyss und Kappelen. Ein Naturfreund war mit seinem Hund gemächlich auf dem Wanderweg unterwegs. Bei einer Bank setzte er sich nieder, als plötzlich eine heftige Sturmböe heranbrauste. Es krachte und eine efeubewachsene Buche stürzte mit Getöse um. Sie traf zum Teil die Bank, wie das Bild anschaulich zeigt. Der Wanderer hatte glücklicherweise die Bank bereits verlassen, ebenso der Vierbeiner war weggerannt. Die beiden kamen nicht zu Schaden. Es kehrte Ruhe ein. Ratlos setzte sich der Hund dann hin und konnte kaum fassen, was geschehen war.
Text und Foto von Leserreporter Werner Brennwalder, Worben
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