
Mehrwertsteuer-Abrechnungen, Lohnbuchhaltung, Steuererklärungen: Für die Konzerne der EU-Länder rund um die Schweiz ist das kein Problem, für jeden Fachbereich haben sie einen Spezialisten eingestellt. Der Schweizer Markt dagegen wird nicht von Grosskonzernen dominiert. Kleine und mittlere Unternehmen, KMU genannt, stellen 80 Prozent der Arbeitsplätze. «Wir können nicht für jeden Bereich einen Spezialisten einstellen», sagt Samuel Estoppey, Inhaber der Estoppey Reber SA und Vizeptäsident des Handels- und Industrievereins Biel-Seeland.
Innerhalb des Papierkriegs sind die Mehrwertsteuer-Abrechnungen ein besonders grosses Ärgernis. Drei Tarife gibt es, plus unzählige Ausnahmen. 2400 Seiten füllte das Regelwerk bis zum Jahr 2005, inzwischen ist es dem Gewerbeverband in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden gelungen, das Regelwerk auf 1500 Seiten zu reduzieren. «Dies ist trotzdem noch zuviel, ganz besonders, weil die Publikation in einem technokratischen Stil verfasst ist», sagt Mario Taddey, Vizepräsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes.
Mehr dazu im BT vom 3. Februar und im E-paper
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